Meldung gesetzt von ~ Dr. Dieter Porth
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⇐ Premierenkritik
Tolles Leben der Gedanken in den Siegerwerken
13.05.2012 Am 12.5. hatten im ThOP gleich drei Stücke ihre Uraufführung. Die Aufführungen waren der Preis für die Gewinnern des 5. ThOP-Wettbewerbs für Nachwuchsdramatiker. Im Stück "Sand" von Arnit Esau ist der Träumer Nemmerjahn auf der Suche nach dem, was in seinem Traum fehlt. Bei "Von Dir über Dich neben Mir" lässt die Autorin Mia Frimmer das Publikum Anteilnehmen an den widersprüchlichen Gedanken einer Geliebten bezüglich ihres Geliebten/Gehassten. Das Stück "my life between the two fucking hemispheres of the brain" von Daniel Ratthei ist durchgängig Deutschsprachig und beschreibt die Gedanken in den Kopf des Komapatienten Jonny. In seinem Kopf leidet dieser an seinem mangelhaften Selbstbewusstsein, an Jennys Liebe und an seines Vaters Erwartungen. Zwei der drei Uraufführungen haben mir gut bis spitze gefallen. Bei dem dritten Stück bin ich mir unsicher, ob meine negativer Eindruck eher der Inszenierung oder eher dem Textbuch geschuldet ist.
Reporterbericht: Kontaktlink zu Redaktion buergerstimmen.de [ Homepage ] (Dr. Dieter Porth)
Impressionen zu den drei Uraufführungen der Siegerstücke des Theaterautorennachwuchswettbewerbs
(Bericht geschrieben am 13.5.12)
Impressionen zur Uraufführung am 12.5.12 des Traumstückes "Sand" aufgeschrieben von Arnit Esau
Kurzinfos
Info Detail (gegebenenfalls mit Link zu Website oder Wikipedia) Theater ThOP - Theater im OP (Web, Wiki) Regie Annika Brandt, Kristina Röben (Assistenz) Schauspieler Corvin Bürsing (Linde)
Benjamin König (Kassler)
Roman Maximilian Kupisch (Krohp)
Klaus Ingog Pißowotzki (Soppig)
Ralle Rolfs (Lanz)
Thomas Rühling (Teveleit)
Peter Schubert (Schulz)
Tobias Wojcik (Nemmerjahn)
Zum Ende des Stückes kamen auch Frauen in den Traum
Marlene Otten (Lola)
Laura Noemi Potthoff (Marie)
Lou Sophia Selene Karimi (Susi)Autor Arnit Esau (Gewinner des 5. ThOP-Wettbewerbs für Nachwuchsdramatiker)
Zu dem Autor wurde keine verweisende Website gefunden.
Er wurde in Chile 1988 geboren und kam mit drei Jahren nach Frankfurt am Main. Zur Ausbildung gab es im Programmheft keine Informationen. Seit 2008 lebt er in Berlin und ist dort als freier Schauspieler aktiv.Dauer 19:45 (geschätzt) bis 20:50 Genre Fantasy – Absudes Theater - Situationskomik
Persönliche Impression zum Theaterstück "Sand"
Nemmerjahn träumt und kurvt mit seinem Rollstuhl in seinem eigenen Traum herum. In diesem Traum leben viele verschiedene Teilpersönlichkeiten, die alle ihrer eigenen Trophäe nachrennen. Da sind gut gespielten lakonischen Linde und Land, die ohne großen Ehrgeiz aber mit viel Optimismus an einem Denkmal bauen. Da sind auch der Geschäftsmann Teveleit und der kritische Schulz, der später den Teveleit erschießt, weil er ihm unecht erscheint. Da sind aber auch der ewige Demonstrant, der einfach nur fröhlich dagegen ist, und der morbide Herr Krohp, der sich nach dem Tode sehnt und der dem Herrn Schulz später eine Bombe unterjubelt. Und im dem Traum gibt es natürlich auch den Herrn Nemmerjahn und den etwas merkwürdigen silbernen Buchhalter. Herr Nemmerjahn kurvt als der Träumende durch seinen Traum, weil ihm irgendetwas im Traum fehlt. Es braucht erst den Schulz, der feststellt, dass in dem Traum die Frauen fehlen. Nachdem Schulz seine Schuldigkeit getan hat, lässt der im gestreiften Schlafanzug auftretende Nemmerjahn ihn im neuen Traum in einer großen Explosion verschwinden.
Das Stück lebt von seiner Situationskomik und seinen immer wieder unerwarteten Wendungen. Mir haben der immer etwas schusselig wirkende Nemmerjahn und die beiden lakonischen Linde und Lanz besonders gut gefallen. Die leicht knautschen Stofftetraeder, die die Sandmengen symbolisieren sollten, und auch die clownsartigen Maskierungen der Schauspieler gaben dem Stück eine skurrile Note♠1.
Fotoimpressionen
2012 © Dirk Opitz fürs Theater … (www / Kontakt) Vor Nemmerjahn (Tobias Woicjik) wird Tveleit (Thomas Rühling, links) von Schulz (Peter Schubert, rechts) bedrängt
2012 © Dirk Opitz fürs Theater … (www / Kontakt) Lind und Lanz schaufeln Sand - dargestellt von Palle Rolfs (Links) und Crovin Büsing (rechts)
Impressionen zur Uraufführung am 12.5.12 von dem Stücks "Von Dir über Dich neben Mir" aus der Feder von Mia Frimmer
Kurzinfos
Info Detail (gegebenenfalls mit Link zu Website oder Wikipedia) Theater ThOP - Theater im OP (Web, Wiki) Regie Christian Feuerhake Schauspieler Nimue Dröge (eine Stimme einer Geliebten)
Renate Hillebrandt (eine Stimme einer Geliebten)
Mira Gardyan (eine Stimme einer Geliebten)
Lou Sophia Selene Karimi (eine Stimme einer Geliebten)
Anja Marszalek (eine Stimme einer Geliebten)
Bettina Roesner (eine Stimme einer Geliebten)Autor Mia Frimmer (Gewinnerin des 5. ThOP-Wettbewerbs für Nachwuchsdramatiker)
- Info zu Autorin auf fremder Website
Die Autorin wurde 1972 geboren und hat Deutsch, Englisch und Film- & Theaterwissenschaft in Berlin und London studiert. Sie schreibt bisher hauptsächlich Hörspiele und hat damit schon einen Preise gewonnen und lobende Beachtung gefunden.Dauer 21:05 bis 21:55 Genre Monolog - Emotionsreich
Persönliche Impression zum Theaterstück "Von Dir über Dich neben Mir"
Eine Frau lässt sich die vielen widersprüchlichen Gefühle, Gedanken und Erinnerungen zu ihrem Geliebten durch ihren Kopf gehen. Die verschiedenen Schauspielerinnen stellen diese unterschiedlichen Stimmen in ihrem Kopf dar. Die Beziehungsgedanken sind dabei widersprüchlich, weil die Beziehung zu dem Geliebten namens "Pfau" durchaus kompliziert und traurig war. Schließlich durfte sie als Geliebte neben der Ehefrau immer nur die zweite Geige spielen.
Die verschiedenen Stimmungen und Gefühle wurden dabei von verschiedenen Frauen auf der Bühne repräsentiert, die mal sehnten, mal schluchzten oder auch schrieen und schmachteten oder aber schmollten, scherzten und schmerzten Die gesamte Vielfalt der Beziehungsgefühle kommt zur Sprache und ist immer auch mit bestimmten Situationen und/oder Anlässen verknüpft gewesen.
Am Anfang wirkten diese Widersprüchlichkeiten auf mich spannend, aber nach einiger Zeit stumpfte ich ab. Obwohl die Dialoge immer wieder andere Themen ansprachen, hatte ich nach einiger Zeit wirklich Schwierigkeiten, den Dialogen zu folgen. Im Nachhinein denke ich, dass ich das Gesagte nicht in einen Spannungsbogen, in einen Geschichtsrahmen oder in eine Erzählstruktur einordnen konnte. Irgendwann war deshalb mein Kurzzeitgedächtnis überlastet und alles an Worten, Sätzen und Handlung floss nur noch an mir vorbei, ohne dass ich es noch wirklich wahrnahm. In einem Buch hätte ich sicher noch einmal zurückgeblättert, um die Struktur zu finden. Aber bei einer Theaterinszenierung geht dies aus zeitlichen Gründen nicht.
Dabei hatte ich nach der Vorstellung das Gefühl, spannendes gehört zu haben. auch wenn ich mich nicht erinnern, was es gewesen war. Nachträglich vermag ich nicht zu sagen, ob der Bezugsrahmen schon in der Geschichte selbst fehlte oder ob erst durch die minimalistische Art der Inszenierung dieser Bezugsrahmen verschüttet wurde. An den Schauspielerinnen lag es jedenfalls nicht; die präsentierten Emotionen pur.
Fotoimpressionen
2012 © Dirk Opitz fürs Theater … (www / Kontakt) Sex nur bei ernsten Absichten oder einfach so - vielleicht Thema hier zwischen Lou Sophia Selene Karimi (links) und Anja Marszalek (rechts)
2012 © Dirk Opitz fürs Theater … (www / Kontakt) Stimmen im Kopf - (von links nach rechts) Anja Marszalek, Nimue Dröge, Myra Gardyan, Renate Hillebrandt und Bettina Rösner
Impressionen zur Uraufführung am 12.5.12 vom deutschsprachigen Stück "my life between the two fucking hemispheres of the brain" erdacht von Daniel Ratthei
Kurzinfos
Info Detail (gegebenenfalls mit Link zu Website oder Wikipedia)
Ich finde, der übersetzte Titel "mein Leben zwischen den zwei beschissenen Hemisphären meines Hirns" sagt wenig über die eigentliche Geschichte "das Gedanken-Leben"Theater ThOP - Theater im OP (Web, Wiki) Regie Sendar Sezenoglu (Inszenierung, Video)
Thomas Löding (Assistenz)
Rüdiger Brandis (Video)Schauspieler Dennis Kalde (Jonny)
Laura Noemi Polthoff (Jenny)
Ingo Mesche (Vater)
Andreas Müller (Doktor)Autor Daniel Ratthei (Gewinner des 5. ThOP-Wettbewerbs für Nachwuchsdramatiker)
(Website des Autoren und freie Schauspielers)
Der Autor wurde 1979 geboren und hat in Leipzig das Schauspielen an der Hochschule studier. Er arbeitet nach mehreren Engagements in Ensembles seit 2008 als freischaffender Schauspieler.Dauer 20:00 bis 22:45 mit einer Pause von 20 Minuten Genre Komödie – Science Fiktion
Persönliche Impression zum Theaterstück "my life between the two fucking hemispheres of the brain"
Vor Beginn des Stückes meinte der Autor, dass er den Arbeitstitel auch als Titel verwendete, weil er ihm gefiel. Nach dem Sehen des Stückes muss ich sagen, dass der Titel überhaupt nicht passt. Zum einen wird im Stück nur Deutsch gesprochen, so dass der englischer Titel total falsche Erwartungen weckt. Zum zweiten spielen Hirnareale bzw. Hirnhemisphären im Stück kaum eine Rolle. Ein Titel wie zum Beispiel "Dahin, wo ich viel zu selten bin." wäre treffender gewesen, da er auf einen Kernsatz in der Inszenierung angespielt hätte.
In der Geschichte geht es um Jonny, der sich wegen seiner Minderwertigkeitkomplexe in den Alkohol geflüchtet hat. Im Laufe des Stückes wird deutlich, dass die hohen Erwartungen seines Vaters diese Minderwertigkeitskomplexe hervorgerufen haben. Beim Auftritt des Doktors wird dann deutlich, dass die ganzen gezeigten Handlungen nicht real sondern im Kopf von dem im Koma liegenden Jonny ablaufen. Durch das Experiment des Doktors kann der Zuschauer in Jonnys Gedanken schauen. Mit diesem Kunstgriff schafft sich der Autor viele schöne Möglichkeiten für den weiteren Verlauf der Geschichte. Der Doktor hat eine Maschine gebaut, mit der er Jonnys Gedanken mit von außen kommenden Gedanken in Verbindung bringen kann.
Gegen Ende des Stückes will Jonnys Vater seinen Sohn nach seinen Vorstellungen formen, was ihm aber nicht wirklich gelingt. Er gerät damit in den Konflikt mit dem Doktor♠2, der seine Verantwortung für das Experiment erkennt und am Ende Jonny hilft, zu sich selbst zu finden.
Von allen drei gezeigten Stücken des Abends war diese das technisch Anspruchsvollste. Es gab ein Video, welche Teil des Stückes war. Es wurde Schwarzlicht eingesetzt. Es wurde ein Hundert Euro-Schein zerrissen und ein Staubsauger musste ziemlich leiden. Die Aufführung hatte eine schöne klare Erzählstruktur, die mit gekonnten Situationskomiken verziert war. Für mich mit einem eher einfach gestrickten Charakter war dieses Stück das Beste des Abends – trotz seines "fucking" Titels.
Fotoimpressionen
2012 © Dirk Opitz fürs Theater … (www / Kontakt) Der Doktor (Andreas Müller) wehrt Jonnys Vater (Ingo Mesche) ab - Jonny (Dennis Kalde) hält Jenny (Laura Potthoff) im Arm
2012 © Dirk Opitz fürs Theater … (www / Kontakt) Jonny (Dennis Kalde) erinnert sich an Jenny (Laura Potthoff-Video) und will dank dem Doktor (Andreas Müller) bald dahin, wo er viel zu selten ist
Nachbemerkung - Epilog
Bei der Preisverleihung hieß es, dass die Jury sich insgesamt mit sechzig eingesandten Stücken beschäftigt haben. Diese Leistung finde ich wirklich stark. Wenn ich davon ausgehe, dass sich jeder aus der Jury mit jedem eingesandten Stück auch nur eine Stunde beschäftigt hat, so sind dies schon 60 Stunden Arbeit. Wahrscheinlich unterschätze ich den Zeitaufwand. Ob dieser Leistung möchte ich hier die Jurymitglieder des 5. Wettbewerb für Nachwuchsdramatiker des Theater im OP 2011/2012 noch einmal in alphabetischer Reihenfolge nennen:
Eine zweite Nachbemerkung sei mir gestattet. Normalerweise versuche ich in meinen Theaterkritiken detailliert auf die schauspielerische Leistung der einzelnen Schauspieler, auf die Geschichte, und auf die Inszenierung einzugehen. Angesichts der drei Stücke und angesichts der Vielfalt der Eindrücke in der Zeit von 19:45 – 23:15 bei dieser Preisverleihung sehe ich trotz meiner Mitschriften die Gefahr, dass ich Wichtiges übersehen oder vergessen könnte. Damit würde ich den Inszenierungen nicht gerecht, weshalb ich nur aufzählen werde, was mir sehr gut gefallen hat und was mich genervt hat.
- Katharina Busch (Theater im OP – Göttingen),
- Prof. Dr. Anke Detken (Literaturwissenschaftlerin am Seminar für deutsche Philologie der Universität Göttingen – Göttingen) Christian Engelbrecht (Link1, Link2 - Berlin),
- Anna Gerhards (Dramaturgin am Deutschen Theater Göttingen – Göttingen),
- Gesa Husemann (Leitung des Online-Literatur-Magazin litlog - Göttingen),
- Anja Johannsen (Leitung Literarisches Zentrum Göttingen - Göttingen) und
- Alexandra Schwenker (Theaterverlag Karl Mahnke – Verden).
Zur Kritik am zweiten Stück gesagt, dass ich eher zu den einfach gestrickten Menschen gehöre. Ich erwarte bei einer Theateraufführung einen Handlungsrahmen bzw. einen Bezugsrahmen, damit ich die Pointen und auch den Verlauf verstehe. Genau aus diesem Grunde mag ich das Volkstheater, weil es dem Zuschauer schnell klarmacht, worauf es im Stück ankommt. Offenen bzw. vermeintlich anspruchsvollen Inszenierungen stehe ich immer kritisch gegenüber. Ich erwarte von einem guten Theaterstück als bildender Kunst, dass es seine aussagen auf den Punkt bringt. Ich mag kein Theaterstück, die statt mir Aussagen oder Ideen zu schenken nur meine Zeit stehlen.
Dr. Dieter Porth
----Liste der redaktionellen Inline-Kommentare
♠1) Ich gehöre zu den Menschen, die vom Fernsehen bzw. vom Kino gewohnt sind, dass Szenen musikalisch untermalt werden. An der einen oder andere Stelle hätte Musik die Aufführung noch skurriler wirken lassen können, denke ich. Aber solche Dinge sind natürlich immer auch eine Frage des Aufwands.
Dr. Dieter Porth♠2) Der Doktor mit seinem weißen Anzug hat mit nicht gefallen. Warum konnte er keinen weißen Laborkittel mit Stethoskop tragen. Schließlich sieht der Doktor sich am Anfang wie ein Halbgott in weiß.
Dr. Dieter Porth
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Plagiate 12.05.2012 Die Sozialwissenschaften der Universität Leipzig haben unter 474 Studenten nachgefragt, wie viele schon einmal bewusst eine Textstelle abgeschrieben haben, ohne diese Textstelle in ihrer Arbeit korrekt zu zitieren. Im Rahmen einer anonymen Umfrage sagten 22% aller Studenten, dass sie solches schon getan haben. Über ein Prozent aller Studenten gab sogar zu, dass ihre Arbeit in großen Passagen abgeschrieben zu haben. Eine solcher Vorgehen bei seiner Doktorarbeit zwang den ehemaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg zum Rücktritt. Superabsorber 12.05.2012 Zwei Forscher am Karlsruher Institut für Technologie haben ein neues Prinzip zur Meerwasserentsalzung ersonnen. Statt dem thermischen Verfahren der Destillation oder dem elektrischen Verfahren der Umkehrosmose nutzen sie ein mechanisches Verfahren. Als Salztrenner verwenden sie sogenannte Superabsorber, die in modernen Einwegwindeln zum Aufsaugen von Flüssigkeiten verwendet werden. Dies nimmt aus Meerwasser bevorzugt das Wasser auf und lässt aufkonzentrierte Salzlauge zurück. Das aufgenommene Wasser lässt anschließend aus dem Superabsorber wie aus einem Schwamm auspressen. Nach drei bis vier solcher Extraktionsschritten kann man aus Meerwasser Trinkwasser herstellen. Die Meldung sagt nichts zur Langzeitstabilität dieses Wirkprinzips. Breitbandinternet 12.05.2012 Voraussichtlich am 14. Juni ab 17:00 soll eine Informationsveranstaltung für die Kommunen zum Ausbau des Breitbandinternets im Landkreis Göttingen stattfinden. Dort wird es unter anderem um die Frage gehen, wie es mit den Nicht Breitband-Internetgebieten in den Kommunen weitergehen wird bzw. kann. Weiter führt die Meldung aus, dass derzeit in Zusammenarbeit mit dem Breitbandkompetenzzentrum Niedersachsen versucht wird, sich auf Karten einen Überblick über die Grundversorgung mit dem Breitbandinternet zu verschaffen. Demonstrationsrecht 12.05.2012 Die Göttinger Ratsfraktion und die Göttinger Kreistagverband der Linken solidarisieren sich mit den Veranstaltern der Blockupy-Bewegung, die ab dem 16. Mai in Frankfurt am Main gegen die Troika Europäische Zentralbank (EZB), Europäischer Union (EU) und Internationalem Währungsfond (IWF) protestieren wollen und die die derzeitigen Verbote des Stadt Frankfurt als Angriff gegen die Demonstrationsfreiheit sehen. Der Meldung ist der Aufruf von Ende April, eine aktuelle Meldung von Blockupy-Bewegung sowie eine Pressemeldung der Stadt Frankfurt beigefügt, in welcher diese zum Beispiel auch die bei vielen Campern üblichen Heizpilzen auf dem Campgelände untersagt. Fuchsstaupe 12.05.2012 Bei mehreren Füchsen im Bereich Geismar und Diemarden wurde die Fuchsstaupe diagnostiziert. Die Staupe kann auch über die Schleimhäute auf Hunde übertragen werden und bei diesen zum Tode führen. Die Kreisverwaltung rät deshalb bei Spaziergängen die Hunde anzuleinen. Erfolg 12.05.2012 Die Ratsfraktion der Grünen zeigt sich erfreut über den Förderpreis aus dem Umweltministerium, mit dem das umweltpolitische Engagement der Stadt Göttingen honoriert wurde. Die Grünen freuen sich, dass die Stadt das bisherige klimapolitische Konzept zu einem Masterplan ausbauen will. Sie wünscht sich in der Meldung, dass zum Beispiel das Projekt "Schaufenster e-Mobilität der Metropolregion" in den Masterplan einfließen sollte | |
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Theater der Nacht 14.05.2012 Das Northeimer „Theater der Nacht“ präsentiert in der Woche vom 17. bis 23. Mai die Geschichte um einen plietschen Bauern in "der Vogelkopp"[ausverkauft], das Grimmsche Märchen "der Teufel mit den 3 goldenen Haaren"[ausverkauft] sowie die japanische Erzählung "die Katzenkönigin ... oder die Lust zu malen". In der Zeit vom 23. bis 25. Mai 2012 ist das Theater der Nacht Teil des 11. Schüler-Figurentheaterfestival "Ftf". Junges Theater 14.05.2012 Das Junge Theater präsentiert in der Woche vom 17.5. bis 23.5.12 die Schulkomödie "Frau Müller muss weg", den theatrischen Trip in "Ecstasy" und die Bürokomödie "Doig! - Das Musical ohne Gesang, ohne Tanz und mit sehr wenig Musik". Musikalisch wird es am Mittwoch während der Show "Denn wovon lebt der Mensch?" und während der vier Vorstellungen von "Young Amadigi". Diese Händel-Opernbearbeitung mit jugendlichen Sängern aus der Region feiert am Sonntag ab 17:00 seine Premiere. Abwägung 14.05.2012 In einer Pressemeldung berichtet die Stadt rückblickend von der letzten Ratssitzung. Als Besonderheit wird ein Verbotsbeschluss hervorgehoben. Wegen zahlreicher Anwohnerbeschwerden hat der Rat beschlossen, dass es für den öffentlichen Straßenraum in der Nikolaistraße und auf dem Nikolaikirchhof verboten ist, am Samstagmorgen bzw. Sonntagmorgen von 0 Uhr bis 8 Uhr öffentlich Alkohol zu konsumieren. Vor Ort wird auf das öffentliche Sauf-Verbot hinwiesen werden. Weiter wird in der Meldung auf weitere behandelte Anträge eingegangen. ThOP 14.05.2012 Das Theater im OP an der Uni Göttingen präsentiert in der Woche vom 17.5. bis 23.5.12 unter dem Titel "Und wovon träumst du nachts?" die drei Gewinnerstücke des 5. ThOP Wettbewerbs für Nachwuchsdramatiker. Die Stücke "Sand", "von dir über dich neben mir" sowie "my life between the two fucking hemispheres of the brain" dauern jeweils zirka fünfzig Minuten. Am Sonntag findet wieder ab 20:15 ein "Poetry Slam Special" statt. Schwimmen 14.05.2012 Die Stadt Göttingen zitiert eine Pressemeldung der GoeSF GmbH, wonach ab dem 16. Mai 12 die Freibäder am Brauweg, in Grone und in Weende geöffnet sind. In Weende und im Brauweg kann werktags ab 6:30 geschwommen werde. Am Wochenende öffnet das Bad in Weende um 9:00 und am Brauweg um 8:00. In Grone beginnt der Badespaß täglich ab 9:00. Die Freibäder schließen werktags um 20:00 und am Wochenende um 19:00. |
ThOP 14.05.2012 Das Theater im OP an der Uni Göttingen präsentiert in der Woche vom 17.5. bis 23.5.12 unter dem Titel "Und wovon träumst du nachts?" die drei Gewinnerstücke des 5. ThOP Wettbewerbs für Nachwuchsdramatiker. Die Stücke "Sand", "von dir über dich neben mir" sowie "my life between the two fucking hemispheres of the brain" dauern jeweils zirka fünfzig Minuten. Am Sonntag findet wieder ab 20:15 ein "Poetry Slam Special" statt. |