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⇐ DIHK fordert verstärkten Straßenbau 17.12.2009 In einer Pressemeldung fordert der Deutsche Industrie und Handelstag einen verstärkten Ausbau von Straßen. Die DIHK verweist auf seinen Stauatlas und fordert die Beseitigung von 1000 km Engstellen und 300 km Lückenschlüssen. [Vielleicht sind die vielen Staus auch ein Indiz für eine verfehlte Wirtschaftsplanung, weil miteinander vernetzte Industrien nicht mehr über kurze Wege miteinander verbunden sind. Angesichts der Erdöl-Produktionskrise sollte man besser die Regionalisierung von vielen Industrien fördern, statt die zunehmende Betonierung von Deutschland zu fordern. Dr. Dieter Porth]
Kommentar,Gedanken, Anmerkungen, ...Redaktion buergerstimmen.de - Dr. Dieter Porth, Göttingen:
Der verstärkte Ausbau von Straßen wird zu immer größeren Produktionsanlagen führen. Diese immer größeren Produktionsanlagen brauchen immer weniger Arbeitskräfte. Diese Arbeitskräfte werden durch Maschinen ersetzt, die viel Energie brauchen. Wenn die Ölkrise in den nächsten Jahren sich stärker bemerkbar macht, dann wird es hier vermehrt zu Pleiten kommen.
Gleichzeitig werden in einigen Jahren die Kapazitäten fehlen, um regional vor Ort die Produkte der Region zu verarbeiten. Wie sieht es zum Beispiel mit den Zuckerindustrien aus? Wie sieht es mit Schlachtereien aus? Wie sieht es mit einem vermehrten Bedarf an Webereien aus? Mit der heutigen Computertechnik könnte man zum Beispiel auch kleine Maschinen mit speziell gemusterten Stoffen für kleine Mengen bauen. Solche Maschinen würden zum Beispiel in Afrika oder Asien einen großen Markt finden, weil dort noch maßgeschneiderte Ware getragen wird. Die Forderung des DIHK ist also wahrscheinlich sehr kurzsichtig und marktfeindlich. …
Die Forderung nach mehr Straßenraum ist eine Folge der überdimensionierten Produktionsanlagen.
Die Forderung nach mehr Straßenraum geht gleichzeitig davon aus, dass die fossilen Energieträger in beinahe unbegrenztem Rahmen zur Verfügung stehen.
Die Forderung nach mehr Straßenraum ignoriert auch die Folgen von mehr Verkehr für den Klimawandel.
Es ist schade, dass die Internet-Zeitung www.buergerstimmen.de über die Pflichtmitgliedschaft bei der Göttinger Industrie und Handelskammer zu den Unternehmen gezählt wird, für die der Deutsche Industrie & Handelstag mit seinen kurzsichtigen und veralteten Forderungen zu sprechen meint.
Dr. Dieter Porth
Emailnachricht: Kontaktlink zu Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) [ Homepage ] (---)
Der Deutsch Industrie & Handelstag (DIHK) meldet - DIHK: Umdenken in der Verkehrspolitik notwendig - Driftmann übergibt Verkehrspolitische Agenda an Minister Ramsauer
"Deutschland braucht einen vorrangigen Ausbau der überlasteten Hauptverkehrsachsen bei Straße, Schiene, aber auch bei vielen Wasserstraßen", forderte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann heute bei der Übergabe der verkehrspolitischen Agenda des DIHK an Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer. Eine zu stark an Länder- und Regionalquoten orientierte Investitionspolitik verfehle hingegen ihr Ziel. "Verkehr und Mobilität sind Grundlage für unser Wirtschaftswachstum", mahnte Driftmann. Die Schere zwischen Verkehrswegeausbau und ständig steigendem Verkehrsaufkommen werde jedoch immer größer. Hinzu kommen knappe Kassen und die Tatsache, dass Verkehrsprojekte in der Gesellschaft auf immer geringere Akzeptanz stoßen. Unsere hoch entwickelte Volkswirtschaft sei aber zwingend auf Mobilität angewiesen.
In seiner verkehrspolitischen Agenda fordert der DIHK auch ein Sonderprogramm zur Engpassbeseitigung auf der Straße. "Was nützt der Straßenbau vor der Haustür, wenn man wichtige Kunden in Hamburg, Stuttgart oder München nicht erreichen kann, weil die Hauptverkehrsachsen überlastet sind", so Driftmann. In den zurückliegenden Jahren habe die Vermeidung, Verlagerung und Verteuerung von Verkehr bei vielen Entscheidungen der Politik zu sehr im Vordergrund gestanden. Jetzt müssten die Weichen der Verkehrspolitik in die richtige Richtung gestellt werden. Der DIHK hatte im Frühjahr einen Stauatlas vorgelegt. Die Mittel für die Beseitigung der ca. 1000 km Engpässe im Autobahnnetz und der rund 300 km Lückenschlüsse werden vom DIHK auf ca. 11. Mrd. Euro geschätzt.
Ausbaubedarf besteht bei allen Verkehrsträgern. Daher geht es bei der künftigen Bereitstellung von Infrastruktur nicht nur um die richtige Auswahl der Projekte und um die angemessene Höhe der Mittel. "Wir müssen uns auch fragen, ob der Bau und die Unterhaltung von Verkehrswegen künftig nicht wesentlich effizienter durchgeführt werden können", so DIHK-Präsident Driftmann. Hierin steckt erhebliches Potenzial, fallen doch 60 bis 70 Prozent der Kosten einer Autobahn erst nach ihrer Fertigstellung an. Eine langfristige Unterhaltungsstrategie für Verkehrswege ist wichtig.
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Bürgerrechte Trittin: Vorratsdatenspeicherung besser vorm Europäischen Gerichtshof verhandeln 17.12.2009 Jürgen Trittin, Bundestagsabgeordneter der Grünen, zieht in der Pressemeldung ein Resümee zur mündlichen Verhandlung vorm Bundesverfassungsgericht wegen der Vorratsspeicherung. Nach seiner Ansicht hat die Verhandlung gezeigt, dass die Vorratsdatenspeicherung einen Dammbruch bei dem Datenschutz darstellen würde. Trittin würde eine europäische Regelung bevorzugen. [Seit dem 11. September 2001 hat es einen Politikwandel gegeben. Neben der Verfolgung von Verbrechen hat sich heute auch eine Verdachtsjustiz etabliert. Man muss immer häufiger aufpassen, mit wen man wie spricht, um nicht in Schwierigkeiten zu kommen. Irgendwie wachsen DDR und BRD langsam zusammen - auch im Bereich der Staatssicherheit. Dr. Dieter Porth.]
Fußball 4. Advent-Wochenende mit vielen Hallenturnieren 17.12.2009 Die SVG könnte vor Weihnachten noch drei Punkten beim aktuell drittplatzierten TuS Heeslingen einfahren. Der arg gebeutelten Mannschaft wäre das Weihnachtswunder zu gönnen. In der Bezirksoberliga müsste unter anderem am Sonntag der RSV 05 in Einbeck zum Südniedersachsen-Derby antreten. Aber mit hoher Wahrscheinlichkeit wird das Spiel abgesagt werden. Weiterhin sind für das kommende Wochenende verschiedene Hallenturniere für die Jugend- und Herrenmannschaften angesagt.
Kinderförderung 31.1. - Bewerbungsschluss für Deutschen Kinderpreis 10.12.2009 Die Vereinigung World Vision Deutschland e.V. ruft auf zur Bewerbung beim Deutschen Kinderpreis. Der Bewerbungsschluss ist am 31.1.2010. Die Bewerbungsunterlagen finden sich auf der Preiswebsite. Der Deutsche Kinderpreis richtet sich an Kinder und Jugendliche, Aktionsgruppen, Vereine, Kommunen, Nachwuchsunternehmen, Schulen und Kindergärten. Mit ihm sollen Menschen ausgezeichnet werden, die sich für das Wohlbefinden und die Rechte der Kinder der Einen Welt einsetzen. [Die Preisträger im letzten Jahr waren nur Initiativen und Vereine. Der Verein lobt damit nur die Massenmenschen und nicht die Individualisten in der Gesellschaft. Dr. Dieter Porth]
Journalistenpreis Preisträger für 2009 gekürt 08.12.2009 Die Alexander-Stiftung hat die Preisträger für das Jahr 2009 mit seinem Alexanderpreis gekürt. Den ersten Preis erhielt Jörn Barke für einen persönlichen Artikel zu seiem Vaterhaus in Nähe von der Göttinger Partnerstadt Thorn im Göttinger Tageblatt. Weitere Preisträge sind auf Platz zwei Stefan Matysiak sowie auf Platz drei Stefan Matysiak, Svea Heinrich und Tina Fibiger. Die Prämierung erfolgt am 21. Februar um 11:30 im Keller des Deutschen Theaters.
Nachwuchsförderung "Kreuzberg on Kul(T)our" auch über Myspace zu erreichen 16.12.2009 Der Verein "Kreuzberg on Kul(T)our" ist für interessierte Bands über eine Myspace-Seite zu erreichen. Der Verein will helfen, den Kontakt zwischen Nachwuchsbänds & –musikern und den lokalen Clubs zu verbessern. Im Artikel stellt sich die Vereinigung selbst vor. Der Verein freut sich über reges Musikerinteresse.
Ende Der Skorpion stellt seine Aktivitäten ein 06.12.2009 Aus der aktuellen Pressemeldung geht nicht hervor, warum genau der Skorpion seine Aktivitäten einstellt. Es ist von Behördenwillkür die Rede.
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Stadtradiotipps 21.12. – 24.12. 22.12. – 10:05 – "mats hess von der Band ,Voodoo Rockets" 17.12.2009 In den Werktagen vor Weihnachten hat die Redaktion vom Stadtradio Göttingen unter anderem folgende Themen geplant: "Weihnachten mit Innenminister Schünemann im Grenzdurchgangslager Friedland" (21.12. – 9:35) oder auch "Rückblende: Der Stern von Betlehem" (23.12. – 7:50). Weitere Ankündigungen finden sich in der Meldung. Der Seniorenfunk wird sich in der Sendung "Spätlese" am Heiligabend unter anderem mit "Guatemala und Weihnachten?" beschäftigen.
Umfrage Informationsquellen der Frauen 17.12.2009 Die Dederichs Reinecke & Partner, Agentur für Öffentlichkeitsarbeit, berichtet über eine nicht repräsentative Umfrage unter 100 Frauen im Alter von 30-59. Die Frauen wurden über ihr Informationsverhalten befragt. Danach informierten sich 96 Frauen im Internet über neue Produkte, während nur 1 Frau sich bei Freundinnen oder Freunden informiert hat. 87 Frauen haben über das Internet schon von neuen Produkten erfahren. [Die Umfrage halte ich mehr für Propaganda als für Information. Als Indiz darf gelten, dass die Methode nicht angegeben wurde und dass die Fallzahlen nicht repräsentativ sind. Ein weiteres Indiz ist die Aussage, dass nur 1% aller Frauen sich über Produktneuheiten bei Freunden informieren. Mit einwenig Fantasie lässt sich auch diese um Aufmerksamkeit heischende Aussage als Trivialität erklären. Dr. Dieter Porth]
Staatsspitzel Verdachtsunabhängige Kontrollen vor Moscheen fördern Vorurteile gegen Islam 17.12.2009 Der integrationspolitische Sprecher der Ratsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Mehmet Tugcu fordert die sofortige Einstellung von verdachtsunabhängigen Kontrollen vor Göttinger Moscheen. Er sieht darin ein Mittel, um Vorurteile gegen den Islam zu schüren. [Verdachtsunabhängige Kontrollen sind immer auch willkürliche Kontrollen. Ist diese Willkür ist ein deutsches Indiz für die neue "totale Demokratie"? Dr. Dieter Porth]
Weihnachtsgrüße Starker Rückgang bei den Weihnachtspostkarten 17.12.2009 Die Bitkom, der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., hat eine Umfrage zum Thema Weihnachtsgrüße durchführen lassen. Danach haben im letzten Jahr noch 33% Weihnachtsgrüße per Email versandt. In diesem Jahr sind es nur noch 28%. Aber auch bei den Weihnachtskarten ist ein starker Rückgang zu verzeichnen. Im letzten Jahr verschickten laut Umfrage noch 60% aller Bundesbürger mindestens eine Weihnachtskarte. In diesem Jahr sollen es nur noch 52% sein. [Die Entwicklung zur papierlosen Kommunikation schreitet voran. Wenn demnächst der Postbote nur noch jeden zweiten Tag kommt, dann hätte ich damit kein Problem. Dr. Dieter Porth]
Wechsel Intendant verlässt Händelfestspiele 17.12.2009 Die Händelgesellschaft dankt dem bisherigen geschäftsführenden Intendanten Dr. Poensgen für seine Arbeit in den letzten zwölf Jahren. Poensgen geht nach Hannover, um dort die Leitung des Kulturbüros zu übernehmen. Die Händelgesellschaft hofft einen Nachfolger zu finden, der die erfolgreiche Arbeit weiterführen kann.
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