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Entsorgung
Alte Medikamente zurück zur Apotheke

22.04.2010 Die Techniker Krankenkasse ruft dazu auf, alte Medikamente in der Apotheke zu entsorgen. Sie verknüpft diesen Hinweis mit der Anmerkung, dass schon verschiedene schwer abbaubare Wirkstoffe von Schmerzmitteln und Antibiotika im Grundwasser nachgewiesen wurden, wobei die nachgewiesenen Spuren derzeit noch keinen Anlass zur Besorgnis geben.

 
Emailnachricht: Kontaktlink zu Techniker Krankenkasse [ Homepage ]
 





Meldung von der Techniker Krankenkasse - Alte Medikamente gehören nicht in die Toilette – Umweltbundesamt weist Kopfschmerzmittel und Blutfettsenker im Trinkwasser nach


Hannover, 22. April 2010. Der Rest vom Hustensaft, abgelaufene Kopfschmerztabletten, alte Fieberzäpfchen. Alte Medikamente müssen entsorgt werden. Nur wohin damit? "Auf keinen Fall sollten Arzneimittel in die Toilette oder den Ausguss geschüttet werden, da sie dort direkt in den Wasserkreislauf gelangen und das zu Belastungen des Abwassers und der Umwelt führt", erklärt Nicole Ramcke, Sprecherin der Techniker Krankenkasse (TK) in Niedersachsen.
Nach einer repräsentativen Studie des Instituts für sozialökologische Forschung (ISOE) aus dem Jahre 2006 gaben 43,4 Prozent der Befragten an, Medikamente gelegentlich bis häufig über die Spüle/Toilette zu entsorgen. "Die Deutschen sind Weltmeister im Müll trennen. Da machen wir auch bei den Medikamenten nicht Halt. Mit der Folge, dass auch Medizinflaschen zu Hause entleert und ausgespült werden", so Ramcke.
Viele Menschen glauben, sie täten der Umwelt damit etwas Gutes. Doch das Gegenteil ist der Fall: Nach Angaben des Umweltbundesamtes lassen sich in manchen Trinkwässern mitunter mehrere und in allen Trinkwässern zusammen bereits bis zu fünfzehn Wirkstoffe aus Arzneimittelrückständen nachweisen. Darunter unter anderem das Schmerzmittel Ibuprofen, den Blutfettsenker Bezafibrat und das Antirheumatikum Diclofenac.
Dr. Hermann H. Dieter, Leiter des Fachgebietes Toxikologie des Trinkwassers im Umweltbundesamt: "Zwar bieten diese schwer abbaubaren Stoffe im Trinkwasser zur Zeit keinerlei Anlass zu gesundheitlicher Besorgnis. Die Folgen ihres langfristigen Verbleibs im Wasserkreislauf sind jedoch nicht abschätzbar. Deshalb sind sie insbesondere im Trinkwasser unerwünscht."
Der Tipp der TK: Fachgerecht entsorgen. Apotheken, Recyclinghöfe und Schadstoffmobile nehmen alte Medikamente entgegen.

Zusammenfassung, Übersicht, Zusatzinformation, ..

Redaktion buergerstimmen.de - Dr. Dieter Porth, Göttingen: Bemerkenswert ist, dass einige Wirkstoffe in Kläranlagen kaum abgebaut werden.
http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/2976.pdf Bemerkenswert ist zum Beispiel im Artikel "Verbrauch und Eintrag von Antibiotika in die aquatische Umwelt" die Berechnung, dass zirka ein Drittel der festgestellten Wirkstoffmengen auf die Entsorgung alter Arzneien zurückzuführen ist, während nur zwei Drittel der Wirkstoffmengen auf Behandlungsfolgen zurückzuführen ist.
Dr. Dieter Porth

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[Mit welchen Kennzahlen beschreibt man korrekt die Situation am Arbeitsmarkt?]

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[Die Krankheit war Thema im Film "rainman" (1988) mit Dustin Hoffmann und Tom Cruise. Dr. Dieter Porth]

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