geändert am 23.12.2009 - Version Nr.: 1. 1666

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Verschwörungstheorie
Betrügt eine Clique aus Hochfinanz das Volk mit erfälschtem Buchgeld?

22.12.2009 Die meisten Geldwerte liegen heutzutage als Buchgeld vor. Buchgeld meint das Geld auf den Konten der Banken. In der Verschwörungstheorie wird nachgefragt, ob es in der Hochfinanz eine Betrügergruppe gibt, die Buchgeld mit Hilfe einer Spekulationsblase zur "Dingsda-Industrie" erfunden bzw. besser gesagt erfälscht hat. Die Theorie stellt weiter die Frage, ob dies erfälschte Buchgeld durch die Kredite von der Dingsda-Industrie an die Staatlichen Rettungsschirme zu echtem Geld gemacht wurde. Musste der Staat die systemrelevanten Banken mit Krediten retten, damit ein paar Drahtzieher aus Politik und Wirtschaft zusätzlich abkassieren konnten?
[Die Verschwörungstheorie macht deutlich, warum die Hochfinanz die kreditfinanzierten Rettungsschirme fordert und gegen eine Tobin-Steuer ist. Sie macht auch deutlich, warum es im Grundgesetz nur eine Schuldenbremse und keine Regeln zum Staatsbankrott gibt. Beides würde den Betrug durch die Seilschaft in Hochfinanz und Politik erschweren. Dr. Dieter Porth.]

 
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Verschwörungstheorie oder blanke Realität – Existiert in den Bilanzen der systemrelevanten Banken eine virtuelle Dingsda-Industrie – Woher kommt das Geld, dass dem Staat in der Finanzkrise für die Rettungsschirme geliehen wurde.?


Die verschwörerische Behauptung, dass die systemrelevanten Banken an einem großen Betrug beteiligt sind, wirkt auf den ersten Blick ziemlich unglaubwürdig, weil man einfach dicken Männern in schicken Anzügen keinen Betrug zutraut. Und wer würde schon Frau Merkel die Beteiligung an einem großen Betrug zutrauen.
Aber so abwegig der Gedanke erscheinen mag, dass Prinzip ist eigentlich recht einfach. Es basiert auf dem virtuellen Simulation der Spekulationsblasen im heutigen Buchgeld-System. Dazu muss man sich überlegen, wie eine Spekulationsblase funktioniert und welche Branchen geschlossene Geld- und Arbeitskreisläufe ermöglichen.
Wie entsteht eine Spekulationsblase?
Eine Spekulationsblase entsteht in sogenannten Wachstumsmärkten. In einem bestimmten Markt wird gut Geld verdient und man erwartet steigende gewinne. Spekulanten merken, dass sich die Investitionen in den Markt rechnen und sie stecken mehr Geld in den Markt hinein. Durch diese Investitionen steigen die Gewinne.
Die Investoren können nun zwei Strategien verfolgen. Die soliden Investoren hoffen auf höhere Gewinne durch ihre Investitionen. Sie sehen ihre Investitonen als langfristige Anlage. Die spekulativen Investoren hoffen dagegen darauf, dass die Gewinne durch ihre Investitionen schnell steigen. So steigt gleichzeitig auch der Unternehmenswert und durch den Verkauf der Unternehmensanteile können sie den Wachstumsgewinn einstreichen.
Mit dem gestiegenen Unternehmensgewinn und dem gestiegenen Unternehmenswert steigt natürlich auch die Kreditwürdigkeit eines Unternehmens. Ein solches Unternehmen kann auch neue Kredite aufnehmen, um noch mehr zu investieren.
Wo gibt es geschlossene Geld- und Arbeitskreislauf?
Im Industriezeitalter gab war der Geldkreislauf an einen linearen Materialverkehr gekoppelt. Doch in heutiger Zeit ist die Dienstleistungsindustrie immer wichtiger geworden. So wie sich bekanntermaßen eine Bürokratie sehr gut mit sich selbst beschäftigen kann, so kann natürlich auch die Dienstleitungsindustrie sich sehr gut mit sich selbst beschäftigen.
Der Dienstleistungsbereich bietet sich also als Simulationszirkel für eine Dingsda-Industrie an. Die Dingsda-Industrie hätte über eine Geflecht von Briefkastenfirmen und Banken einem geschlossenen Geldkreislauf und einem geschlossenen Arbeitskreislauf Diese Feststellung brachte einige betrügerische Manager aus der Hochfinanz dazu, mit Hilfe ihrer Positionen und Firmen eine sogenannte Dingdsda-Industrie zu schaffen Die Dinggsda-Industrie ist eine Geflecht von Briefkastenfirmen, die einen sehr stark in sich geschlossenen Geldkreislauf bilden. Natürlich werden auch Arbeitsleistungen erbracht; die im Extremfall nur auf dem Papier stehen.
Wenn der Geldtransfer einer in sich geschlossenen Dingsda-Industrie über Konten bei verschiedenen systemrelevante Banken abläuft, So erhöht die Dingsda-Industrie die Bilanzen der Banken. Je größer die Einlagen sind, desto mehr Gelder kann eine Bank als Kredit vergeben. Diese Kredite können entweder als Investition in der Dingsda-Industrie verwendet werden oder als Geld zur Spekulation an der Börse. Die Schaffung einer Dingsda-Industrie ermöglichte also die Erfindung von Krediten, denn die Wirtschaftsleistungen in der Dingsda-Industrie waren ja nur erfunden.

Welche Gefahren resultierten aus Finanzkrise für die Dingsda-Industrie?
In der Finanzkrise brach nun die Immobilienblase in den Vereinigten Staaten zusammen und zeigte, wie die amerikanische Dingsda-Industrie aussah. Der Zusammenbruch drohte im Rahmen eines Domino-Effekts auch die anderen Dingsda-Industrie zu Fall zu bringen.
Da insbesondere die Banken stark an der erfundenen Dingsda-Industrie beteiligt waren, die sehr intensiv auch am Internbanken-Kreditverkehr beteiligt waren, drohte durch die Finanzkrise den Managern aus der Betrügerclique in der Hochfinanz die echte Gefahr, bei den Insolvenzverfahren als Betrüger entlarvt zu werden. Die Finanzkrise brachte die betrügerischen Manager in der Hochfinanz kurzzeitig in Panik - bis sie dann die Lösung fanden.

Staatlicher Rettungsplan oder der Ritterschlag für das erfundene Geld
Die Lösung, die die betrügerische Clique fand, ist im nachhinein als genial zu bezeichnen, wenn man von der hohen kriminellen Energie dieser Betrüger einmal absieht. Die betrügerischen Manager schoben über ihrer Interessensverbände verschiedene Kampagnen an und machten den Politikern richtig Angst vor der Finanzkrise. Sie malten den Untergang des Buchgeldsystem in schwärzesten Farben. Sie warnten vor den Gefahren für die Wirtschaft, vor drohenden Arbeitslosigkeit und vor einem Zusammenbruch der Wirtschaftlichen Produktivität – und vor den Folgen für die politische Kaste..
Als Gegenmittel wurde den Politikern von den Managern der Hochfinanz die so genannten Rettungsschirme nahe gelegt. Mit denen sollte der Staat die systemrelevanten Banken stützen, damit es nicht zu einem Massensterben unter den Banken und Inbvvestmentfirmen käme Mit dem Zusammenbruch der systemrelevanten Banken wäre aus der selbstsüchtigen Sicht der Manager natürlich auch die Gefahr sehr groß gewesen, dass die erfundene Dingsda-Industrie mit ihrem erfundenen Geld aufgeflogen wäre. Schließlich lief ein Großteil der Transaktionen mit erfundenem über diese sogenannten systemrelevanten Banken.. Ein Konkurs dort hätte den Betrug offen gelegt.
Die Rettungsschirme hatten also auch die Aufgabe, diesen Betrug zu verschleiern. Sie hatten aber auch noch eine zweite Aufgabe. Obwohl der Staat selbst schon hoch verschuldet ist, entschieden sich die Politiker, die Rettungsschirme über Kredite zu finanzieren. Diese Kredite wünschten sich natürlich die Macher der Dingsda-Industrie aus der Hochfinanz. Sie konnten endlich die immer noch abgeschotteten Geldkreisläufe der Dingsda-Industrie öffnen, indem sie dem Staat die Kredite gewährten.
Die betrügerische Clique innerhalb der Hochfinanz hat also gewonnen und den bisher in sich geschlossenen Geldkreislauf der Dingsda-Industrie mit der staatlichen Ökonomie verknüpft. Über die Kredite für die Rettungsschirme tauschen die Betrüger ihr bislang nur "virtuelles" Geld in "echtes" Geld. Die betrügerische Clique in der Hochfinanz erfälscht sich also mit Billigung von Politik und Bundesbank Geld.
Mit dem kreditfinanzierten Rettungsplan hat die Politik also "erfälschten" Gelder in der Dingsda-Industrie geadelt. Die Dingsda-Industrie wurde zur zur Gelddruckerpresse des Staates. .
Kann man solche Betrügereien in Zukunft verhindern?
Ich glaube nicht, dass man solche Betrügereien leicht aufdecken kann. das wesentliche Prinzip besteht in der Simulation von Leistungen. Da kaum Firmenüberprüfungen stattfinden, kann der Staat nicht wirklich kontrollieren, ob die Geldtransaktionen bei einem Unternehmen mit einen realen Güterverkehr verbunden sind oder nicht.
Eine zusätzliche Kontrolle ist also kaum möglich. Es stellt sich auch die Frage, ob mit Blick auf den Schutz der Bürgerechte eine solche zusätzliche Kontrolle seitens des Staates zu wünschen wäre. Politisch sinnvoller wäre es wahrscheinlich, die Rahmenbedingungen so zu ändern, dass solche Betrugsmodelle nur noch unter hohem finanziellen Aufwand "gebaut" werden können..
Was sollte sich in Zukunft ändern?
Ein Schutzmechanismus gegen solche Betrügereien liegt in der Stärkung der Bürgerrechte. Dazu gehört das Bürgerrecht auf Privatinsolvenz - auch mehrfach im Leben♠ 1.
Ein zweiter Schutz liegt in einer Begrenzung der geldumlaufgeschwindigkeit. Da das Buchgeld immer wichtiger geworden ist und da die Geschwindigkeit des Geldumlaufes sich durch die Computer stark erhöht hat, entstehen schneller und leichter solche Spekulationsblasen wie zum Beispiel die Immobilienblase in den USA. Aber auch die simulierte Spekulationsblase der Dingsda-Industrie sei hier nicht vergessen. Um die Bildung solcher Spekulationsblasen zu verhindern, sollte man die so genannte Tobin-Steuer einführen. Bei der Tobin-Steuer wird jede Transaktion von Geld und geldwerten Zertifikaten besteuert. Wenn jede Überweisung und Geldtransaktion mit einer Tobin-Steuer von 0,05% belegt wäre, dann wurde eine Überweisung von 1000€ genau 50 Cent kosten. Eine Überweisung von 10.000.000 Euro würde entsprechend 5.000 Euro kosten. Eine solche Steuer wäre schädlich für die Simulation von geschlossenen Geldkreisläufe. Jede Überweisung zwischen Unternehmen der Dingsda-Industrie hätte Geld gekostet. Aus dem simulierten System würde permanent Geld abfließen. Wahrscheinlich wäre der Abfluss schon so groß, dass sich die Verbesserung der Bonität und damit der Zugang zu höheren Krediten nicht rechnen würde. Die Tobin-Steuer würde das Entstehen von simulierten Wirtschaftskreisläufen stark erschweren bzw. verhindern.
Ein dritter Schutz betrifft die bessere Regelung der Staatsfinanzen im Grundgesetz. Im Grundgesetz müsste geregelt sein, wie und wann ein Staatsbankrott durchzuführen ♠ 2ist. Weiterhin müsste das Volk auch in direkter Abstimmung über einen Staatsbankrott ♠ 3entscheiden können. Eine wesentliche Eigenschaft im verfassungsrechtlich geregelten Staatsbankrotts muss es sein, dass im Rahmen eines Staatsbankrotts die Opposition im Parlament die Stimmenmehrheit erhält, weil ja augenscheinlich die politische Mehrheit nicht den ausgeglichen Haushalt im Fokus hat.

Fazit:
Es ist natürlich eine Verschwörungstheorie, wenn der Hochfinanz unterstellt wird, dass sie Buchgeld mit simulierten Industrien erfälscht. Anderseits zeigt die Verschwörungstheorie, dass man als einfacher Bürger gegen diese Art von Betrug nicht wehren kann. Die Folgerungen zeigen, dass die Politik aber auch nichts tut, um solche Betrügereien zu erschweren. Im Umkehrschluss darf man als glä,Biger Verschwöriungstheoretiker überzeugt sein, dass diese Form des Betruges zur gängigen Praxis in der Hochfinanz gehört.
Oder heben sie schon gehört, dass die Politik etwas zur stärkeren Regulierung der Finanzmärkte macht. Man hat manchmal das Gefühl, es geht so weiter wie bisher. Kurzum: Der Betrug am Volk geht weiter.

Liste der redaktionellen Inline-Kommentare

♠ 1) Jeder Geschäftsmann muss sich wieder genauer überlegen, wem er Geld leiht.
Das Geschäftemachen wird wieder stärker vom Vertrauen abhängig.
Dr. Dieter Porth
♠ 2) Wenn diese Kriterien transparent sind, dann braucht man zur Feststellung der Kreditwürdigkeit eines Staates keine Ratingagentueren.
Das Kriterium zur Staatinsolvenz sollte sich an den realen Steuereinnahmen orientieren. Dies ist das einzige Kriterium, woran die die Zahlungsfähigkeit des Staates wirklich gemessen werden kann.
Dr. Dieter Porth
♠ 3) Mancher wird jetzt sagen, dass der Bürger über solche weit reichenden Entscheidungen nicht wirklich entscheiden kann. Schließlich kennt man die Wirkung von Kampagnen.
Dies Argument ist im Prinzip richtig. man sollte aber bedenken, dass ein solcher Volksentscheid erst nötig werden kann, wenn die Politik über längere Zeit versagt hat und nicht für einen ausgeglichenen Haushalt sorgen kann.
Man weiß also nicht, ob eine Volksabstimmung wirklich zu einer Verbresserung der Situation führt, aber man kann auch über folgende sicher sein. "wenn sich nichts ändert, wird es nur schlimmer werden."
Dr. Dieter Porth

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[Das Urteil schützt Internetportale vor unberechtigten Änderungswünschen. Solche Änderungswünsche – zum Teil berechtigt, zum Teil unberechtigt – werden mehrfach an die Internet-Zeitung herangetragen. Dr. Dieter Porth]

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