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Nomenklatur
Unterscheidung zwischen Zuwandererpflanzen und einheimischen Pflanzen sinnvoll

05.05.2012 In einer Pressemeldung weist das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) auf eine Studie hin, bei der nach Unterschieden zwischen jungen Zuwandererpflanzenarten und alteingesessenen Einheimischen Pflanzenarten gesucht wurde. Dabei wurde festgestellt, dass die zugewanderten Pflanzenarten als Spezialisten immer ökologische Nischen nutzen, um eine große Verbreitung anzustreben, während sich einheimische Pflanzen durch eine Anpassung an heimische unterschiedliche Standorte auszeichnen. Weiter kam bei der Studie heraus, dass nur zirka jede hundertste Pflanzenart invasiv wirkt, indem sie das ökologische Gleichgewicht stört bzw. ändert.
[Wenn der Mensch eine Pflanze wäre, wäre er dann ein einheimischer Platzhirsch oder eher ein invasiver Zuwanderer im Übergang zum Platzhirschen? ;-) Warum sollte das "Zuwanderungsalter" mit der Standortvielfalt korrelieren können? Dr. Dieter Porth]

Kommentar,Gedanken, Anmerkungen, ...

Redaktion buergerstimmen.de - Dr. Dieter Porth, Göttingen: Der Kommentar will nur mit einem Augenzwinkern auf mögliche Analogie hinweisen, die aber wahrscheinlich nicht gilt, weil das Tierreich anderen regeln als die Pflanzenwelt gehorcht.
Grundsätzlich halte ich die Idee, dass die Standortspezialität Aussagen über das Zuwanderungsalter einer Pfanzenart zulässt, für Plausibel. Dazu muss man beachten, dass Pflanzen üblicherweise mit den Bodenbakterien eines Standortes koexistieren können müssen. Die Zusammensetzung der Bodenbakterien variiert aber von Standort zu Standort, so dass ein frischer Zuwanderer wahrscheinlich nur spezielle Standorte in einer Region besiedeln kann. Die Anpassung an unterschiedliche Standorte in einer Region braucht mehr Zeit als die Besetzung von ausgewählten Standorten, weil die verschiedenen Standorte mit unterschiedlichen bakteriellen Bodenkulturen aufwarten. Die Anpassung der bakteriellen Bodenkultur an die Pflanze bzw. die evolutionäre Anpassung der Pflanzeart an die Bodenkulturen ist als stochastischer Prozess zu werten, den einfach nur ältere einheimische Pflanzen bewältigt haben können. Mit Blick auf das bakterielle Umfeld der Böden (Siehe Querverweis) erscheint mir die Begründung in der Meldung also durchaus plausibel und ich werde mir merken:
Zuwanderpflanzen invadieren zuerst Bereiche mit speziellen Bodenverhältnissen, um dann von dort aus durch mit hohen Samenausstoß die Expansion in die anderen Standorte einer Region zu wagen. Einheimische Pflanzen bestimmen als ältere Platzhirsche die Bodenkultur in der Region und vor Ort.
Dr. Dieter Porth

 
Emailnachricht: Kontaktlink zu Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) [ Homepage ]
 

Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) meldet - Unterschiedliche Rezepte zum Erfolg in der Pflanzenwelt

(Info zur Meldung vom 4.5.12 – angesurft am 5.5.12 - Link zur Meldung beim Informationsdienst Wissenschaft (IDW) – Link zur Meldung beim UFZ (Hier nicht gefunden am 5.5.12 – Link http://www.ufz.de/index.php?de=30407 war Leer-Seite) – Link bei Pressemeldungen des Helmholtz-Instituts (Hier auch nicht bis Seite 3 gefunde gefunden)) – IDW_Infos: Tilo Arnhold - Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ - 04.05.2012 12:16 [Fotos mit Unterschriften gelöscht]

Halle/Saale
. Um sich gegenüber einheimischen Pflanzen durchsetzen zu können, nutzen gebietsfremde Pflanzenarten spezielle Strategien. Diese unterscheiden sich zum Teil deutlich von den Ausbreitungsstrategien einheimischer Pflanzenarten. Das fanden Dr. Ingolf Kühn und Dr. Sonja Knapp vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in einer in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Ecology Letters veröffentlichten Studie heraus. "Diese Ergebnisse sind ein Argument dafür, dass in der Ökologie weiterhin zwischen einheimischen und gebietsfremden Arten unterschieden werden sollte", sagt Dr. Ingolf Kühn.
In der Fachwelt wird derzeit darüber debattiert, ob diese Unterscheidung unter Umständen hinfällig sei, da es allein darauf ankäme, inwieweit sich eine Pflanzenart – unabhängig von ihrer Herkunft – an die vom Menschen geschaffenen Bedingungen angepasst habe oder nicht (Davis et al. (2011), Nature; Thompson et al. (2011) Trends in Ecology & Evolution). In der Fachzeitschrift Trends in Ecology & Evolution (van Kleunen et al. (2011), Hulme et al. (2011)) halten mehrere Forschergruppen dagegen, dass ein Auseinanderhalten dieser beiden Gruppen wesentlich zum Verständnis moderner Ökosysteme beitrage, da sich einheimische und eingewanderte Arten in vielerlei Hinsicht durchaus unterscheiden würden.

Die UFZ-Forscher Dr. Ingolf Kühn und Dr. Sonja Knapp überprüften in ihrer aktuellen Studie diese These und gingen der Frage nach, ob die Häufigkeit des Vorkommens gebietsfremder Pflanzenarten durch andere Merkmale begünstigt wird als bei einheimischen Arten. Dabei nutzten sie die Datenbank biologisch-ökologischer Merkmale der Flora Deutschlands (BiolFlor) mit über 3.600 einheimischen sowie etablierten eingewanderten Arten von Farn- und Blütenpflanzen. Sie verglichen Merkmale wie Lebensdauer, Bestäubungsstrategie oder Besetzung unterschiedlicher Lebensräume und setzten diese Merkmale jeweils in Relation zur Häufigkeit des Vorkommens einer Art.

Ihre Ergebnisse zeigen, dass die Häufigkeit der eingewanderten Pflanzenarten tatsächlich durch andere Strategien begünstigt wird als die Häufigkeit einheimischer Arten. "Die eingewanderten Arten profitieren insbesondere davon, dass sie erst spät im Jahr blühen. Das Merkmal der Blühzeit ist dagegen für die Häufigkeit einheimischer Arten nicht relevant", sagt Dr. Sonja Knapp. Einige der häufigen gebietsfremden Pflanzenarten suchen sich eine zeitliche Nische zwischen Oktober und Dezember in der die einheimische Konkurrenz größtenteils nicht mehr blüht. Die noch übrig gebliebenen Bestäuber wie Bienen, Hummeln und andere Insekten haben sie dann für sich allein. Gibt es zu dieser Zeit nicht mehr genügend Bestäuber, können sich viele der eingewanderten Pflanzen, wie Astern oder andere Korbblütler, auch selbst bestäuben und auf diese Weise ihren Fortbestand sichern.

Für viele einheimische Arten ist es eine vorteilhafte Strategie, sich in möglichst vielen unterschiedlichen Lebensräumen zu etablieren, also beispielsweise in waldigen Gebieten und gleichzeitig auch auf Wiesen gut zurechtzukommen. "Für gebietsfremde Arten dagegen scheint dies nach unseren Ergebnissen weniger ausschlaggebend zu sein. Sie müssen nicht so viele unterschiedliche Lebensräume besetzen wie einheimische Arten, um dieselbe Häufigkeit zu erreichen", sagt Dr. Sonja Knapp. Die eingewanderten Pflanzenarten sind in den wenigen Lebensräumen, in denen sie vorkommen so erfolgreich, dass sie die Strategie einer breiten Anpassungsfähigkeit gar nicht benötigen. Dies hat wahrscheinlich etwas mit der Herkunft vieler gebietsfremder Pflanzen in Deutschland tun: Die erfolgreichen eingewanderten Arten sind vor allem an die Landwirtschaft angepasste Arten, die als Saatgutbegleiter oder Ackerunkräuter eingewandert sind oder Arten, die mit Störungen, wie sie in städtischen Lebensräumen häufig sind, zurechtkommen und somit flächenmäßig gute Möglichkeiten zur Ausbreitung haben.

Gebietsfremde Pflanzenarten stehen zunächst in Konkurrenz zu den einheimischen Arten. Für die Neuankömmlinge bietet sich daher die Besetzung von Nischen an, die von den Einheimischen nicht vollständig genutzt werden. In der Folge werden solche gebietsfremden Arten häufig, die diese Nischen nutzen können. Die meisten eingewanderten Arten stellen für unsere Ökosysteme kein Problem dar. Etwa ein Prozent der eingewanderten Arten aber ist invasiv. Das heißt, dass sie sich so stark ausbreiten, dass sie einheimische Pflanzen verdrängen und die Ökosysteme aus dem Gleichgewicht bringen.

Die UFZ-Forscher halten daher eine Unterscheidung zwischen einheimischen und gebietsfremden Pflanzenarten, auch wenn sie schon seit mehreren hundert Jahren in Deutschland etabliert sind, nach wie vor für richtig und wichtig. Dr. Ingolf Kühn: "Auf der evolutionären Zeitskala sind 500 Jahre nur ein Wimpernschlag. Und da sich einheimische und gebietsfremde Arten in bestimmten Merkmalen tatsächlich unterscheiden, sollte man sie unserer Meinung nach nicht alle in einen Topf werfen. Gerade auch in Hinblick auf die Früherkennung möglicher Gefahren durch eingewanderte Arten, ist das Wissen um deren Herkunft wichtig."
Nicole Silbermann


Publikation:

Knapp, S., Kühn, I. (2012): Origin matters: Widely distributed native and non-native species benefit from different functional traits. Ecology Letters, doi: 10.1111/j.1461-0248.2012.01787.x
Die Untersuchungen wurden der Helmholtz-Gemeinschaft (Land Use Options and Biodiversity) gefördert.

Weitere fachliche Informationen:

Dr. Sonja Knapp, Dr. Ingolf Kühn
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), Department Landschaftsökologie
http://www.ufz.de/index.php?de=7278
http://www.ufz.de/index.php?de=821
[…]

Weiterführende Links:
Chile ist gefährlicher für Argentinien als umgekehrt - Forscher untersuchen die Ausbreitung invasiver Pflanzenarten in Südamerika und Australien (Pressemitteilung vom 13. Juli 2011):
http://www.ufz.de/index.php?de=21942
Gebietsfremde Arten nicht pauschal verharmlosen - Offener Brief von 141 Wissenschaftlern in Nature erschienen (Pressemitteilung vom 8. Juli 2011):
http://www.ufz.de/index.php?de=21931

Im Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) erforschen Wissenschaftler die Ursachen und Folgen der weit reichenden Veränderungen der Umwelt. Sie befassen sich mit Wasserressourcen, biologischer Vielfalt, den Folgen des Klimawandels und Anpassungsmöglichkeiten, Umwelt- und Biotechnologien, Bioenergie, dem Verhalten von Chemikalien in der Umwelt, ihrer Wirkung auf die Gesundheit, Modellierung und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen. Ihr Leitmotiv: Unsere Forschung dient der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen und hilft, diese Lebensgrundlagen unter dem Einfluss des globalen Wandels langfristig zu sichern. Das UFZ beschäftigt an den Standorten Leipzig, Halle und Magdeburg 1000 Mitarbeiter. Es wird vom Bund sowie von Sachsen und Sachsen-Anhalt finanziert.
http://www.ufz.de/

Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie, Verkehr und Weltraum. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit über 33.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 18 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 3,4 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).
http://www.helmholtz.de

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Internet

05.05.2012 Friedenspolitik

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Sonnenenergie
10.5. – Seminar zur Photovoltaik

05.05.2012 Im Rahmen der "Woche der Sonne“ vom 4. bis 13. Mai bietet die Energieagentur Region Göttingen e.V. ein Seminar zur Photovoltaik und anschließend eine Abendveranstaltung mit dem Präsidenten der "European Renewable Energies Federation" an. Das Seminar findet am 10. Mai ab 13:30 im VGH-Bürokomplex an der Berliner Straße statt und wendet sich an Photovoltaikanwender. Für das Seminar ist eine Voranmeldung erforderlich. An gleicher Stelle findet ab 18:00 die Abendveranstaltung statt.

Betreuungsgeld
DIHK gegen Betreuungsgeld und für mehr Kindergartenplätze

05.05.2012 Die Deutsche Industrie und Handelskammer (DIHK) spricht sich gegen das Betreuungsgeld aus, weil die Bildungsfernen Familien sich ansonsten für das Betreuungsgeld und gegen die Kindergärten entscheiden könnten. Mit Verweis auf die entgehenden Bildungschancen für Kinder wird gefordert, dass für bildungsferne Familien keine Entscheidungsfreiheit durch entsprechende Anreizsysteme wie das Betreuungsgeld gegeben werden sollte. Vielmehr sollten die Kindergärten schneller ausgebaut werden, um mehr Eltern für den Arbeitsmarkt verfügbar zu machen.
[Wenn bildungsferne (= asoziale? oder fremdkulturelle?) Familien lieber die Milliarden an Subventionen aus dem Kindergartenausbau lieber als Betreuungsgeld haben wollen, dann könnte der Staat diese Entscheidung respektieren, wenn es ihm die Freiheit der Bürger und Familien ernst ist. Ich denke aber, dass wir heute im Zeitalter der "Schönen Neuen Welt" leben - und alle großen Lobbyverbände wie zum Beispiel der DIHK sind schon eingenormt. Dr. Dieter Porth]

Friedenspolitik
Linke unterstützt AStA-Initiative zur Zivilklausel

05.05.2012 Die Göttinger Ratsfraktion der Linken unterstützt die Zivilklausel-Initiative des Göttinger Allgemeinen Studenten Ausschusse (AStA). Mit der Zivilklausel möchte der AStA erreichen, dass in Göttingen an der Universität nicht zu militärischen Fragen geforscht wird. Die Linke wünscht sich, dass möglichst viele Studenten und Professoren die Initiative unterstützen. Auch wirbt die Linke in der Meldung für das Bündnis „Schulen ohne Bundeswehr“, an welchem sich ihrer Meinug nach möglichst viele Schulkollegien, Elternräte und Schülervertretungen beteiligen sollten.

Schulreform
Grüne: aus fünf mach drei (plus zwei)

05.05.2012 Angesichts des Demographischen Wandels werden die Berufsschulen des Landkreises in fünf bis acht Jahren rund 2000 Schüler weniger als heute beschulen müssen. Die Kapazitäten der Schulen sind daher zurückzufahren. Die Kreistagsfraktion der Grünen schlägt vor, den Berufsschulen in Duderstadt und Hann. Münden jeweils eine bisherige Göttinger Berufsschule als Außenstelle zuzuordnen. Sie versprechen sich davon einen Erhalt der Standorte und eine Sicherung der fachlichen Breite der Ausbildungsangebote.

Innovationen
"Elektronik wird zunehmend gedruckt werden, und Printmedien werden elektronisch sein."

03.05.2012 Das Institut für Print- und Medientechnik der Technischen Universität Chemnitz zeigt auf der Drucktechnik-Messe drupa ihre neusten Innovationen auf Papier. Es handelt sich um gedruckte funktionsfähige Lautsprecher und um gedruckte stromerzeugende Solarzellen. Zum gedruckten Lautsprecher wird gesagt, dass seine Klangqualität giut ist, wobei die Bässe etwas schwach wirken. Die gedruckten Solarzellen werden auf der Messe als Solarbaum präsentiert, wobei die Solarblätter von der Unterseite mit Werbung bedruckt ist. Die Innovationen entstanden in Zusammenarbeit mit verschiedenen Firmen. Zusammenfassend zu den Innovationen im Printbereich meint der Chemnitzer Professor Hübler: "Elektronik wird zunehmend gedruckt werden, und Printmedien werden elektronisch sein."

Sommerferien
der Göttinger Ferienkalender 2012 kommt raus

03.05.2012 In der kommenden Zeit wird der Ferienkalender 2012 mit verschiedensten Angeboten für die Sommerferien an Schulen verteilt. Auch liegt er bei vielen Behörden und bei der Sparkasse aus und steht im Internet zum Download bereit. Neben verschiedenen Einzelangeboten werden im Ferienkalender die verschiedenen städtischen Jugendtreffs vorgestellt. Ein Highlight ist die fünftägige integrative Ferienfreizeit auf dem Schulbauernhof in Hevensen. Zu der Freizeit muss man sich frühzeitig anmelden. Einkommenschwache Eltern können zur Finanzierung wirtschaftliche Jugendhilfe beantragen. Auch behinderte Kinder werden an der Freizeit teilnehmen.

Ähnlichkeiten
"Zu viele Köche verderben den Brei" – bei Gesellschafts- oder auch Ökosystemen

30.04.2012 „Je mehr unterschiedliche Arten(Gruppen?) aufeinandertreffen, desto größer ist der Kampf um den Lebensraum. Anstatt sich funktionell zu ergänzen, töten sich die Konkurrenten gegenseitig, und dies kann zum Zusammenbruch der ganzen Gemeinschaft führen“. Dieses Zitat stammt aus einer Arbeit eines Biologen, der sich mit der Vielfalt von Bakterien im Boden (=Biodiversität) und ihrer Wirkung auf das Pflanzenwachstum beschäftigt hat. Das obige Zitat fasst aber auch die Erkenntnisse gut zusammen, die bei afrikanischen Ländern mit vielfältigen Hierarchiestrukturen ermittelt wurden. Die Heterarchie (= hohe Soziodiversität) führt dort oft dazu, dass sich die Konkurrenten gegenseitig sehr blutreich bekämpfen.
[Aus Analogie-Gründen wurden die Meldungen hier zusammengestellt. Bei den Bakterien ist es die Vielfalt der Abfallprodukte, die mehr Schaden als Nutzen bringen. Gibt es in Staatssystemen analog politische Abfallprodukte, die wegen ihrer Vielfalt mehr Schaden als Nutzen bringen Lässt die Diversität mit einem allgemeinen Modell beschreiben? Können Ökologen und Soziologen für die Beschreibung ihrer Systeme voneinander lernen oder ist die strukturelle Ähnlichkeit von Soziodiversität und Biodiversität nur zufällig?
Dr. Dieter Porth]

Neuere Nachricht Späteres

Film-Hitliste
"Projekt X" auf Platz 3 hinter amerikanischen Kuchen und Superhelden

07.05.2012 Am zurückliegenden Wochenende kamen laut Media Control wieder "American Pie" mit 525k Zuschauern sowie "Marvel's The Avengers" mit 417k Zuschauern auf die Plätze 1 und 2. Achtbar schlug sich der Neueinsteiger "Projekt X", der es mit seiner Erzählung zu einer Flash-Mob-Party auf 115k Zuschauer brachte.
[525k Zuschauer = 525 kilo Zuschauer = 525.000 Zuschauer]

Junges Theater
10.5. & 16.5. – "Ecstasy" – ein szenischer Theatertrip für junge Leute

07.05.2012 In der Woche vom 10.5. bis 16.5.12 zeigt das Junge Theater Göttingen die Trip-ähnliche, szenische Darstellung von Junkieerfahrungen in "Ecstasy". Weitere Inszenierungen sind das Drama über das Leben von "Peer Gynt", die Inszenierung des gleichnamigen Film "Gegen die Wand" sowie die augenzwinkernde Büro-Komödie "Der Boss vom Ganzen".

Aktionstage
Abwaschen - Wie macht man es richtig?

07.05.2012 In den Tagen vom 8.5. bis 11.5.12 werden Berufschüler auf dem Göttinger Marktplatz, in Grone, in Bovenden in Holtensen und in Hann. Münden die Mitbürger über das richtige Abwaschen informieren. Mit Richtig-Abwaschen ist das Energie-effiziente, Waschmittel- & Wasser-sparende und hygienische Waschen gemeint. Die Hinweise auf die Termine stammten von der Energieagentur Region Göttingen e.V.. Die Aktionstage stehen unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR).

ThOP
Premiere der Siegerstücke des 5. ThOP Nachwuchswettbewerbs

07.05.2012 Das Theater im OP an der Uni Göttingen präsentiert in der Woche vom 10.5. bis 16.5.12 die Aufführungen "Aufstand der Papageien" und "Und wovon träumst du nachts?". Der "Aufstand der Papageien" ist ein Gastspiel des jt-Studentenclubs. "Und wovon träumst du nachts?" ist eine Zusammenstellung der Aufführungen der drei Gewinnerstücke "von dir über dich neben mir", "my life between the two fucking hemispheres of the brain" und "Sand". Die drei Stücke haben alle ihre Premiere am Samstag den 12.5.2012.

Showkritik
Zirkus Renz – unvergesslicher Nachmittag mit vielen tollen Highlights

06.05.2012 Am 4.5.12 besuchte ich in die Nachmittagsvorstellung beim Zirkus Renz und ging nach Hause mit einem vollen Füllhorn an starken Bildern von einer beeindruckenden Shows. Die Macher komponierten dabei ihre Akrobatik- und auch Tier-Attraktionen mit Licht und Musik zu starken Bildern. Der Zirkus Renz lohnt definitiv einen Besuch – gerade auch für alle, die sich gern von guten Shows unterhalten lassen wollen. - Dr. Dieter Porth

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