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Ernährung
Schminke: Keine Obst für Schuler, schade!

21.10.2009 Ronald Schminke, niedersächsischer Landtagsabgeordneter der SPD, kritisiert die Absage von Landwirtschaftsminister Ehlen an das Schulobstprogramm. Damit wurde eine große Chance vertan, für eine gesunde Ernährung an den Schulen zu sorgen und gleichzeitig die Obstbaubetriebe zum Beispiel im Alten Land zu fördern.

 
Emailnachricht: Kontaktlink zu Ronald Schminke [ Homepage ] (---)
 



Ronald Schminke, niedersächsischer Landtagsabgeordneter der SPD, meldet – EU Schulobstprogramm in Niedersachsen abgesagt - Ausstieg ist ein beschämendes Ende!


"Ernährungsminister Ehlen hat mit seiner Absage am EU - Schulobstprogramm eine große Chance vertan, gesunde Ernährung zukünftig auch in den Schulen flächendeckend zu organisieren", erklärte der SPD Landtagsabgeordnete Ronald Schminke enttäuscht.
Damit finde eine monatelange niedersächsische Hängepartie ein beschämendes Ende, denn die Regierungsfraktionen von CDU und FDP hatten noch in der vergangenen Woche im Landwirtschaftsausschuss den festen Willen zur Teilnahme beteuert. Die FDP habe sogar in einer Presseerklärung am Freitag noch erklärt: "Klar ist, dass wir ein Schulobstprogramm wollen."

Schminke: "Die Behauptung von Minister Ehlen, der Bürokratieaufwand wäre zu hoch, ist einfach schon deshalb unzutreffend, weil bisher noch gar nicht festgelegt worden ist, in welchem Umfang das Programm umgesetzt werden könnte. Die Absage mit dem Argument Bürokratieaufwand ist also gar nicht mit Zahlen belegbar. Belegbar ist jedoch, dass Ernährungsminister Ehlen wegen der Kofinanzierung von 1,49 Mio. € gegen die Teilnahme war."

Angesichts von Förderbeträgen in Millionenhöhe für Ziegen- und Masthähnchenställe sei die Weigerung, Schulkindern einen Apfel kostenlos zu reichen, ein Armutszeugnis. Durch die steigende Anzahl von Ganztagsschulen seien Schülerinnen und Schüler immer mehr darauf angewiesen, in der Schule ihre Mahlzeiten einzunehmen.

Schminke: "Langfristig müssen wir die Ernährung an Schulen insgesamt wesentlich intensiver besprechen und vor allem nachhaltiger regeln. Es reicht bei weitem nicht aus, den Kindern einen Apfel zu reichen, aber dies wäre schon ein guter Einstieg mit Signalwirkung gewesen!"

Andere Bundesländer setzten das EU – Schulobstprogramm konsequent um. Offensichtlich sei der in Niedersachsen vorgeschobene Bürokratieaufwand in anderen CDU regierten Bundesländern kein Thema.

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