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⇐ Neurodermitis
Drei neue Gene gefunden, die die Entstehung von Neurodermitis fördern sollen
28.12.2011 In einer großen Vergleichstudie konnte das Helmholtz-Zentrum in München drei Gene identifizieren, die das Entstehen von Neurodermitis beim Vorhandensein von Allergieauslösenden Umweltstoffen fördern. In die Untersuchung flossen die Gen-Daten von 10k an Neurodermitis Erkrankten und Gen-Daten von 40k Gesunden aus verschiedenen Ländern ein. Gemäß der Meldung steuern zwei der Gene die Hautbarriere mit, während ein Gen auf das Immunsystem wirkt. Dabei ging die Meldung bei der Wirkweise der Gene nicht näher ins Detail. Die Forscher hoffen, dass sich aus ihren Erkenntnissen neue Therapie-Ideen entwickeln lassen.
[[10k Erkrankte = 10 kilo Erkrankte = zehntausend Erkrankte]]
Internet-Zitat: Link zur zitierten Webseite: Kontaktlink zu Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH) [ Homepage ]
Das Helmholtz Zentrum München meldet - Drei neue Risikogene für Neurodermitis ermöglichen neue Ansätze zur Vorhersage und Prävention
(Info vom IDW am 27.12.11 – angesurft am 28.12.11 – Link zur Meldung) - Neuherberg, 27.12.2011. Die bisher größte genetische Studie zu Neurodermitis hat drei Gene identifiziert, die entscheidend zum Entstehen der chronischen Hauterkrankung beitragen. Die Ergebnisse der vom Helmholtz Zentrum München initiierten internationalen Studie wurden am 25.12.2011 beim renommierten Fachjounal Nature Genetics veröffentlicht.
Das EAGLE-Konsortium (EArly Genetics and Lifecourse Epidemiology) hat drei neue Gene identifiziert, die das Risiko für Neurodermitis deutlich erhöhen. Zwei der Gene tragen dazu bei, die natürliche Hautbarriere♠1 aufrecht zu erhalten. Das dritte gefundenen Gen hat Auswirkungen auf die Immunregulation und beeinflusst auch die Entstehung von Asthma und Allergien. Im Rahmen der bisher weltweit umfassendsten genomweiten Studie wurden über 10.000 Neurodermitis-Patienten und 40.000 gesunde Vergleichspatienten untersucht.
"Unsere Ergebnisse ermöglichen es, die genetischen Ursachen von Neurodermitis besser zu verstehen. Damit können wir nicht nur Tests für genauere Risikoabschätzungen entwickeln, sondern auch neue Präventions- und Behandlungsansätze ableiten,” sagt Dr. Joachim Heinrich, Initiator des multizentrischen Forschungsprojektes und kommissarischer Leiter des Instituts für Epidemiologie I am Helmholtz Zentrum München. "Die gemeinsame statistische Auswertung der Daten von 26 Kohorten aus 12 Ländern, darunter Australien, Kanada, USA sowie neun europäischer Staaten stellte eine besonders anspruchsvolle Herausforderung dar”, sagt Marie Standl, die als Doktorandin am Helmholtz Zentrum München federführend die zentrale Datenanalyse erfolgreich durchführte. Das Verständnis der Entstehungsmechanismen von Volkskrankheiten und die Ableitung neuer Angriffspunkte für Diagnose, Therapie und Prävention sind Ziele des Helmholtz Zentrums München.
Weitere Informationen
Neurodermitis ist mit einer Häufigkeit von ca. 20 Prozent bei Kindern und ca. 5 Prozent bei Erwachsenen in westlichen Industrienationen eine der häufigsten chronischen Hauterkrankungen. Sie geht oft der Entwicklung von Heuschnupfen und Asthma voraus. Ein großer Teil des Risikos, Neurodermitis und Allergien zu entwickeln, wird vererbt. In Kombination mit Umwelteinflüssen kommt es zur Krankheitsentstehung.
Originalveröffentlichung
L. Paternoster*, M. Standl* et al., Meta-analysis of genome-wide association studies identifies three new risk loci for atopic dermatitis. Nature Genetics 2011; Advance online publication; doi:10.1038/ng.1017. [Epub ahead of print]
* gleichberechtigte Erstautoren
Link zur Fachpublikation
Das Helmholtz Zentrum München verfolgt als deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 17 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 31.000 Beschäftigten angehören. www.helmholtz-muenchen.deListe der redaktionellen Inline-Kommentare
♠1) Die Aufgaben der Haut sind vielfältig und die Meldung lässt offen, welchen Aspekt der Hautbarriere (Steuerung der Durchlässigkeit von Wasser und Giftstoffen, PH-Wert auf der Oberfläche, Löslichkeit von Giften in der Haut, etc) das Gen steuert.
Dr. Dieter Porth
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50Plus 28.12.2011 In einer Meldung freut sich der Landrat Bernhard Reuter SPD über die 830 in sozialversicherungspflichtige Jobs vermittelten älteren Arbeitnehmer durch den Beschäftigungspakt "50 plus – Erfahrung zählt". Der Pakt ist eine Kooperation von den sechs Landkreisen Göttingen, Hildesheim, Holzminden, Northeim, Osterode am Harz und Peine. Asse-Debakel 28.12.2011 In einer Meldung vom 15.12. kritisiert der Grünen Landtagsabgeordnete den niedersächsischen Ministerpräsidenten, weil dieser bei Gorleben von Baustopp redet und unter dem Deckmantel der Forschung den Ausbau Gorlebens zum Atomklo vorantreiben wollen soll. Wenzel fühlt sich an die Asse erinnert, welche unter dem Deckmantel der Forschung zur potentiell lecken radioaktiven Müllkippe wurde. In einer zweiten Meldung kritisieren die niedersächsischen Grünen die Verschleppungstaktik bei der Atommüll-Rückholung der Asse und unterstellen, dass einige Lobbyisten dies verhindern wollen. Die niedersächsische CDU zeigt sich in einer späteren Meldung empört vom Verhalten des Bundesministeriums für Strahlenschutz, welches den Schwarzen Peter (Kosten & Verantwortung für die Rückholung?) dem Land Niedersachsen aufdrücken will. Die niedersächsische SPD-Fraktion weist wenig später auf ihren gestellten Entschließungsantrag hin. Danach sollte eine Interventionsgruppe gebildet werden, die die Rückholung des radioaktiven Mülls vorantreiben soll. Ex-Bäume 28.12.2011 Wie in jedem Jahr können die gebrauchten Weihnachtsbäume an verschiedenen Stellen in der Stadt abgelegt werden. Die Bäume müssen entschmückt sein, damit sie in der Zeit vom 9. bis zum 20. Januar abgeholt werden und dem Kompost zugeführt werden können. Tannenzweige und schmuckfreie kompostierbare Weihnachtsgestecke sind über die Biotonne oder über den eigenen Kompost zu entsorgen, heißt es in der zitierten Meldung weiter. Spaßbremsenverordnung 27.12.2011 Die Stadtverwaltung weist in ihre Meldung auf die Gefahren beim Umgang mit Silvesterböllern und anderem Feuerwerk hin. Unter anderem heißt es in der Meldung, dass abgefeuerte Silvesterraketen zu Kirchen, Altenheimen und zu Fachwerkhäusern einen Mindestabstand von 200 m aufweisen müssen. Die Meldung lässt offen, ob und in wie weit die Verwaltung die strikte Durchsetzung der Verordnung kontrolliert oder anstrebt. Media-Control 27.12.2011 Gemäß der Kino-Hitliste von Media-Control besuchten von Donnerstag bis zum 1. Weihnachtstag am Sonntag insgesamt rund 260k Zuschauer den "Sherlock Holmes 2". Auf Platz 2 und 3 kamen "der gestiefelte Kater" sowie "RubbelDieKatz". CinemaxX 27.12.2011 Das CinemaxX zeigt in der Kinowoche vom 29.12. bis 4.1.12 im 3D-Kino actionreichen Scifi-Thriller "The Darkest Hour", die Komödie "Arthur Weihnachtsmann", den Animationsfilm "Der gestiefelte Kater" und das 3D-Recycling "Der König der Löwen" Als Filmkunst wird im 2D-Kino der Film "Wunderkinder gezeigt. Als Neustart läuft der Film "Blutzbrüdaz" an, bei dem der Altrapper Sido in der Hauptrolle mitspielt. An Silvester beginnt die letzte Filmvorführung des Jahres kurz vor 18:00. Am Neujahrsdienstag wird als Filmfun die Reality-Soap " Jonas - Stell dir vor, es ist Schule, und du musst wieder hin!" vorgeführt. Am Mittwoch ist als Vorpremiere der Zombie-Proleten-Klamauk "New Kids Nitro" auf der Leinwand zu sehen. Dabei wird im Doppelpack auch der vorangegangene Film "New Kids Turbo" gezeigt. Im Programm allgemein sind derzeit unter anderem die Filmhits "In Time", "Sherlock Holmes 2", "Alvin & die Chipmunk 3" und "Mission Impossible 4" zu finden. | |
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Spaßbremsenverordnung 30.12.2011 Auch in diesem Jahr gilt wieder, dass in der Northeimer Innenstadt keine Böller abgebrannt werden dürfen. Begründet wird dies damit, dass das sogenannte öffentliche Sicherheitsinteresse Vorrang vor der Freiheit des Einzelnen beim Umgang mit Feuerwerkskörpern hat. Weiter weist die Stadt Northeim darauf hin, dass Verstöße mit Bußgeldern geahndet werden. Auch wird darauf hingewiesen, dass in vielen Dorfkernen wegen der dortigen Fachwerkhäuser das Abbrennen von Feuerwerken verboten sein könnte. Hitartikel 29.12.2011 In der Woche vom 19.12. bis 25.12.11 hatten die Top 7 der 7-Tage-Artikel folgende Überschriften: 1) 'Weihnachtliche Klänge am Heiligabend ab 14:00', 2) 'Checklisten für Einsparpotentiale im Kommunalen Haushalten, …', 3) 'Tolle Uraufführung am 15.12. mit Polit-Drama zur Entdeckung von Israels Atombomben', 4) '19.12. – Ratssitzung zu Haushaltsentwurf und Mehrausgaben', 5) 'erste Jahresrückblicke künden vom Ende der Weihnachtszeit', 6) 'Social Media als Spielwiese für Marketing, Werber & Imagepfleger', 7) 'Haar-Färbeverbot für Jugendliche bis 16 Jahre'. Bei den Suchbegriffen kamen folgende unter die Top 5: 1) "flohbisse", 2) "göttingen", 3) "menschen", 4) "luftballon" und 5) "blasen". Rückblick 52/11 29.12.2011 Der Rückblick dokumentiert die Konzerte und damit die stilistische Entwicklung der Musik in der Region. Neben den Links zu den Websites und Myspace-Sites der Bands finden sich hier auch Silberlingskritiken (CDs) und Kurzinfos zu den Bänds. In dem Zeitraum waren unter anderem "Boogie & Blues Küche", "Alex Nikols", "the ocean will sear", "Alive at last", "Emmett Brown", "Voodoo Rockets" und "Divorce the sky" in Göttingen oder in der Region Südniedersachsen musikalisch aktiv. Begrüßung 29.12.2011 Im Vorraum der Stadthalle findet am 5.1.12 von 19-22 Uhr der traditionelle Frühjahrsempfang Göttingens durch den Oberbürgermeister Wolfgang Meyer statt. Nahverkehr 28.12.2011 In einer Pressemeldung spricht sich Bernhard Reuter dafür aus, dass bei der Neufassung des Personenbeförderungsgesetzes die Rechte der Kommunen gestärkt werden müssen. Er möchte eine starke Verbindlichkeit der Nahverkehrspläne und sieht die Kommunen gleichzeitig in der Pflicht, für ein qualitativ hochwertiges, flächendeckendes und für alle bezahlbares Angebot beim Öffentlichen Nahverkehr zu sorgen. |