geändert am 05.07.2009 - Version Nr.: 1. 1355

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Fördergelder
100k€ für Halbfamilien-Projekte in Grone und Weststadt

01.07.2009 Die Stadt Göttingen hat sich erfolgreich für das Programm "Stärken vor Ort" beworben. Mit dem Geld sollen Alleinerziehend und junge Menschen beim Bewerbertraining gefördert werden. Derzeit können sich Projekte bewerben, die mit bis zu zehntausend Euro gefördert werden können.. Insbesondere sollen die Bewerberqualifikationen gefördert werden.
[(Junge Menschen oder Alleinerziehend) = Halbfamilie. Ist dies Förderprogramm eine Maßnahme zur Männerdiskriminierung? Dr. Dieter Porth]

Kommentar,Gedanken, Anmerkungen, ...

Redaktion buergerstimmen.de - Dr. Dieter Porth, Göttingen: In dem Text heißt es: "… Mit dem Bundesprogramm "Stärken vor Ort" sollen die sozialen und beruflichen Perspektiven von Frauen und jungen Menschen in benachteiligten. .. ". Die meisten Alleinerziehenden sind Frauen. Deshalb könnte man wohl auch von einer Diskriminierung der Männer sprechen.
Da aber die Pressemitteilung geschlechtsneutral gehalten ist, werde ich mich auch daran halten. Deshalb habe ich von Halbfamilie gesprochen und frage mich, was der Artikel 6. Absatz 1 des Grundgesetzes halten soll:
"Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung."
Dr. Dieter Porth.

 
Internet-Zitat: Website: Kontaktlink zu Stadt Göttingen [ Homepage ] (- Herr D. Johannson)
 

Die Stadt meldet - Stärken vor Ort: Geld für Grone und die Weststadt

Die Stadt Göttingen hat sich erfolgreich an der Ausschreibung des neuen Bundesprogramms "Stärken vor Ort" beteiligt und ermöglicht seit Juni die Förderung von Projekten in den Programmgebieten Grone (Grone-Süd und Alt-Grone) sowie Weststadt (Maschmühlenweg, Hagenberg und Holtenser Berg).
Die Förderperiode endet am 31.Dezember 2009. Eine zweite und dritte Förderperiode sind vorgesehen. Zunächst stehen für Grone 40.000 Euro und für die Weststadt 60.000 Euro zur Verfügung. Die Entscheidung über Projekte, die unterstützt werden sollen, trifft ein Begleitausschuss.
Kontakt und Beratung erfolgen über die Beschäftigungsförderung Göttingen, Sylvia Büttner, Koordinatorin "Stärken vor Ort", Bürgerstraße 48, 37073 Göttingen, Tel. 0551/4003264, e-mail [xxx Email wegen Spam-Bots gelöscht xxx].Die Einzelprojekte können ein Finanzvolumen von maximal 10.000 Euro umfassen und werden zu 100 Prozent aus dem Europäischen Sozialfonds finanziert. Die Stadt Göttingen stellt die lokale Programmkoordinierungsstelle bereit.
Mit dem Bundesprogramm "Stärken vor Ort" sollen die sozialen und beruflichen Perspektiven von Frauen und jungen Menschen in benachteiligten Stadtteilen verbessert werden. Das Programm tritt die Nachfolge des Programms "LOS – Lokales Kapital für soziale Zwecke" an, das bereits von 2003 bis 2008 in den Göttinger Stadtteilen Grone-Süd und Alt-Grone erfolgreich umgesetzt wurde.
Gefördert werden örtliche Initiativen, Organisationen und zivilgesellschaftliches Engagement, um insbesondere Jugendliche und Frauen vor Ort im eigenen Stadtteil zu erreichen. Zielgruppe dieser Mikroprojekte sind junge Menschen mit ungünstigen Startchancen und beruflichen Perspektiven sowie Frauen, die auf dem Arbeitsmarkt Unterstützung benötigen und denen der (Wieder-)Einstieg in das Erwerbsleben erleichtert werden soll.
Mit Hilfe des Programms "Stärken vor Ort" werden unterstützende Maßnahmen für Jugendliche in Grone und in der Weststadt angeboten. Jugendliche sollen z.B. Hilfestellungen bei der Berufswahl, beim Schulabschluss, beim Bewerbungstraining oder bei der beruflichen Qualifizierung erhalten. Frauen bekommen Angebote bei der Qualifizierung, Teilhabe und Chancengleichheit im Erwerbsleben.
"Jede dritte Familie in Göttingen mit Kindern unter 18 Jahren ist alleinerziehend. Diese Familien brauchen eine besondere Unterstützung. Das Programm "Stärken vor Ort" soll insbesondere auch Angebote für Alleinerziehende, die Beruf und Familie alleine vereinbaren müssen, im Stadtteil fördern.♠ 1 Göttingen hat sehr gute Erfahrungen mit dem früheren LOS - Programm in Grone gemacht. Viele Bewohner im Stadtteil, auch Langzeitarbeitslose, konnten für Aufgaben in ihrem Stadtteil aktiviert werden. Ihre Job-Chancen haben sich dadurch verbessert und der Stadtteil Grone ist deutlich attraktiver geworden. Jetzt ist es erfolgreich gelungen, auch die Weststadt in die Förderung einzubeziehen", meinte die Göttinger Sozialdezernentin Dr. Dagmar Schlapeit-Beck in einer Erklärung zum Programmstart.
Referat für Öffentlichkeitsarbeit
erstellt am 01.07.2009

Liste der redaktionellen Inline-Kommentare

♠ 1) Hilft das Projekt den menschen, langfristig autonom werden zu können oder zwingt das projekt die menschen in die Abhängigkeit vom Sozialstaat?
Dr. Dieter Porth

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  1. 16.02.2010Gast

    soziale weststatt nein danke

    dies war wieder ein schachzug von Frau Dr. Schlapeit-Beck
    möglichst viele Mitglieder des Weststadtbüros einladen sodas die Wahl an Menschen mit Migrationshintergrund geht,da die Anwohner im Umfeld des Blümchenviertels das Vertrauen verloren haben und gar nicht est erschienen. viele sagten das sie keine einladung erhielten.
    so verschwendet die stadt steuergelder und das obwohl sie pleite ist. es lebe die multikulturelle stadt göttingen. scheiß auf die deutschen steuerzahler.
  2. Ende der Leserbriefe

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Göttingen

01.07.2009 Event – Literarisches Zentrum

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19.06.2009 Förderprogramm

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30.06.2009 Schulbauten

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3,2M€ für kleine und mittelständische Unternehmen

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[675 k€ / (10+24) = 19,8k€ pro Arbeitsplatz. Ein Hartz-IV-Empfänger kostet zirka 8,4k€ pro Jahr. Die Investition lohnt sich erst, wenn der Arbeitsplatz mindestens zwei Jahre Bestand hat. Dr. Dieter Porth (1k€ = 1 kilo Euro = 1000€)]

Event – Literarisches Zentrum
3.7. - Sommerfest

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Innovationen
Rückgang der Innovationen bis 2010

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Die Studie stellt zum Beispiel heraus, dass in Niedersachsen im Gegensatz zu allen anderen Bundesländern die meisten Innovatoren Förderungen aus sonstigen Quellen erhalten – also nicht vordringlich aus Bundes- oder Landesmitteln.
[Nachtrag -
05.07.2009Inhaltliche Korrektur des Zusammenfassungstextes.]

Handwerker
Ratgeber von der Verbraucherzentrale

01.07.2009 Die Verbraucherzentrale Niedersachsen e.V. weist auf den Ratgeber „Handwerker und Kundendienste – Ihre Rechte und Ansprüche“ hin. Er widmet sich dem ganzen Spektrum von der Auftragsvergabe über die Rechnungsstellung bis zur eventuellen Reklamation. Auch wird sich in dem Ratgeber mit der Internetbestellung von Handwerksleistungen beschäftigt.

Akkordarbeit
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01.07.2009 Am Diensttag Nachmittag wurden bei einer gezielten Verkehrskontrolle auf der Königsallee innerhalb von fünfundvierzig Minuten zwölft Gurtmuffel mit jeweils dreißig Euro zur Kasse gebeten.
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01.07.2009 Im Artikel ist Teil des Fortsetzungssachbuch zum Thema mentale Versklavung wird ein weiterer Psychiater vorgestellt, der von Patienten berichtet, die von Kindesbeinen an durch Drehfolter konditioniert wurden. Damit wurden vermutlich die Rangordnung von Teilpersönlichkeiten stabilisiert. Das Prinzip des Spin-Programming beruht auf dem Reiz-Reaktions-Lernen. In einem zweiten Kapitel befasst sich der Autor mit dem Begriff Programmierung und kommt zu dem Schluss, dass ein Mind-Control-Programm eher ein "normales" Training funktioniert, wobei aber der freie Wille durch extreme Methoden/Folter als Anreizsystem zum Teil ersetzt wird.
[Nach einer längeren Pause geht es weiter. Dr. Dieter Porth.]

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[1 k€ = 1 kilo Euro = 1000 €.]

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