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Leineberg
150k€ für Nachbarschaftshilfeprojekte

09.01.2009 Gemeinsam haben die die freien Altenarbeit, die Stadt Göttingen und der evangelisch lutherische Kirchenkreis für den Leineberg ein Konzept der generationenübergreifende Nachbarschaftshilfe entwickelt. Mit dem Konzept haben sie sich einem Ideenwettbewerb des Bundesfamilienministeriums beworben und einhundertfünfzigtausend Euro Förderung für die kommenden drei Jahre erhalten. Mit dem Geld sollen Nachbarschaftshilfen und der soziale Zusammenhalt gefördert werden. So sollen gerade auch ältere Menschen lange in ihrem Heimatstadtviertel wohnen bleiben können.
[1 k€ = 1 kilo Euro = 1000 Euro. 1 M€ = 1 Mega Euro = eine Million Euro. 1G€ = 1 Giga Euro = eine Millarde Euro.]

 
Internet-Zitat: Website: Kontaktlink zu Stadt Göttingen [ Homepage ] (- Herr D. Johannson)
 

Stadt Göttingen meldet: Leineberg: Bund fördert Projekt mit 150.000 Euro

Beworben und gewonnen: Die Stadt Göttingen hat zusammen mit dem Ev.-Luth. Kirchenkreis und der Freien Altenarbeit Göttingen e.V. ein Konzept der generationenübergreifenden Nachbarschaftshilfe für den Stadtteil Leineberg entwickelt und beim Ideenwettbewerb "Freiwilligendienste aller Generationen" des Bundesministeriums Familie, Senioren, Frauen und Jugend eingereicht – und als eines von drei niedersächsischen Projekten den Zuschlag bekommen. Bundesweit wurden bisher 46 "Leuchttürme" ausgelobt.
"Diese dreijährige Bundesförderung (150.000 Euro)hilft uns, zusammen mit den Bewohnern des Leinebergs in ihrem Stadtteil einiges zu bewegen und die Generationen einander näher zu bringen", erklärte Dr. Dagmar Schlapeit-Beck, Sozialdezernentin der Stadt, in einem Pressegespräch am 9. Januar. Ziel sei es, das Gemeinschaftsgefühl auf dem Leineberg zu stärken, Nachbarschaftashilfe zu wecken und zu unterstützen. Versorgungsangebote, wie z.B. ein Mittagstisch oder ein gutes Einzelhandelsangebot sollten das Leben im Stadtteil auch für ältere und behinderte Menschen ermöglichen und erleichtern.
Unter dem Titel "Großstadtquartier im Focus - gut versorgt in jedem Alter" sollen tragfähige und nachhaltige Nachbarschafts- und Hilfsstrukturen aufgebaut werden. Das Projekt erfüllt den Wunsch der Älteren, so lange wie möglich im Stadtteil bleiben zu können. Es hilft den Zugezogenen, meist jüngeren Familien, eine Eintrittskarte in den "Stadtteil der Alteingesessenen" zu erhalten. Erstmals wird in einem gesamten Stadtteil Göttingens modellhaft eine kulturen- und generationenübergreifende Nachbarschaftshilfe erprobt – und bei Erfolg auf andere Stadtteile übertragen. Der Leineberg könnte Pate für die anderen Stadtteile werden.
Das Projekt "Gut versorgt in jedem Alter" startete am 1. Januar 2009 und zeichnet sich vor allem durch seinen kooperativen und integrierenden Ansatz aus. "Wir wollen und können natürlich nicht an den Leinebergern vorbei planen. Mit dem jetzt vorhandenen Zuschlag werden wir so schnell wie möglich die lokalen Strukturen und Akteure und die Leinebergrunde beteiligen", versicherte Jörg Mannigel vom Diakonieverband im Ev.-Luth. Kirchenkreis Göttingen. Viele Angebote seien angedacht - weitere Initiativen und neue Ideen sehr willkommen. Neu ist auch die Trägervernetzung. Nach dem Motto "Kooperation statt Konkurrenz" arbeiten kirchliche und freie Träger zusammen und sprechen dadurch sowohl konfessionell gebundene Bürger als auch konfessionslose oder andere Konfessionen an.
Präsenzkräfte werden in einem Stadtteilbüro Ansprechpartner sein und die Aktivitäten koordinieren. Treffpunkte im Stadtteil sollen ein regelmäßiges Erzählcafé, Informationsveranstaltungen und ein Mittagstisch werden. "Wir wollen Freiwillige jeden Alters gewinnen, die Freude daran haben, anderen nachbarschaftlich zur Seite zu stehen. Und wir ermuntern alle, die in irgendeiner Weise Kontakt oder Hilfestellung brauchen, sich zu trauen und ihre Wünsche zu äußern", so Prof. Peter Alheit von der Freien Altenarbeit Göttingen. Fachkräfte werden zur Beratung bereit stehen und die passenden "Tandems" zusammenbringen. Dabei ist die Verzahnung der freiwilligen Helfer mit den hauptamtlichen Diensten von Anfang an im Blick. Denn das Stadtteilbüro stimmt die Einsätze der Nachbarschaftshilfe mit den vorhandenen Betreuungs- und Hilfsdiensten ab.
Referat für Öffentlichkeitsarbeit
erstellt am 09.01.2009

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