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Superabsorber
Aus Salzwasser mit Windeln Trinkwasser machen?

12.05.2012 Zwei Forscher am Karlsruher Institut für Technologie haben ein neues Prinzip zur Meerwasserentsalzung ersonnen. Statt dem thermischen Verfahren der Destillation oder dem elektrischen Verfahren der Umkehrosmose nutzen sie ein mechanisches Verfahren. Als Salztrenner verwenden sie sogenannte Superabsorber, die in modernen Einwegwindeln zum Aufsaugen von Flüssigkeiten verwendet werden. Diese Stoffe nehmen aus Meerwasser bevorzugt das Wasser auf und lassen eine aufkonzentrierte Salzlauge zurück. Das aufgenommene Wasser lässt anschließend aus dem Superabsorber wie aus einem Schwamm auspressen. Nach drei bis vier solcher Extraktionsschritten kann man aus Meerwasser Trinkwasser herstellen. Die Meldung sagt nichts zur Langzeitstabilität dieses Wirkprinzips.

Kommentar,Gedanken, Anmerkungen, ...

Redaktion buergerstimmen.de - Dr. Dieter Porth, Göttingen: Die Meldung schreibt nichts zu der Frage, wie es um die Langzeitstabilität der Superabsorber bestellt ist. "Verdrecken" der Superabsorber langsam mit Salz, wenn man ihn immer wieder Wasser aus dem Salzwasser extrahieren läßt? Wenn der Superabsorber wirklich dauerhaft seine Wasser-Extraktionseigenschaft behält, dann könnten mechanische Trinkwassererzeuger in Zukunft zum Beispiel Teil der Grundausstattung von Rettungsbooten werden.
Wenn die Forscher aber bei ihren Tests ihrer Experimentieranlage immer wieder frisches Material verwendet haben, dann ist es auch denkbar, dass die Superabsorber quasi nur als einmalige Ionentauscher fungierten. Leider lässt die Meldung diesen Aspekt offen, weil nichts zur Langzeitstabilität des Wirkprinzips geschrieben wird.
Dr. Dieter Porth.

 
Emailnachricht: Kontaktlink zu Karlsruher Institut für Technologie [ Homepage ]
 





Die Karlsruher Institut für Technologie meldet - Windeln als Meerwasserfilter

(Info zur Meldung am 11.5. vom IDW – Link zur Meldung angesurft am 12.5.12 beim IDW (Zitiergrundlage) und beim Karlsruher Institut für Technologie (KIT)) - Inbfos beim IDW: Monika Landgraf - Presse, Kommunikation und Marketing - Karlsruher Institut für Technologie -11.05.2012 09:46

[Graphik wurde nicht mit übernommen]
Für 700 Millionen Menschen weltweit, so die UN, ist Trinkwasser knapp. Abhilfe kann in Küstengebieten die Entsalzung von Meerwasser schaffen. Die gängigen Methoden, vor allem Destillation und Umkehrosmose, benötigen jedoch viel Energie – und sind für die oft armen Regionen zu teuer. Chemiker des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) arbeiten an einem völlig neuen Verfahren. Quellfähige Kunststoffpartikel (Superabsorber), ähnlich denen in Windeln, dienen dabei als Filter: Beim Quellen nehmen sie nur einen Teil des Salzes auf, beim Auspressen geben sie salzarmes Wasser ab.
Dass das Prinzip funktioniert, haben Professor Manfred Wilhelm und sein Doktorand Johannes Höpfner vom Institut für Technische Chemie und Polymerchemie des KIT bereits nachgewiesen. Mit ihrem Verfahren können sie den Salzgehalt in einem Durchlauf um mehr als ein Drittel reduzieren. Als Quellmaterial dient ein Hydrogel auf Acrylsäurebasis: kugelförmige, vernetzte Polymere, die in Wasser aufquellen und das 100-fache ihrer Masse aufnehmen können. Das Besondere daran sind die geladenen Gruppen in den Polymeren: Beim trockenen Material ist die Ladungsdichte hoch – und sorgt dafür, dass das Salz zunächst abgestoßen wird und vor allem Wasser eindringt. Quillt das Netz weiter auf, wird die Ladungsdichte geringer und Salz dringt ein. "An diesem Punkt drehen wir den Prozess um: Wir pressen das aufgequollene Hydrogel mechanisch wieder aus, ähnlich wie einen Schwamm", sagt Johannes Höpfner. "Das Wasser hat dann gegenüber Meerwasser bereits einen deutlich reduzierten Salzgehalt." Der Salzgehalt von Meerwasser entspricht 35 Gramm Natriumchlorid pro Liter. "Wir wollen im ersten Durchlauf auf zehn Gramm kommen, im zweiten auf drei und im dritten schließlich auf ein Gramm pro Liter – das ist eine Menge, die man trinken kann", so Manfred Wilhelm.

Zurzeit arbeitet Johannes Höpfner daran, den Superabsorber genau auf diese Verwendung anzupassen. "In Windeln muss das Material auch unter Druck, wenn das Baby darauf sitzt, trocken bleiben. Bei uns soll es – um Energie zu sparen – die Flüssigkeit gerade mit möglichst wenig Druck wieder abgeben." Erreichen will er dies etwa über eine chemisch ideal eingestellte Vernetzungs- und Ladungsdichte der Hydrogele. "Setze ich die Knotenpunkte und damit die Ladungen sehr eng, sind die Kugeln sehr hart: Das hat den Vorteil, dass das Salz sehr gut abgestoßen wird, allerdings brauche ich dann viel Energie, um das Hydrogel auszupressen. Hier geht es darum, das Optimum zu finden", erläutert der Doktorand. Um das Verfahren anhand detaillierter Analysedaten weiterzuentwickeln, hat er einen präzisen Teststand konstruiert: eine Halbliter-Hydraulikpresse, die Polymer und Wasser voneinander trennt, und an der sich der Stempelweg, Druck und Salzgehalt genau messen lassen. Die Daten fließen dann auch in Computersimulationen, die in Kooperation mit der Universität Stuttgart durchgeführt werden.

Mit ihrer Idee stießen Wilhelm und Höpfner bereits bei mehreren Firmen auf großes Interesse. Ob sie den Weg in die Anwendung findet, hängt unter anderem von der Energiebilanz ab. "Für die gängigen Verfahren Destillation und Umkehrosmose, die unter Druck über eine Membran Süßwasser von salzhaltigerem Wasser trennt, benötigt man in der Praxis zwischen drei und zehn Kilowattstunden pro Kubikmeter Wasser. Ob wir besser sind, wissen wir noch nicht – aber wir arbeiten aktuell an der Abschätzung", sagt Manfred Wilhelm. Destillation und Umkehrosmose werden in der Regel aber durch Dieselgeneratoren angetrieben, beim Verfahren der Karlsruher Chemiker wäre ein direkter Antrieb über ein Windrad denkbar – rein mechanisch und somit sehr effektiv.

Die Polymerpresse könnte damit eine besser skalierbare Alternative zu den herkömmlichen Verfahren darstellen, die technische Umsetzung ist aber noch offen. "Wir schaffen die naturwissenschaftlichen Grundlagen, eine entsprechend größere Anlage zu entwickeln, wäre dann Aufgabe für Chemieingenieure und Maschinenbauer", sagt Manfred Wilhelm. Bei möglichen Anwendungen denkt er aber vor allem an Nischen, beispielsweise eine Kartusche, die es ermöglicht, Meerwasser von Hand auszupressen und so mobil und unkompliziert Trinkwasser zu gewinnen. Lohnen könnte sich das Verfahren insbesondere bei der Aufbereitung von Brackwasser, da es umso besser funktioniert, je niedriger der Salzgehalt ist.

Nähere Informationen: http://www.itcp.kit.edu/wilhelm/577.php

Dieses und weitere innovative, am KIT entwickelte Produkte, Verfahren und Dienstleistungen – und die Menschen dahinter – stellt das Projekt NEULAND des KIT-Innovationsmanagements vor: NEULAND erzählt in crossmedialer Publikation, wie Unternehmergeist und Kooperation aus einer guten Idee ein erfolgreiches Produkt machen können: in neun Geschichten, die dem Weg von Ideen an den Markt durch die Kapitel Potenziale, Projekte und Produkte folgen.

Nähere Informationen unter www.kit-neuland.de

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter: www.kit.edu

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Breitbandinternet
Landkreis Göttingen: Arbeit an Überblick für Internet-Grundversorgung

12.05.2012 Voraussichtlich am 14. Juni ab 17:00 soll eine Informationsveranstaltung für die Kommunen zum Ausbau des Breitbandinternets im Landkreis Göttingen stattfinden. Dort wird es unter anderem um die Frage gehen, wie es mit den Nicht Breitband-Internetgebieten in den Kommunen weitergehen wird bzw. kann. Weiter führt die Meldung aus, dass derzeit in Zusammenarbeit mit dem Breitbandkompetenzzentrum Niedersachsen versucht wird, Karten zum Überblick über die Grundversorgung mit dem Breitbandinternet zu erstellen.
[FAQ = "Frequently ask questions" = engl.: oft gestellt Fragen / oft Gefragtes.]

Demonstrationsrecht
Göttinger Linke solidarisieren sich mit Blockupy-Bewegung

12.05.2012 Die Göttinger Ratsfraktion und der Göttinger Kreistagverband der Linken solidarisieren sich mit den Veranstaltern der Blockupy-Bewegung, die ab dem 16. Mai in Frankfurt am Main gegen die Troika Europäische Zentralbank (EZB), Europäischer Union (EU) und Internationalem Währungsfond (IWF) protestieren wollen und die die derzeitigen Verbote der Stadt Frankfurt als Angriff gegen die Demonstrationsfreiheit sehen. Der Meldung ist der Aufruf von Ende April, eine aktuelle Meldung von Blockupy-Bewegung sowie eine Pressemeldung der Stadt Frankfurt beigefügt, in welcher diese zum Beispiel auch die bei vielen Campern üblichen Heizpilzen auf dem Campgelände untersagt.

Fuchsstaupe
Gefahr für Hunde in und um Göttingen

12.05.2012 Bei mehreren Füchsen im Bereich von Geismar und Diemarden wurde die Fuchsstaupe diagnostiziert. Die Staupe kann auch über die Schleimhäute auf Hunde übertragen werden und bei diesen zum Tode führen. Die Kreisverwaltung rät deshalb bei Spaziergängen die Hunde anzuleinen.
[Skandal: Mit seiner Frau an der Leine ging kürzlich ein Göttinger Prominenter flanieren. Dr. Dieter Porth]

Erfolg
Grüne: Förderpreis dank Beharrlichkeit

12.05.2012 Die Ratsfraktion der Grünen zeigt sich erfreut über den Förderpreis aus dem Umweltministerium, mit dem das umweltpolitische Engagement der Stadt Göttingen honoriert wurde. Die Grünen freuen sich, dass die Stadt das bisherige klimapolitische Konzept zu einem Masterplan ausbauen will. Sie wünscht sich in der Meldung, dass zum Beispiel das Projekt "Schaufenster e-Mobilität der Metropolregion" in den Masterplan mit einfließen sollte
[Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Masterplan und einem Konzept? Dr. Dieter Porth]

Fördergelder
430k € für den Klimaschutz der nächsten vier Jahre

12.05.2012 Als eine von neunzehn Kommunen erhält die Stadt Göttingen vom Bundesumweltministerium einen vierjährigen Förderpreis in Höhe von insgesamt 430k €. Das derzeitige Klimaschutzkonzepts der Stadt soll zu einem Masterplan weiterentwickelt werden, wobei die Energieeffizienz bei der Gebäudeisolierung, beim Verkehrsaufkommen und bei der Lehre an der Universität besonders im Fokus stehen werden. Weiter sollen die Stadtwerke zum Energieeffizienzunternehmen werden und bis 2050 soll die Versorgung der Stadt mit regenerativer Energie aus dem Umland gesichert werden.
[430 k € = 430 kilo Euro = 430.000 Euro]

Filmförderung
19.5. – Verleihung der 6. Göttinger Filmklappe

12.05.2012 Am 19. Mai 2012 wird im Kaufpark die 6. Göttinger Filmklappe an filmemachende Schulklassen verliehen. Neben einem Grußwort vom Landrat und der Präsentation der Gewinner wird auch ein kleines Showprogramm geboten werden. Bei der Gewinnerauswahl achtete die in der Meldung nicht näher benannte Jury auf Originalität, Schauspielerische Qualität und gelungene Filmgestaltung.

Neuere Nachricht

Abwägung
Verbot des öffentlichen Saufens in der Nikolaistraße zur Partyzeit am Wochenende

14.05.2012 In einer Pressemeldung berichtet die Stadt rückblickend von der letzten Ratssitzung. Als Besonderheit wird ein Verbotsbeschluss hervorgehoben. Wegen zahlreicher Anwohnerbeschwerden hat der Rat beschlossen, dass es für den öffentlichen Straßenraum in der Nikolaistraße und auf dem Nikolaikirchhof verboten ist, am Samstagmorgen bzw. Sonntagmorgen von 0 Uhr bis 8 Uhr öffentlich Alkohol zu konsumieren. Vor Ort wird auf das öffentliche Sauf-Verbot hinwiesen werden. Weiter wird in der Meldung auf weitere behandelte Anträge eingegangen.
[Mit diesem Verbot erreicht das Problem einen Lösungsversuch. Das Problem selbst ist schon über ein Jahr alt, wie eine Meldung vom Februar 2011 zeigt. Dr. Dieter Porth]

ThOP
Einmal zahlen - drei Theaterstücke nacheinander genießen

14.05.2012 Das Theater im OP an der Uni Göttingen präsentiert in der Woche vom 17.5. bis 23.5.12 unter dem Titel "Und wovon träumst du nachts?" die drei Gewinnerstücke des 5. ThOP Wettbewerbs für Nachwuchsdramatiker. Die Stücke "Sand", "von dir über dich neben mir" sowie "my life between the two fucking hemispheres of the brain" dauern jeweils zirka fünfzig Minuten. Am Sonntag findet wieder ab 20:15 ein "Poetry Slam Special" statt.

Schwimmen
Göttinger Freibad-Sommer beginnt am 16.5.

14.05.2012 Die Stadt Göttingen zitiert eine Pressemeldung der GoeSF GmbH, wonach ab dem 16. Mai 12 die Freibäder am Brauweg, in Grone und in Weende geöffnet sind. In Weende und im Brauweg kann werktags ab 6:30 geschwommen werde. Am Wochenende öffnet das Bad in Weende um 9:00 und am Brauweg um 8:00. In Grone beginnt der Badespaß täglich ab 9:00. Die Freibäder schließen werktags um 20:00 und am Wochenende um 19:00.

Premierenkritik
Tolles Leben der Gedanken in den Siegerwerken

13.05.2012 Am 12.5. hatten im ThOP gleich drei Stücke ihre Uraufführung. Die Aufführungen waren der Preis für die Gewinnern des 5. ThOP-Wettbewerbs für Nachwuchsdramatiker. Im Stück "Sand" von Arnit Esau ist der Träumer Nemmerjahn auf der Suche nach dem, was in seinem Traum fehlt. Bei "Von Dir über Dich neben Mir" lässt die Autorin Mia Frimmer das Publikum Anteilnehmen an den widersprüchlichen Gedanken einer Geliebten bezüglich ihres Geliebten/Gehassten. Das Stück "my life between the two fucking hemispheres of the brain" von Daniel Ratthei ist durchgängig Deutschsprachig und beschreibt die Gedanken in den Kopf des Komapatienten Jonny. In seinem Kopf leidet dieser an seinem mangelhaften Selbstbewusstsein, an Jennys Liebe und an seines Vaters Erwartungen. Zwei der drei Uraufführungen haben mir gut bis spitze gefallen. Bei dem dritten Stück bin ich mir unsicher, ob meine negativer Eindruck eher der Inszenierung oder eher dem Textbuch geschuldet ist.

Plagiate
Jeder hundertste Student macht Abschreibewissenschaft nach dem "zu-Guttenberg"-Prinzip

12.05.2012 Die Sozialwissenschaftler der Universität Leipzig haben unter 474 Studenten nachgefragt, wie viele schon einmal bewusst eine Textstelle abgeschrieben haben, ohne diese Textstelle in ihrer Arbeit korrekt zu zitieren. Im Rahmen einer anonymen Umfrage sagten 22% aller Studenten, dass sie solches schon getan haben. Über ein Prozent aller Studenten gab sogar zu, dass sie ihre Arbeit in großen Passagen abgeschrieben zu haben. Eine solcher Vorgehen bei seiner Doktorarbeit zwang den ehemaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg zum Rücktritt.

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