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8.6. – "Zirkus – ein dokumentarisches Kunst-Stück" erhielt stehende Ovationen
10.06.2012 Am 8.6.12 hatte "Zirkus – ein dokumentarisches Kunst-Stück" von der Werkgruppe II in der Saline Luisenhall seine Premiere. In der Inszenierung wurden dem Zuschauer verschiedene Episoden schöne Bilder und softe Eindrücke über die sozio-kulturellen Gräben gegeben, die zwischen der Welt der Zirkusmenschen und der Welt der normalen Menschen liegen. Die Werkgruppe hat damit ein gelungenes, musikalisch-theatrales Kunstwerk für den anspruchsvollen Ästheten geschaffen. Dr. Dieter Porth
Reporterbericht: Kontaktlink zu Redaktion buergerstimmen.de [ Homepage ] (Dr. Dieter Porth)
Impressionen zur Inszenierung von "Zirkus – ein dokumentarisches Kunst-Stück" am 8.6.12
(Bericht geschrieben am 9.6.12)
Persönliche Impressionen und Fazit
Der Titel des Theaterstückes ist vielschichtig und beschreibt treffend, was der Zuschauer erwarten darf. Das Dokumentarische findet sich im Bühnenbild wieder und auch in den verschiedenen Episoden, die dem Zuschauer dargeboten werden. So wie der Clown beim Zirkus die Zeit zwischen zwei Attraktionen überbrückt, so wurde hier mit immer leichter, kunstvoller, melancholischer Musik und mit theatralem Zwischenspiel der inhaltliche Graben zwischen zwei Episoden kunstvoll und kurzweilig überbrückt. In dem ganzen Stück schwingt immer eine gewisse Traurigkeit mit, was einerseits dem ungewöhnlichen Bühnenraum aber auch der Inszenierung geschuldet ist. In dem Stück wird geschauspielert, erzählt, inszeniert, provoziert und gelacht. Lediglich eine Episode, wo die Zirkusmenschen zufrieden lächeln, sah ich nie. Insgesamt hat die Werkgruppe II mit ihrer Mischung von Bühne, Bühnenbild, Erzählungen, Musik und Schauspielkunst ein Stück geschaffen, das seine ihm innen wohnende Schönheit wie ein Kunst-Stück nach außen strahlen lässt.
Dr. Dieter Porth
Details zum "Zirkus – ein dokumentarisches Kunst-Stück"
Kurzinfo
Info Link bei Werkgruppe II bzw. Link beim Deutschen Theater. Theater werkgruppe 2 (Web)
Kooperationspartner
Deutsche Theater (Web, Wiki)
Kunsthalle Wien (Web, Wiki)
Saline Luisenhall (Web, Wiki)Regie Julia Roesler (Inszenierung ), Nicola Antonia Schmid (Ausstattung) Schauspieler Franziska Roloff (Domptörin♠1) – persönliche Website
Isabelle Stolzenburg (Frau vom Zirkusarbeiter) – Kontaktseite
Nikolaus Kühn (Zirkusdirektor) – Seite beim Deutschen Theater
Karl Miller (Zirkusarbeiter) - Seite bei Deutschen Theater
Marie-Theres Haertel (Musik) – persönliche Website
Insa Rudolph (Musik) – Myspace mit Hörprobe, Bandprojekt
Jan Schreiner (Musik) – persönliche Website, Myspace ohne HörprobeStückinfos Stückseite beim Deutschen Theater Autor Silke Merzhäuser (Dramaturgie), Insa Rudolph (Musik) Dauer 20:00 bis 22:15 mit einer Pause gut 15 Minuten Genre Episoden – Pantomime – Musik – Dokumentation Weitere Aufführungen Juni
14. Juni - 20:00 Uhr // 15. Juni - 20:00 Uhr // 16. Juni - 20:00 Uhr
Juli
5. Juli - 20:00 Uhr // 8. Juli - 20:00 Uhr
August
23. August - 20:00 Uhr // 24. August - 20:00 Uhr // 28. August - 20:00 Uhr // 29. August - 20:00 Uhr // 30. August - 20:00 Uhr
September
Kunsthalle Wien 1. September - 19:00 // Kunsthalle Wien1.2. September - 19:00
Impression zur Bühne "Saline Luisenhall"
Das Stück hat eigentlich keine Bezüge zu dem Aufführungsort. Trotzdem wirkte für mich der Aufführungsort in die Atmosphäre der Aufführung hinein, wie die folgenden Impressionen vielleicht zeigen:
"Ich ging in der abgedunkelten Arbeitshalle zum Kassentisch, um mir dort die Pressekarte abzuholen. Neben dem Kassentisch konnte man sich entscheiden zwischen rosafarbenen und hellblauen Wolldecken als Polster für die Sitztribüne. Ich entschied mich natürlich für die gendermäßig (=geschlechtsmäßig) korrekte, hellblaue Decke ;-).
Nachdem durch die gefaltete Decke mein Gesäß wohlgepolstert auf dem harten Sitzpodest ruhte, ließ ich die Halle auf mich wirken. Durch das große Rolltor links von dem Podest schien grell das helle Licht des frühen Abends und ließ die leere Spielflache trotz leuchtender Neonröhren wie einen alten, dumpf-traurigen Keller wirken. Lediglich eine alte Pizzaverpackung lag auf dem Boden. Der Fußboden war übersät mit einigen Strohresten. Das Dachgebälk in rund sechs Meter Höhe wirkt wuchtig. Im Raum lag dieser traurige Geruch von Feuchtigkeit und feuchtem Holz, wie man ihn manchmal in alten Kellern erriechen kann. Als ich dort so saß, fragte ich mich, wie die Schauspieler in dieser trostlosen Umgebung die Zuschauer wohl in ihren Bann ziehen würden. …"
Wie der lange und stehende Applaus am Ende zeigte, gelang dies den Schauspielern hervorragend. Ich hatte aber immer das Gefühl, dass in die Aufführung immer auch Grundstimmung des Aufführungsorts hineinwirkte.
Inhalt und Aufbau des Stückes "Zirkus – ein dokumentarisches Kunst-Stück"
Nach dem Einzug des Ensembles mit ihren Wohnwagen in die Halle wurden im Stück verschiedene Fragen rund um das Leben der Zirkusmenschen inszeniert. Die Episoden kreisten um Fragen nach dem schönsten, nach dem traurigsten Erlebnis oder auch um die Zirkusfamilien, in der das Zirkusleben tradiert wird. Aber auch die Themen wie der Wohnwagen als Statussymbol, wie der Reisealltag, wie das tägliche Ringen um eine gute Show oder wie Die Kindheit von Zirkuskindern wurden in dem Stück thematisiert. Weiter wurden auch die Wahrnehmung der Zirkusmenschen durch die Mitwelt und durch spinnerte Tierschützer, der alternde Zirkusmensch und die Hoffnungen & Träume eindrucksvoll angesprochen. Natürlich wurde auch immer wieder das Selbstverständnis der Zirkusmenschen angesprochen.
Obwohl ich in der obigen Tabelle den Schauspielern verschiedene "Rollen" zugeordnet habe, so waren ihre Rollen nur wenig prägend für das Stück selbst. Nur in einigen Episoden war ihre Funktion im Zirkus für den Inhalt des Stückes von Bedeutung. Wichtiger waren eher ihre Charaktereigenschaften. Der Zirkusarbeiter repräsentierte den Typ von Mensch, der trotz sensibler Grundhaltung gern nach außen eine harte Schale zeigt, während der Zirkusdirektor eher wie ein weltgewandter Manager wirkte, der seine Zirkuswelt rational wahrnimmt. Die Frau des Zirkusarbeiters repräsentierte dagegen die sensible Frau, die sich an die Zirkuswelt anpasst, während die Domptörin die Zirkuswelt lebt und ihre Erfüllung darin zu finden scheint.
Neben vielen interessanten Aussagen sind mir persönlich drei sinngemäße Aussagen besonders im Gedächtnis haften geblieben.
- "Zirkus sollte endlich als Kultur anerkannt werden♠2."
- "Zum Zirkusmenschen wird man geboren♠3."
- "Zirkus will das Jetzt für den Menschen erfahrbar machen♠4."
Bühnenbild und Stilmittel
Eine gute Idee war es, den Wohnwagen zur Requisite der Bühne werden zu lassen. Dies ist typisch für den Zirkus und erweckt einen authentischen Eindruck. Angesichts der Höhe der Decke hatte der Zuschauer trotz allem immer den Eindruck, dass er sich quasi mitten in der Wohnwagenburg der Zirkusmenschen unter freien Himmel aufhält und die Zirkusmenschen in ihrer Heimat ♠5besucht. Um die Häuslichkeit dieser Umwelt für die zwei "Zirkusfamilien" darzustellen, finden sich mehrere Stühle und zwei Tische auf der Bühne.
Bei der Kostümierung wurde außer bei den Wimpern des Theaterdirektors kaum mit sichtbarer Schminke gearbeitet. Trotzdem wirkt alles bunt, unperfekt und authentisch, da die Kostüme wie oft getragen wirken. Unperfekt meint. zum Beispiel eingebaute kleine Fehler, wie zum Beispiel bei der Frau des Zirkusmenschen, die irgendwann nur einen Glitzerstrumpf auftrat.
Auch die Instrumente passen zu dem ganzen Ambiente. Ich denke da zum Beispiel an die kleine Orgel, die scheinbar aus einem Antiquitätenladen entsprungen schien, oder auch an die mattfarbenden Bassposaune♠6, die schon die besten Zeiten hinter sich zu haben schien.
"Die erste Reihe spielt mit"
Während der Aufführung gab es immer wieder auch drei Szenen, wo das Publikum in das Stück mit einbezogen wurde. In zwei der Szenen waren sie die Tiere, die einmal mit Möhren und einmal mit Popcorn gefüttert wurden. Wer also in der ersten Reihe sitzt, sollte keine Angst vor(m) Schauspielern haben.
Musik
In einigen Szenen wurde von Schauspielern das Spiel "Die Reise nach Jerusalem" inszeniert. Die Schauspieler spielten den Tagesablauf, bis plötzlich die Musik abbrach. Fast alle Schauspieler verharrten dann in ihrer augenblicklichen Haltung und ein Schauspieler/eine Schauspielerin wurde dann zum Erzähler. Anschließend setzte die Musik genau an der Stelle wieder ein und wurde von den Musikern gekonnt ♠7weitergespielt.
Im Stück selbst waren die Musiker die Musiker und gleichzeitig Statisten, die das Bühnenbild belebten.
Die Musik als Sprache der Stimmungen prägt immer auch die Wahrnehmung. Trotz allen Experimentierens mit ungewöhnlichen Musizierinstrumenten wie einem Megafon oder Glasorgeln blieben die Lieder melodiös, kunstvoll und leicht♠8 zu hören. Einen ungefähren Eindruck vom Musikstil während der Vorstellung liefert am ehesten noch das getragene Lied "Paris" auf Insa Rudolph Myspace-Seite. In den Liedern schwang als besondere Note immer einwenig Melancholie oder Traurigkeit mit, selbst wenn die Melodien eigentlich eher fröhlich waren♠9. – zumindest war dies mein Eindruck.
Schauspieler und Schlüsselszenen
Es gibt viele verschieden Szenen, die jeweils ihre Stärken und Besonderheiten haben. Ich möchte hier nur drei Herauspicken, die es mir persönlich angetan haben. Die erste Episode sei dem pantomimischen Frühstück gewidmet. Alle vier Schauspieler sitzen in Front des Publikums und machen alle die gleiche pantomimischen Bewegungen in der gleichen Geschwindigkeit, ohne sich an einem direkten Taktgeber orientieren zu können. Die Musiker unterlegen die jeweiligen Pantomimen mit Musikalischen Einspielungen. Mich hat die Szene in zweierlei Hinsicht beeindruckt. Zum einen war es faszinierend zu hören, welche musikalisch und auch tonal passenden Klangideen die Musiker für diese Szene beisteuerten. Zum Zweiten zeigte die Szene die Professionalität der Schauspieler, die alle ohne Blickkontakt das gleiche Tempo in der pantomimischen Choreographie zeigen. Besonders beeindruckend fand ich die Szene, in welcher sich – es waren, so glaube ich♠10, Nikolaus Kühn als der Zirkusdirektor und Franziska Roloff als die Domtörin – über die Tierschützer erregten. In dieser Szene spürte man, dass die Kritik der Tierschützer nicht nur als Kritik gesehen wird, sondern als Angriff auf die Grundfesten der Lebenskultur der Zirkusmenschen.
Während des Stückes fand ich spannend den Charakter-Kontrast zwischen dem Zirkusarbeiter, dessen Prolligkeit bzw. dessen harte Schale Karl Miller gut ausspielte, und seiner sensiblen Frau. Die Sensibilität der Frau stellte Isabelle Stolzenburg gut durch Mimik und Körperhaltung darstellen. Insbesondere wurden in ihrer Gestik die Selbstzweifel und Unsicherheiten immer wieder glaubwürdig sichtbar.
Fotoimpressionen
2012 © Foto vom Pressemelder er… ![]()
Im Zirkus darf nicht zu perfekt aussehen - weil sonst geht der Spirit vom Zirkus verloren
2012 © Foto vom Pressemelder er… ![]()
Isabelle Stolzenburg glänzte mit einer ausdrucksstarken Gestik und Mimik in 'Zirkus - ein dokumentarisches Kunst-Stück'
Publikum und Stimmung bei der Premiere von "Zirkus – ein dokumentarisches Kunst-Stück" am 8.6.12
Die Kleidung des Publikums war zumeist pragmatisch♠11. Viele aus dem Publikum haben schon verschiedene Aufführungen in der Saline erlebt♠12. Altersmäßig lag das Medium bei der ausverkauften Premiere sicherlich irgendwo zwischen fünfzig und sechzig. Unter den Zuschauern waren aber jüngere Pärchen und auch zwei Familien, die mit ihrem Kind zur Premiere gegangen sind.
Kleidungsmäßig war eher Praktisches wie Jeans und Pullover angesagt. Viele behielten auch ihre Jacken an, da es frisch in der Halle war. Kühl wurde es aber nur einmal - als nämlich ein Schauer Regen auf das Dach der Saline niederprasselte. Ich fühlte mich an meinen letzten Zirkusbesuch erinnert, bei welchem ein Regenguss auch für merkliche Abkühlung sorgte.
Schon während der Vorstellung gab es mehrfach Zwischenappläuse♠13. Zum Ende gab es vom Publikum einen langen Applaus, wobei anfangs auch zustimmende Rufe und trampelnder Fußapplaus zu hören war. Zum Ende war der Fußapplaus nicht mehr zu hören, weil die meisten dann stehend applaudierten.
Dr. Dieter PorthListe der redaktionellen Inline-Kommentare
♠1) Wenn man Friseur auch als Friseur schreiben darf, dann sollte auch Domptörin für Dompteurin durchgehen – auch wenn es in meinen Augen ziemlich merkwürdig aussieht. Dr. Dieter Porth♠2) Diese Forderung wurde dabei eher im Nebensatz erwähnt.♠3) Diese These wird an verschiedenen Stellen im Stück direkt oder indirekt angesprochen. Die Aussage, dass der Vater schon in der siebten Generation zum Zirkus gehört, würde ich zum Beispiel schon als indirekten Hinweis verstehen.
Dr. Dieter Porth♠4) Das ist ein schönes Bild dafür, was die Macher mit ihrer Zirkusvorstellung erreichen wollen. Zirkus ist die Kunst, den Zuschauer während der Vorstellung alle seine aufs Morgen gerichteten Wünsche und als durchs Gestern bedingten Sorgen vergessen zu lassen Die Zirkusvorstellung bezaubert also den Zuschauer nur im Hier und Jetzt.
Vielleicht ist dies Ziel vom Zirkus auch der Grund, warum sich viele damit schwer tun, Zirkus als Kultur zu akzeptieren. Gerade in Deutschland soll Kultur den Blick des Zuschauers auf das Morgen oder das Gestern lenken. Für die Ablenkung von den Alltagssorgen haben wir schließlich Fußball.
Ich verkneife hier den Versuch des Vergleichs von Fußball und Zirkus, denn ich würde mit beim Gourmet-Test auch verkneifen, eine Frittebude mit einem Drei-Sterne-Restaurant zu vergleichen.
Dr. Dieter Porth♠5) Heimat bzw. Zuhause ist da, wo der Wohnwagen ist.♠6) In meiner vorurteilsbehafteten Vorstellung müssen Blechbläser immer glänzen, sonst sind sie nicht mehr "neu". Dr. Dieter Porth♠7) Mitten in einem Lied aufzuhören, um dann an der Stelle nach einer Pause weiterzuspielen, erfordert musikalisches Können.
Dr. Dieter Porth♠8) Da Musik immer schwierig zu charakterisieren ist, sei folgende Vergleiche gegeben: Schlagermusik ist leicht und eingängig aber fast immer nicht kunstvoll. Moderner Jazz ist kunstvoll aber meist nicht melodiös und fast immer nie leicht. Songwriting ist oft melodiös und leicht, aber durch die Textbindung nur selten kunstvoll.
Da im Nachfolgenden die Myspace-Site von Insa Rudolph erwähnt wird, sei gesagt, dass ich ihre anderen Lieder wie "Perfect Cycle", "In Between" oder "Chor" eher als schwer empfinde. Dr. Dieter Porth♠9) Musik ist die Sprache der Gefühle und Stimmungen. Sie kann natürlich bei jedem anders wirken.♠10) Dieser Nebensatz ist für einen Reporter sicher peinlich, aber ich habe leider nicht notiert, wer die Szene gespielt hat und mein Personengedächtnis ist definitiv nicht das Beste, erwähne ich hier lieber meine Unsicherheit, bevor ich also etwas Falsches schreibe. Die Szene ist mir wichtig, weil sie mir hier ein Verstehen der Gefühle der Theatermenschen eröffnete. Dr. Dieter Porth♠11) Ich habe niemanden in echter Abendgarderobe gesehen.♠12) Eine Zuschauerin hatte sich selbst Kissen mitgebracht.♠13) Mein Rechtschreibprogramm sagt, es sollte Applause heißen. Mein phonetisches Sprachgefühl sagt, es muss wie Haus, Maus oder Laus in der Mehrzahl Zwischenappläuse heißen. Ich vertraue meinem phonetischen Sprachgefühl und entschuldige mit bei allen, die empfindlich auf Rechtschreibfehler reagieren.
Dr. Dieter Porth.
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Premierenkritik 10.06.2012 Am 9.6.12 feierte das Stück "Lachen soll gelernt sein" seine Premiere im Jungen Theater. Die Kinder zeigte in einem schönen Stück, dass Alltagsärger zum Leben gehört und dass sich böse Hexen immer mit mehr Freude vertreiben lassen. Die Spielfreude der Kinder auf der Bühne war gut zu spüren. Aber auch schauspielerisch war es eine gelungene Aufführung, was ein schönes Aushängeschild für die Jugendarbeit des MiniClubs ist. Fahndung 09.06.2012 In der Meldung wird ein Flugblatt gezeigt, mit welchem Verzweifelte nach ihrem süßen Schatz im Bereich der Stettiner Straße in der Göttinger Südstadt suchen. ;-) Fundsachen 09.06.2012 Auf dem Northeimer Gelände der Technischen Dienste werden am 16. Juni 2012 ab 10:00 die Fundsachen versteigert. Die Objekte können ab 9:00 besichtigt werden. Einladung 08.06.2012 Die Stillen Hunde sind ein freies Theatergruppe in Göttingen. Mit ihrem Stück „Die Besserung“ haben sie eine Einladung für das diesjährige Jugendtheaterfestival TheaTrend erhalten. Das Festival findet in nordrehinwestfahlischen Langefeld vom 18. bis 21. Juni 2012 statt. In der Aufführung wird an Hand zweier fiktiver Biografien die Vernichtungsideologie der nationalsozialistischen Herrschaft beschrieben und der alltägliche Terror im sogenannten „Jugendschutzlager“ miterlebbar gemacht. Das Stück wurde schon über achtzig Mal in Südniedersachsen aufgeführt. Das Stück kann in Göttingen wieder am 21.6. abends im Apex erlebt werden. Bürgerbegehren 08.06.2012 Die Göttinger Kreistagsfraktion der Linken sowie der Kreisverband begrüßen die Überreichung des Bürgerbegehrens wegen der geplanten Kreisfusion an den Landrat. Die Linken sich sich sicher, dass die notwendige Beteiligung erreicht wird, um eine Bürgerbefragung zu erzwingen. Die Meldung vom 6.6. weist auch darauf hin, dass der Landrat eine Unterschriftensammlung vorm Kreishaus untersagt hat. Auch der Göttinger Kreisverband der FDP unterstützt das Bürgerbegehren gegen die Kreisfusion, wie die am 5.6.12 verschickte , beigefügte Pressemeldung zeigt. Bakteriensuche 08.06.2012 An der Technischen Universität Hamburg Harburg wird nach Mikroorganismen gesucht, die Grundstoffe der Chemischen Industrie effektiv aus Bioabfällen herstellen können. Die gewünschten Stoffe sind dabei 1,3-Propandiol und n-Butanol. 1,3-Propandiol dient als Grundstoff zu Herstellung bestimmter Polyester und kann als Ausgangsstoff für Polyethylen verwendet werden. Das n-Butanol könnte als Lösungsmittel oder auch als Kraftstoff verwendet werden. |
Deutsches Theater 04.06.2012 Das Deutsche Theater zeigt in der Zeit vom 7.6. bis 13.6.12 im Studio die Kinderstücke "Johnny Hübner greift ein" sowie "Konrad oder das Kind aus der Konservenbüchse". Im großen Haus kommen das Musical "West Side Story", die Story "Die Orestie", der Science Fiction " Fahrenheit 451" sowie der Schwank " Der zerbrochne Krug" zur Aufführung. Statt Theater wird es am Samstag auf der Großen Bühne ein jazzig-swiniges Konzert mit "Helen Schneider" zu erleben geben. Im Keller selbst kommen die Inszenierungen "Wer kocht, schießt nicht", "Einlauf der Alligatoren!" sowie "Gut gegen Nordwind" zur Aufführung. Auf auswärtigen Bühnen werden "Der Theatermacher"(Kalefeld), "Jedermann"(St. Jacobi-Kirche), "Zirkus - ein dokumentarisches Kunst-Stück" (Saline Luisenhall) und "Kunst"(Galerie Ahlers) aufgeführt werden. Die Stücke "Jedermann" und "Zirkus - ein dokumentarisches Kunst-Stück" feiern dabei in dieser Woche ihre Premiere. |
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Theater der Nacht 11.06.2012 Das Northeimer „Theater der Nacht“ zeigt am Samstag und Sonntag jeweils ab 16:00 das Stück "Die Regentrude". Es sind die letzten Aufführungen vor der Sommerpause. Gentechnik 11.06.2012 Forscher an der Eidgenössischem Technischen Hochschule Zürich (ETH) haben in den genetischen Code von Säugetierzellen einen logischen Halbaddierer eingebaut, so dass die Zelle auf die gleichzeitige Anwesenheit der beiden Stoffe Phloretin und Erythromycin mit der Bildung eines fluoreszierenden Proteins beginnt. Die Meldung sagt nichts dazu aus, mit welchen 'Taktzeiten' dieser Schalter reagiert. ThOP 11.06.2012 Das Theater im OP an der Uni Göttingen präsentiert in der Woche vom 14.6. bis 20.6.12 die Inszenierung "ThIP" und das Stück "Was vom Himmel fällt". Beide Inzenierungen haben am Samstag ihre Premiere, wobei "ThIP" wegen des Bezugs zur aktuellen Ausstellung nur in der Pauliner Kirche aufgeführt werden kann. Film-Hitliste 11.06.2012 Bei den Kinocharts hat es einen Wechsel an der Spitze gegeben, meldete die Media Control. Von Donnerstag bis Sonntag sahen 248k Zuschauer das Märchen "Snow White and the Huntsman", das damit Platz 1 erklomm. Nur knapp dahinter kam der bisherige Spitzenreiter "Men in Black 3" mit 244k Zuschauern auf Platz 2. Die Komödie "Kochen ist Chefsache" brachte es mit zirka 11% der Zuschauerzahlen bezogen auf den Spitzenreiter immerhin noch auf den Platz 8. Hörsaalkino 11.06.2012 Die verschiedenen Studentenkinos zeigen für Studenten im ZHG 011 in der Woche vom 14.6. bis 20.6.12 das Weltuntergangsdrama "Melancholia", den in die Jahre gekommenen Tanzfilm "Dirty Dancing", die Romanze "Freunde mit gewissen Vorzügen", den Thriller "Verblendung - The Girl with the Dragon Tattoo" und den ultimative Nazi-Kultkitsch "Iron Sky - Wir kommen in Frieden!". |
Deutsches Theater 21.08.2012 Die Werkgruppe 2 beim Deutschen Theater zeigt in der Zeit vom 23.8. bis 29.8.12 in der Saline Luisenhall ihre musikalisch und szenisch eindrucksvolle Darstellung des Zirkuslebens in "Zirkus - ein dokumentarisches Kunst-Stück". Die Aufführungen finden abends am Donnerstag, Freitag, Dienstag und Mittwoch statt. |