Meldung gesetzt von ~ Dr. Dieter Porth
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⇐ Slogan auf Frachter geschrieben 28.07.2008 Australien will die Exporte von Kohle verdoppeln. Greenpeace hat dagegen eine Aktion initiiert. Englschsprachige Protestgraffitis wie "Die Eiskappen schmelzen", "Stoppt die Ausweitung der Kohle-Exporte" haben Aktivisten in zwei Meter großen Buchstaben auf 20 Kohlefrachter geschrieben. Parallel weist Greenpeace darauf hin, dass in der Bundesrepublik Deutschland fünfundzwanzig neue Kohlekraftwerke gebaut werden sollen. Mit der Aktion will Greenpeace gegen den Klimakiller Kohle protestieren. [Energie ist wichtig - Wie können unsere Kinder in Zukunft leben? Dr. Dieter Porth.]
Kommentar,Gedanken, Anmerkungen, ...Redaktion buergerstimmen.de - Dr. Dieter Porth, Göttingen:
Die Proteste wie auch die Pressemeldung ist destruktiv. Sie kritisiert eine Fazette aus dem Klimawandels, die zu Problemen führt. Die ganze Diskussion zum Klimawandel entwickelt sich doch immer mehr zu einem Instrument, bei welchen es um Marktabschottung und Marktsicherung geht. Eine Vision für die kommenden Jahrzehnte fehlt. Die Proteste hinterlassen bei mir einen eher pubertären Eindruck, aber vielleicht habe ich die Meldung auch falsch gelesen. Ähnliches gilt auch für die Diskussion zum Klimawandel, bei welcher die Umweltargumente meist nur schwach handfeste Wirtschaftsinteressen kaschieren. Vielleicht gibt es für die kommende Energiekrise aber auch keine wirklichen Visionen, weil der kommende Einbruch der Energieversorgung mit Kriegen und Revolutionen gepflastert sein wird.. Dr. Dieter Porth
Emailnachricht: Kontaktlink zu Greenpeace [ Homepage ] (- Tilman Curdt)
 Dieser Banner kann sich ändern, wenn Greenpeas die Struktur ändert..
Meldung- Protest im Hafen von Queensland gegen weltweiten Kohleboom - Auch fuer deutsche Nachfrage soll Australischer Kohleexport verdoppelt werden
Queensland, Australien/Hamburg, 28. 7. 2008
Greenpeace-Aktivisten haben heute in den fruehen Morgenstunden gegen die Plaene Australiens protestiert, seine Kohle-Exporte in den naechsten Jahren zu verdoppeln. "Das Great Berrier Riff verschwindet", "Die Eiskappen schmelzen", "Stoppt die Ausweitung der Kohle-Exporte" haben die Aktivisten in zwei Meter großen Buchstaben auf 20 Kohlefrachter im australischen Kohle-Hafen Hay Point in Queensland geschrieben. Die Kohle ist unter anderem fuer Deutschland bestimmt, wo die Nachfrage stetig steigt. In Deutschland sollen 25 neue Kohlekraftwerke gebaut werden.
Greenpeace - MACKAY AUST… ©2008 |
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Mackay Australia
Graffiti am Kohlefrachter in Queensland: Protestgraffiti gegen die geplante Verdoppelung der australischen Kohleförderung.
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"Alle Bemuehungen um Klimaschutz sind nur heiße Luft, wenn weltweit auf Kohlekraft gesetzt wird" sagt Karsten Smid, Greenpeace Klimaexperte. "Eine Verdoppelung der Australischen Kohle-Exporte muss unbedingt verhindert werden. Sie waere in Zeiten des zunehmenden Klimawandels absolut fatal". Australien ist einer der groeßten Kohle-Exporteure weltweit und versorgt den Weltmarkt mit 30 Prozent der verfeuerten Kohle. Deutschland bezieht 16 Prozent seine Kohleimporte aus Australien.
Mit dem Bau von 25 neuen Kohlekraftwerken setzt Deutschland so stark auf Kohlekraft wie kein anderes europaeisches Land. "So kann Deutschland sein Klimaschutzziel fuer 2020 nicht erreichen. Und auch weltweit sind die Klimaschutzvereinbahrungen in Gefahr". Schon heute exportiert Australien 243 Millionen Tonnen Kohle pro Jahr. Das verursacht einen jaehrlichen Ausstoß von 656 Millionen Tonnen Kohlendioxid. Das entspricht drei viertel des jaehrlichen deutschen Kohlendioxidaustoßes.
"Mittlerweile gibt es weltweite Proteste gegen den Klimakiller Kohle", erklaert Smid. "Auch in Australien hat es einen Stimmungsumschwung gegeben." Nach einer repraesentativen Meinungsumfrage im Auftrag von Greenpeace lehnen 82 Prozent der Australier die Ausweitung der Kohleexporte ab. 33 Prozent der Australier befuerworten sogar eine Verringerung der Kohleexporte auf Grund der Bedrohungen durch den Klimawandel.
Eins der ersten Opfer der fortschreitenden Klimazerstoerung ist das vor der australischen Kueste gelegene Great Barrier Reef, das groeßte und beieindruckenste Korallenriff der Erde und ein von der Unseco geschuetzes Weltnaturerbe. Die Korallen reagieren sehr empfindlich auf die durch den Klimawandel steigenden Wassertemperaturen. Bereits heute sind Teile des Riffs von der Korallenbleiche betroffen. Immer mehr Forscher warnen davor, dass wenn der Klimawandel nicht gebremst werden kann, große Teile des Riffs absterben werden.
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Verbraucherrechte Ratgeber "Ihr Recht auf Reisen" 28.07.2008 Wer zum Beispiel wegen der Streiks bei der Lufthansa bei seinem Flieger Verspätungen hinnehmen muss, kann auf seine Rechte pochen. Diese sind in einer EU-Verordnung geregelt. Ab fünf Stunden Verspätung kann man einen Flug stornieren oder eine anderweitige Beförderung zum Zielort einfordern. Diese und andere Informationen zu den Rechten als Flugreisender sind im Ratgeber "Ihr Recht auf Reisen" nachzulesen. Der Ratgeber wird von der Verbraucherzentrale herausgegeben.
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Billigprodukte Gesundheitsschädliches Mineralwasser? 28.07.2008 Der Trend zur Plastikflasche ist ungebrochen. Dies gilt auch für Mineralwasser in Plastikflaschen. Gerade die Billigflaschen aus Billigkunststoff geben nach Messungen von der Stiftung Warentest größere Mengen Acetaldehyd an das Mineralwasser ab, welche dem Mineralwasser einen eigenen Geschmack gibt. Der Reinstoff Acetaldehyd gilt als gesundheitsschädlich und ist als Aromastoff in Lebensmitteln nicht aber im Mineralwasser zugelassen. Die Deutsche Umwelthilfe propagiert den Umstieg auf die umweltfreundlicheren Glasmehrwegflaschen.
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