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⇐ Bakteriensuche
Wer kann Butanol oder 1,3-Propandiol herstellen?
08.06.2012 An der Technischen Universität Hamburg Harburg wird nach Mikroorganismen gesucht, die Grundstoffe der Chemischen Industrie effektiv aus Bioabfällen herstellen können. Die gewünschten Stoffe sind dabei 1,3-Propandiol und n-Butanol. 1,3-Propandiol dient als Grundstoff zu Herstellung bestimmter Polyester und kann als Ausgangsstoff für Polyethylen verwendet werden. Das n-Butanol könnte als Lösungsmittel oder auch als Kraftstoff verwendet werden.
[Seit ihrem Beginn hat die Menschheit die Epoche der Steinzeit, der Bronzezeit, der Eisenzeit durchlebt. Die heutige Zeit wird manchmal als Plastikzeit bezeichnet, die als Epoche auch nach dem Ende des Erdölbooms andauern könnte, wenn die Forscher Glück haben und die richtigen Bakterien finden. Dr. Dieter Porth]
Kommentar,Gedanken, Anmerkungen, ...
Dr. Dieter Porth.
P.S. Ich spreche von wahrscheinlich endlichen Erdölreserven, weil ich mir auch vorstellen könnte, dass das Erdöl nahe am heißen Erdkern in Anwesenheit von Wasser und Carbonatgestein durch die Umkehrung der Verbrennungsreaktion gemäß des Prinzips von Le Chatelier entsteht. Da der Sauerstoff schneller als das entstehende Öl vom Reaktionszentrum entfernt wird, ist eine spätere Wiederverbrennung des Öls nicht möglich. Das Öl muss dann in langsamen Aufsteigprozessen zu den Ölquellen wandern. Die Schwefelgehalte im Öl kann man dabei dadurch erklären, dass Carbonatgestein häufig auch mit Sulfatgestein vergesellschaftet ist.
Emailnachricht: Kontaktlink zu Technische Universität Hamburg-Harburg (TUHH) [ Homepage ]
Die Technische Universität Hamburg Harbug meldet - TU Hamburg: Großer Schritt auf dem Weg zu Biokunststoffen - Mikroorganismen ersetzen Erdöl
(Info zur Meldung vom 7.6.12 – Link zur Meldung angesurft am 8.6.12 bei der Uni Hamburg Harburg (Zitiergrundlage) – Link zur Meldung beim IDW angesurft am 8.6.12 – dorti lautete das Erstellungsdatium 07.06.2012 07:32)
08.06.2012 - Ob als Grundstoff zur Herstellung von Teppichböden, in Lösungsmitteln von Lacken, als Zusatz von Reinigungsprodukten: Propandiol und Butanol stecken in vielen Produkten unseres Alltags. Ohne Erdöl sind diese chemischen Grundstoffe bisher kaum konkurrenzfähig herstellbar – noch nicht. Weltweit suchen Forscher nach ressourcenschonenden Alternativen, darunter auch Prof. rer. nat. An-Ping Zeng von der TU Hamburg. Durch seine wegweisende Optimierung in der industriellen Herstellung von Ausgangsmaterialien für Biokunststoffe hat sich der Hamburger Forscher diesem Ziel bereits einen großen Schritt genähert.
Jetzt ist Zeng auch in eines der größten europäischen Forschungsvorhaben aufgenommen worden, in dessen Zentrum generell die Umwandlung von Biomasse in Chemikalien in einer Bioraffinerie steht und das bereits seit 2010 läuft. Seine Aufgabe besteht speziell darin, Verfahren für eine erdölunabhängige Produktion von 1,3-Propandiol und n-Butanol zu entwickeln. n-Butanol könnte dann sogar als Biokraftstoff eingesetzt werden. Knapp 2 Millionen Euro stehen dem Hamburger Wissenschaftler bis Ende 2013 für seine Forschung in dem Projekt "European multilevel integrated biorefinery design for sustainable biomass processing" zur Verfügung, an dem insgesamt 30 Forscherteams aus 15 europäischen Ländern beteiligt sind. Kostenvolumen: 37,4 Millionen Euro.
An-Ping Zeng gilt international als Vorreiter in der Entwicklung und Optimierung dieser Herstellungsprozesse. So war es dem Leiter des Instituts für Bioprozess- und Biosystemtechnik an der Hamburger TU 2011 nach dreijähriger Forschungsarbeit in dem europäischen Verbundprojekt "Propanergy" mit bisher nicht dagewesenem Erfolg gelungen, aus Glycerin 1,3-Propandiol und Biogas herzustellen. Der Clou: Zeng arbeitet mit einer ausgeklügelten Mischung verschiedener Mikroorganismen. An dieser mikrobiellen Gemeinschaft sind zum Beispiel Bakterien aus der Gattung der Clostridien beteiligt. Zeng wird diesen neuen Weg auch im neuen EU-Projekt verfolgen und nach Mikroorganismen suchen, die miteinander harmonieren und – und fleißig arbeiten. Und das heißt in diesem Fall den Stoffwechsel auf Hochtouren fahren, um auf diesem natürlichen Weg Stroh, Holz und andere Arten von Bioabfall in chemische Grundstoffe und Biogas umzuwandeln.
1,3-Propandiol ist inzwischen eine Massenchemikalie, die zur Herstellung neuartiger Polyester dient. Mehr als 100.000 Tonnen davon werden jährlich hergestellt, überwiegend auf chemischem Wege – unter Verwendung fossiler Ressourcen, meist Erdöl. n-Butanol ist derzeit ebenfalls ein Massenprodukt auf Erdölbasis.
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berichten 08.06.2012 Katzenschwemme |
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Katzenschwemme 08.06.2012 In einer Meldung weist die Stadt Göttingen darauf hin, dass man sich ab dem 18.6.12 die Kastration seines Katers bzw. seiner Katze mit 25€ bzw. 40€ subventionieren lassen kann. Die Kastrationsaktion soll einer Katzenschwemme in Göttingen vorbeugen. Das Geld wurde durch eine Spendeninitiative zusammengetragen und die Subventionen gibt es solange, wie das Geld reicht. In der Meldung wird auch das Spendenkonto angegeben. StadtRadiotipps 08.06.2012 Für die werktägliche Woche ab dem 11.6.12 hat das StadtRadio Göttingen unter anderem folgende Themen vorbereitet: "Kreisliga-Meisterschaft des SV Seeburg"[Mo. 7:35], " Wie positioniert sich Osterode zur Landkreisfusion?"[Di. 17:05] und "Fortführung der Exzellenzinitiative?"[Fr. 17:05]. Beim Bürgerfunk sei zum Beispiel auf die politische, studentische Sendung "Unter der Lupe - ein Blick auf Politik und Gesellschaft" hingewiesen, die jeden 2. Mittwoch im Monat ab 21:00 gesendet wird. Innenstadtmarketing 08.06.2012 Anlässlich des Weltkindertages wurden am 9.6.12 verschiedenen Aktionen in der Innenstadt organisiert. Unternehmer und Vereine bieten verschiedene Mitmachstationen an, bei welchen die Kinder Fremde Länder kennen lernen können. Den Besuch können sich die Kinder in ihrem „Göttinger Kinder-Reisepass“ abstempeln lassen. Die Verschiedenen Aktionen wurden vom Veranstalter Pro-City koordiniert. Preisverleihung 08.06.2012 Der vom Netzwerk Recherche e.V. vergebenen Antitransparenz-Preis "Verschlossene Auster" geht in diesem Jahr an den Fußball-Weltverband FIFA. Von den Journalisten wird kritisiert, dass der Fußballverband Recherchen kritischer Journalisten behindert. Auch wird darauf hingewiesen, dass der Europarat bereits Ende April „in 124 akribisch aufbereiteten Punkten zu einem vernichtenden Urteil" über den Fußballverband gekommen sei und dass die FIFA als gemeinnütziger Verein in 2011 rund 96,8M Dollar an Löhnen, Zahlungen an Ehrenamtliche und Boni ausgezahlt habe. Weiter wurde darauf verwiesen, dass die Korruption in der FIFA vor vier Jahren in einem Urteil festgestellt wurde. Auch wurde auszugsweise aus der schriftlichen Antwort des Kommunikationsdirektors der FIFA, der zum Zeitpunkt der Preisverleihung in Brasilien weilte, zitiert. Grenzdurchgangslager 07.06.2012 Die SPD Kreistagsfraktion hat die Entscheidung für das Grenzdurchgangslager Friedland durch die Innenministerkonferenz begrüßt. Damit werden Arbeitsplätze in der Region erhalten. Rekommunalisierung 07.06.2012 Das Göttinger AntiAtomforum begrüßt den Verkauf und sieht darin ein Indiz, dass sich der Widerstand gegen die Atomenergie gelohnt hat. Gleichzeitig hofft man, dass die Rekommunalisierung der Vertriebsgesellschaft den Umstieg in nachhaltige Energien fördert. Auch die Göttinger Ratsfraktion begrüßt den Verkauf und sieht darin eine Chance, durch einen Aufkauf die regionale Energiewende weiter voranzutreiben. Auch meinen die Grünen, dass die e.on-Mitte den Wandel von den Großkraftwerken hin zu kleinen dezentralen Blockheizkraftwerken und damit die zukunftsträchtigen Investitionen verschlafen hat. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Knopeck mahnt dagegen, dass angesichts der Schuldenlast von Stadt und Landkreis auch die Folgekosten der Investitionen bedacht werden sollten. Er fürchtet, dass die Kommunen sich finanziell überheben könnten und dass sie damit zum Bremser der Energiewende in der Region werden könnten. | |
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Premierenkritik 10.06.2012 Am 9.6.12 feierte das Stück "Lachen soll gelernt sein" seine Premiere im Jungen Theater. Die Kinder zeigte in einem schönen Stück, dass Alltagsärger zum Leben gehört und dass sich böse Hexen immer mit mehr Freude vertreiben lassen. Die Spielfreude der Kinder auf der Bühne war gut zu spüren. Aber auch schauspielerisch war es eine gelungene Aufführung, was ein schönes Aushängeschild für die Jugendarbeit des MiniClubs ist. Fahndung 09.06.2012 In der Meldung wird ein Flugblatt gezeigt, mit welchem Verzweifelte nach ihrem süßen Schatz im Bereich der Stettiner Straße in der Göttinger Südstadt suchen. ;-) Fundsachen 09.06.2012 Auf dem Northeimer Gelände der Technischen Dienste werden am 16. Juni 2012 ab 10:00 die Fundsachen versteigert. Die Objekte können ab 9:00 besichtigt werden. Einladung 08.06.2012 Die Stillen Hunde sind eins freie Theatergruppe in Göttingen. Mit ihrem Stück „Die Besserung“ haben sie eine Einladung für das diesjährige Jugendtheaterfestival TheaTrend erhalten. Das Festival findet in nordrehinwestfählischen Langefeld vom 18. bis 21. Juni 2012 statt. In der Aufführung wird an Hand zweier fiktiver Biografien die Vernichtungsideologie der nationalsozialistischen Herrschaft beschrieben und es wird der alltägliche Terror im sogenannten „Jugendschutzlager“ miterlebbar gemacht. Das Stück wurde schon über achtzig Mal in Südniedersachsen aufgeführt. Das Stück kann in Göttingen das nächstre Mal am 21.6. abends im Apex erlebt werden. Bürgerbegehren 08.06.2012 Die Göttinger Kreistagsfraktion der Linken sowie der Kreisverband begrüßen die Überreichung des Bürgerbegehrens wegen der geplanten Kreisfusion an den Landrat. Die Linken sind sich sicher, dass die notwendige Beteiligung erreicht wird, um eine Bürgerbefragung zu erzwingen. Die Meldung vom 6.6. weist auch darauf hin, dass der Landrat eine Unterschriftensammlung vorm Kreishaus untersagt hat. Auch der Göttinger Kreisverband der FDP unterstützt das Bürgerbegehren gegen die Kreisfusion, wie die am 5.6.12 verschickte und beigefügte Pressemeldung zeigt. |