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Verbraucherzentrale: unterscheidbare Verpackungen für Kaffee und gestreckten Kaffee
27.07.2010 Die Verbraucherzentrale Niedersachsen e.V. weist auf die Kaffeemischungen zum Beispiel mit dem Namen "Melange" hin. Sie bemängelt, dass die Kaffee-Mischungen oft eine Verpackung aufweisen, die der Verbraucher leicht mit richtigen Kaffeepackungen verwechselt werden könne. Die Verbraucherzentrale rät deshalb sich vorm Kaffee-Regal die Packungen genauer anzuschauen, wenn man sicher gestreckte Kaffeemischungen von regulärem Kaffee unterscheiden möchte und fordert Änderungen beim Packungsdesign.
Emailnachricht: Kontaktlink zu Verbraucherzentrale Niedersachsen e.V. [ Homepage ] (Frau Peters)
Die Verbraucherzentrale niedersachsen meldet - "Melange-Kaffee" ist verzuckert - Röstkaffee mit Zusätzen besser kennzeichnen
Unter dem Namen "Melange" bieten Firmen wie Kraft Foods, Tchibo und Röstfein Kaffeemischungen an, die nicht nur Kaffeebohnen, sondern auch Zucker oder kandierte Bohnen enthalten. Die Aufmachung dieser Mixturen ist nicht immer korrekt und in der Zutatenliste werden die Zusätze schnell übersehen, denn niemand erwartet im Bohnenkaffee Zucker. "Melange" könnte auch für eine besondere Kaffeemischung stehen. Die Verbraucherzentrale fordert die Hersteller von Melangeprodukten auf, diese deutlich zu kennzeichnen und die Verpackungen optisch zu ändern.
Kaffee mit oder ohne Zucker ist eine Geschmacksfrage. Wer im Regal unbewusst zu einem Kaffee greift, der sich "Melange" nennt, kann ein Kaffeegemisch erhalten mit nur 88 Prozent Röstkaffee und zahlt damit rund 13 Prozent mehr als für einen herkömmlichen Kaffee. "Dies ist ärgerlich und irreführend für den Käufer. Diese Kaffeemischungen sehen genauso aus wie die gewöhnlichen Kaffeepakete", sagt Brigitte Ahrens, Ernährungsexpertin von der Verbraucherzentrale. Zwar ist beispielsweise auf der unteren Vorderseite von dem Onko-Kaffeeprodukt♠ 1 der Zusatz zu lesen "Harmonische Melange aus Röstkaffee, Maltodextrin und Karamell". Erst auf der Zutatenliste steht aber, dass nur 88 Prozent Röstkaffee enthalten sind. Maltodextrin wird in der Lebensmittelindustrie als Energieträger und Füllstoff eingesetzt. Die Rösterei "Röstfein" kandiert die Kaffeebohnen und weist in der Zutatenliste deshalb Karamell aus. Auf ihrer Internetseite wirbt sie jedoch für Rondo Melange mit 100 Prozent Röstkaffee. "Auch wenn der Füllstoff fehlt, können es deshalb noch lange keine 100 Prozent Kaffee sein", so Ahrens.
Die Verbraucherzentrale fordert von den Kaffeeherstellern, Zuckerzusätze immer klar und deutlich auf der Vorder- sowie Schmalseite der Kaffeeverpackung zu kennzeichnen, z. B mit dem Zusatz "Röstkaffee mit Zuckerzusatz". Darauf hatten sich bereits die Wettbewerbszentrale und Tchibo geeinigt. Auch sollten sich die mit Zusätzen gestreckten Kaffees in der Aufmachung von den 100-Prozent-Kaffeesorten unterscheiden. Gegenwärtig ist die Packungsgestaltung z. B. bei Onko und Eduscho fast identisch. Ein weiteres Ärgernis: Im Einkaufsregal stehen die Verpackungen oft in einem Umkarton, der die Kennzeichnung verdeckt. Daher muss die erklärende Bezeichnung im oberen Bereich der Verpackung deutlich platziert werden.
Kaffeetrinkern empfiehlt die Verbraucherzentrale, vor dem Kauf die Packungsaufschriften genau zu prüfen und gegebenenfalls die Sorte zu wechseln.
Telefonische Beratung gibt es zum Thema auch am Verbrauchertelefon unter 09001 79 79-05 montags von 10 bis 16 Uhr für 1,50 Euro/Minute aus dem deutschen Festnetz – Mobilfunkpreise abweichend.Liste der redaktionellen Inline-Kommentare
♠ 1) Eine Kraftfoods-Marke
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Werraversalzung 27.07.2010 Stefan Wenzel, Fraktionsvorsitzender der Grünen im niedersächsischen Landtag, kritisiert das Planfeststellungsverfahren, wonach eine Kurz-Pipeline für die Einleitung der Salzlaugenabwässer in die Weser gebaut werden soll. Nach Ansicht von Wenzel würde eine solche Pipeline zukünftig die Versalzung der Weser zum Schaden von Natur, von Anwohner, von Fischerei, von Kommunen und für die Wasserversorgung mit sich bringen. Er fordert ein Engagement von McAllister für die Weseranwohner. Rechtsstaatszerfall 21.07.2010 In einem empörten Kommentar werden Parallelen zwischen der Blockwart-Mentalität des Dritten Reiches und dem aktuellen Verhalten von Behördenvertretern hergestellt. Anlass für den Kommentar sind konspirative Nachforschungen von Göttinger Behördenmitarbeitern, nachdem beim Amt eine Anzeige eingegangen war, dass die Hartz-IV-Bezieherin nicht zu Hause wohnen würde. Wegen des wahrscheinlich unberechtigten Vorgehens wurden verschiedene Rechtsmittel gegen die Behördenangestellten auf den Weg gebracht, wie im kommentar mit Verweis auf die Pressemeldungen berichtet wird. Breakdancehochburg 22.07.2010 Die Musa e.V. meldet mit Stolz, dass die Göttinger/Magdeburger Formation "flowjob" bei dem Vorentscheid den ersten Platz gemacht hat. Auch konnte im Bereich Einzeltanz der Göttinger Tänzer Kid James, der regelmäßig in der Musa trainiert, den ersten Platz für sich reklamieren. Die Deutsche Meisterschaft findet am 21.8.10 in Hannover statt. Denunzianten 24.07.2010 Mit der Meldung reagiert die Linke Jugend auf Pressemeldungen und fordern die Abschaffung der Hartz-IV-Gesetzgebung. In den Presseberichten wurde berichtet, dass Behördenvertreter sich bei der Nachbarschaft des Hartz-IV-Empfängers erkundigt haben sollen, ob der Empfänger an seinem Wohnort lebt. Deli & Welttheater 27.07.2010 Das Einbecker Kino Deli zeigt in der Woche vom 29.7. bis 4.8.10 als 3D-Film die "Toy Story 3" und abends den actionreichen Agentenfilm "Knight and Day". Im Welttheater erleuchtet im Film "Eclipse" eine Vampirromanze die Leinwand und der Aufstieg von "Karate Kid" wird gezeigt. Film-Fabrik 27.07.2010 Das Duderstädter Kino Film-Fabrik zeigt in der Woche vom 29.7. bis 4.8.10 die den actionreichen Agentenfilm "Knight and Day", den Science-Fictioon Thriller "Predators" sowie die Vampirromanze "Eclipse". Als Filmkunst kann am Dienstag und Mittwoch das Drama "Nokan - Die Kunst des Ausklangs" erlebt werden. | |
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Termine - Exil 29.07.2010 Im August sind zwei konzertöse Events im Exil angesagt. Am 19.8.10 findet im Exil wieder die Session um die Boogie & Blues-Küche mit verschiedenen Gastmusikern statt. Ende August, am 27.8.10 tretene im Rahmen des Indoor-Altstadtfestes die Gruppen "Midas Inc.", "das Pack" sowie Paddy's Funeral. im Exil auf. Umwelt 28.07.2010 Die Niedersächsische Landtagsfraktion der CDU kritisiert die Planungen der K+S AG, für die Entsorgung Ihrer Salzabwässer eine Pipeline bauen zu wollen. Die CDU befürchtet indirekt eine zunehmende Umweltbelastung. Nach Ansicht der CDU sollte die K+S AG die geplanten Gelder lieber in die Entwicklung von Technologien stecken, die die Abwässer vermeiden helfen können. Retourkutsche 27.07.2010 Die Grüne Jugend reagiert mit ihrer Meldung auf die die Kritik der JU Göttingen, die das Verbot des Blockade-Traionigs guthieß. Die Grüne Jugend verweißt auf die unnötig kurze Zeit des Verbots sowie darauf, dass die Begründung der Stadtverwaltung sich nur auf Entscheidungen aus Eilverfahren gründet. Der Vorwurf, mit eskalierenden Gruppen zusammenzuarbeiten, wird von der Grüne Jugend zurückgewiesen. Gleichzeitig fragt die Grüne Jugend, was die JU wirklich gegen Neo-Nazis tun will, wenn sie gleichzeitig die Gegner der Neo-Nazis kriminalisiert. Kritik 26.07.2010 In der Pressemeldung kritisiert die Junge Union scharf das eigentlich für den 24. Juli 10 angekündigte Blockadetraining der Grünen. Sie loben gleichzeitig die Entscheidung des Ordnungsamtes, diese Veranstaltung kurzfristig zu verbieten und so den unrechtmäßigen Charakter der Veranstaltung aufzuzeigen. Gleichzeitig betrachtet die Junge Union Göttingen die Grünen gemäß der Meldung nicht länger als "halbwegs bürgerliche Partei". Bewegung 27.07.2010 Ronald Schminke, niedersächsischer Landtagsabgeordneter der SPD, begrüßt, dass die K+S AG bei einer Podiumsdiskussion zugesichert hat, dass sie die Sandershäuser Firma K-UTEC mit einer Studie zur Salzlaugenentsorgung beauftragen werde. Schminke sieht darin ein Indiz für ein Umdenken bei der K+S-AG. |