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⇐ FDP & CDU – keine Rathausdienstleistung am Samstag 10.06.2009 Die FDP- und CDU Ratsfraktion zeigen sich über die Ablehnung des Antrag zur Öffnung der KFZ-Stelle am Samstag enttäuscht. Ein Argument gegen die Samstagöffnung waren gemäß der Aussagen der Verwaltung Kosten in Höhe von 50000 Euro, die aber nicht nachvollziehbar begründet werden. Angesichts von Wartezeiten bis zu neunzig Minuten für die Anmeldung ihres Autos während der Spitzenzeiten, empfinden die Ratsherren die Haltung der Verwaltung als bürgerfeindlich. [Ich finde die Haltung der Verwaltung okay. Dr. Dieter Porth]
Kommentar,Gedanken, Anmerkungen, ...Redaktion buergerstimmen.de - Dr. Dieter Porth, Göttingen:
Statt die unflexiblen Arbeitszeiten zu kritisieren, würde ich mir lieber eine Rückkehr zu den Regeln des Ladenschlussgesetzes wünschen. Durch die "Beschränkung" der Arbeitszeiten wurden Zeitzonen geschaffen, in welchen die Menschen früher Gesellschaft leben konnten. In der heutigen Zeit mit den flexiblen Arbeitszeiten und stark individualisierten Lebensrhythmen sind die Menschen einsamer geworden und die Lebensqualität hat abgenommen.
Ich hätte liebend gern in das Horn vom "trägen und unflexiblen Bürokraten" hineingeblasen, aber gerade bei diesem Thema würde ich mich auf die Seite der Verwaltung schlagen. Die Flexibilisierung der Arbeitszeiten hat zu einer Individualisierung bzw. besser zu einer Entgesellschaftung geführt. Dies ist keine erfreuliche Entwicklung, weil es die meisten Menschen schwach macht und deren Vereinsamung und Verarmung fördert.
Dr. Dieter Porth.
Emailnachricht: Kontaktlink zu FDP Ratsfraktion Göttingen [ Homepage ] (---)
Die FDP-Ratsfraktion und CDU-Ratsfraktion kritisieren - OB Meyer lehnt Samstagsöffnung des Rathauses ab
10.06.2009 - "Mit dieser Entscheidung setzten Oberbürgermeister Wolfgang Meyer und die rot-grüne Ratsmehrheit ihre bürgerunfreundliche Politik konsequent fort." Mit diesen Worten kommentiert der Vorsitzende des Personalausschusses der Stadt Göttingen, FDP-Ratsherr Ben Schroeter, die Entscheidung seines Ausschusses gegen eine Öffnung des Göttinger Rathauses an Samstagen. In einem Antrag hatte die CDU-Ratsfraktion gefordert, das Einwohnermeldeamt und die PKW-Zulassungsstelle zukünftig an Samstagen von 8-12 Uhr zu öffnen. Die Mehrheit aus SPD, Grünen und Linkspartei votierte dagegen.
"Gerade für Berufstätige hätte eine Öffnung an Samstagvormittagen eine erhebliche Erleichterung bedeutet. Ich kann mir vorstellen, dass dieses Angebot von den Bürgerinnen und Bürgern gerne angenommen worden wäre", zeigt sich der stellvertretende CDU-Fraktionsvositzende Holger Welskop enttäuscht. An Wochentagen sei es für viele Beschäftigete nicht ohne Arbeitsausfall möglich, ihre Angelegenheiten im Rathaus zu erledigen. Dass die Stadtverwaltung dies noch nicht einmal probeweise einführen wollte, um Erfahrungswerte zu sammeln, belege das engstirnige Denken von SPD und Grünen.
Die von der Verwaltung angeführten Gründe gegen eine Samstagsöffnung seien zudem nicht nachvollziehbar. "Angeblich kostet eine Samstagsöffnung pro Jahr zusätzliche 50.000 Euro. Auf Nachfrage musste die Verwaltung aber einräumen, dass diese Summe nur grob geschätzt ist. Darin enthalten sind zum Beispiel Kosten für die Pförtnerloge, obwohl diese Samstags ohnehin besetzt ist. Dass die Verwaltung sich weigert eine genaue Kalkulation vorzulegen, spricht Bände", so FDP-Ratsherr Schroeter. CDU und FDP gingen von deutlich geringen Kosten aus, da man kein zusätzliches Personal einstellen wolle, sondern eine Verlagerung der Arbeitszeiten der bestehenden Mitarbeiter anstrebe.
"Ich kann mir gut vorstellen, dass auch der eine oder andere Mitarbeiter gerne einen Samstagvormittag im Monat arbeiten würde und dafür während der Woche weniger", ergänzt Welskop. Zudem würde die Arbeitsbelastung während der Woche durch die neuen Öffnungszeiten verringert. "In Spitzenzeiten müssen die Bürgerinnen und Bürger bis zu eineinhalb Stunden warten. Das ist unzumutbar", stellt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende fest. Der Dienstleistungsgedanke sei in der Göttinger Stadtverwaltung im Gegensatz zu anderen Kommunen offenbar noch nicht verankert. In vielen Städten Deutschlands sei eine Samstagsöffnung der Stadtverwaltung mittlerweile selbstverständlich. So zum Beispiel in Hannover oder Kassel. "Das muss auch in Göttingen möglich sein. CDU und FDP werden sich auch weiterhin für mehr Bürgerfreundlichkeit im Rathaus einsetzen", versprechen Welskop und Schroeter zum Abschluss.
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- 11.06.2009 - 10:54Ben Schroeter
Ursache und Wirkung"Die Flexibilisierung der Arbeitszeiten hat zu einer Individualisierung [...] geführt."
Hier werden Ursache und Wirkung vertauscht. Die Individualisierung der Gesellschaft und die Herausbildung heterogener Lebensstile hat zu einer Flexibilisierung der Arbeitszeiten geführt. Nicht umgekehrt.
- Ende der Leserbriefe
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Salzentsorgung Runder Tisch: Wir prüfen noch 04.06.2009 die K+S Ag hat am 26. Mai dem Runden Tisch Runder Tisch "Gewässerschutz Werra/Weser und Kaliproduktion" ihr Konzept vorgelegt. Am 2.6. hat der Runde Tisch getagt. Dabei wurden die fünf von K+S vorgeschlagenen Varianten beraten. Auch nach dem Treffen bestand noch Abstimmungsbedarf. [Wenn ich die Meldung richtig verstanden habe, geht es nur um die Frage, wie lang man die Pipeline baut, bevor man die Salzlauge in die Werra einleitet. Hierbei wird mit dem eher subtilen Argument der Arbeitsplätze gewunken. Dr. Dieter Porth]
EU-Prüfung Erika Mann: Salz in der Werra verletzt Gewässerrichtlinie 04.06.2009 Die Europaabgeordnete der SPD, Erika Mann, weist darauf hin, dass die Salzfracht der Werra die EU-Wasserrahmenrichtlinie 2000/60/EG verletzt. Bis zum 22. Dezember 2009 müssen die Behörden einen Bewirtschaftungsplan und ein Maßnahmenprogramm für das Einzugsgebiet der Weser nach einer umfassenden Anhörung der Öffentlichkeit vorlegen. In diesem Zusammenhang ist zu prüfen, ob nur durch den Runden Tisch die belange Niedersachsens ausreichend berücksichtigt werden. Zum Beispiel müssen Verbände für Tourismus, Umwelt bzw. Landwirtschaft stärker beim Runden Tisch vertreten sein.
Werraversalzung Konzept für Gewässerschutz und Kaliproduktion 26.05.2009 Die K+S AG (Subkategorie Werraversalzung) hat Ende Mai am Runden Tisch ein Zukunftskonzept zu den langfristigen Überlegungen von K+S vorgestellt. Der Eintrag von Salzlösungen soll halbiert werden und gleichzeitig soll auch die Konzentration halbiert werden. Zum Gesamtkonzept gehört auch die Prüfung einer Fernpipeline. Bis Ende Juli 2009 sollen die Ministerien in Hessen und Thüringen ein Protokoll zu dem Konzept abgeben. [Schade, dass das Konzept nicht öffentlich gemacht wird. Mir fehlen Hinweise auf geplante Reduzierungsmaßnahmen. Dr. Dieter Porth]
Sendeplan – 2009-06-06 Talk mit dem Arbeiter Samariter Bund Göttingen 10.06.2009 Das Sendeprotokoll zur Radiosendung "Bürgerstimmen im Göttinger Land" vom 6. Juni enthält wieder viele Titel von Bänds, die in der Region zu hören waren oder demnächst noch zu hören sind. Im Talk mit Vertretern des Arbeiter-Samariter-Bunds wurde unter anderem über den Katastrophenschutz und über die Hundesuchstaffel gesprochen. Auch bietet der Arbeiter Samariter Bund (ASB) Erste-Hilfe Lehrgänge an, wobei man seinen Ersten Hilfe Kurs alle zwei Jahre auffrischen sollte
Statistik DenkBar: "Wie viele Arme gibt es auf der Welt?" 09.06.2009 Die Georg-August-Universität Göttingen lädt für den 10. Juni in Apex zur Denkbar ein. Thema ist die globale Armut und eine Darstellung des Niveaus der globalen Armutsentwicklung und den Trends der globalen Armutsentwicklung. Auch geht es um die normative Frage, wie man Armut misst. [Es gibt zirka 13 Milliarden Arme auf der Welt, weil es 6,7 Milliarden Menschen gibt. Dr. Dieter Porth]
Steinreich Sonderausstellung im Steinmuseum 09.06.2009 Am 11. Juni wird im Museum des Geowissenschaftlichen Zentrums der Georg-August-Universität Göttingen eine Sonderausstellung mit dem Titel „Die Sprache der Steine“ eröffnet. Die Ausstellung kann noch bis zum 31 Dezember besucht werden und beschreibt, wie so mancher Stein zu seinem Namen gekommen ist.
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IGS-Bovenden Grüne: keine Umwandlung in KGS durch die Hintertür. 11.06.2009 Die Ratsfraktion der Grünen kritisiert Äußerungen der Landkreis-CDU, die in der IGS Bovenden keine äußere Differenzierung sehen wollen. Für die Grünen ist gerade die innere Differenzierung ein Merkmal von jeder Integrierten Gesamtschule (IGS).
Rückblick 23/09 Konzerte vom 04.Juni bis zum 10.Juni 11.06.2009 Der Konzertkalender bietet einen Überblick über die aktuellen Konzerte in Göttingen und Südniedersachsen. Dieser Rückblick archiviert nur die Ankündigungen, um vielleicht später die oder andere musikalische Entwicklung nachzeichnen zu können. Neben den Links zu den Websites und Myspace-Sites der Bands finden sich hier auch die Links zu Veranstaltern und Bühnen und zu einigen früheren Bühnenkritiken von den Bürgerstimmen.
Bürgerservice 16.6. – Sprechstunde mit Bürgermeister Kühne 11.06.2009 Erstmals findet am Dienstag den 16.6. in der Zeit von 17-19Uhr im Reddersenhaus (Am Münster 6) eine Sprechstunde mit dem Bürgermeister Kühne statt. Interessierte Bürger können ohne Anmeldung vorbeikommen und ohne den Vermittler Verwaltung ihre Anregungen und Ideen direkt vortragen.
Manipulation Hat der Surfer ein Recht auf historische Authentizität? 11.06.2009 Bei der Kommunikation im Internet können verschiedenen Rechte miteinander konkurrieren. Der Redaktuer erhielt kürzlich eine Email mit Änderungswünschen bei alten Online-Daten. In der Antwortsemail wird das Recht auf Datenschutz gegen das Bestreben nach historischer Authentizität abgewogen. Da der betroffen Artikel schon Jahre alt ist, wird ein Teil der Änderungen neben dem Urheberrecht auch deshalb abgelehnt, weil der Surfer ein Recht auf historisch unverfälschte Dokumente hat. [Wie weit sind wir vom Orwellschen Wahrheitsministerium noch entfernt? Wie viele alte Meldungen wurden im Internet schon nachträglich inhaltlich gefälscht, geschönt oder an den neuen Mainstream angepasst? Dr. Dieter Porth]
Apex SPD: Apex sichern 10.06.2009 Die Ratsfraktion der SPD stellt für die Kulturausschusssitzung den Antrag, dass die Verwaltung den Kulturbestand des Apex sichern soll. Insbesondere sollen auch Gespräche mit dem Landkreis zur Förderung des Apex geführt werden. Schließlich kommt ein Drittel der Apexbesucher aus dem Landkreis. Hervorgehoben werden auch die kulturellen Schwerpunkte des Apex im Bereich Jazz, Kabarett und Kleinkunst.
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