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Elliehausen
Bürgerinitiative: Ist Lärmgutachten fehlerhaft?

15.06.2009 Die Bürgerinitiative "Lärmschutz für Elliehausen" weist auf die aktuelle Beobachtung hin, dass durch den Bau des Walls auf der Westseite der Autobahn der Lärm in Elliehausen zugenommen hat. Es wird ein Lärmwall für ganz Elliehausen gefordert. Also auch das Wohngebiet am Blockweg muss durch einen Wall geschützt werden. Hierfür gibt es keine Zusage und die Äußerungen des Oberbürgermeisters werden als Verschleierungstaktik interpretiert. Weiterhin wird der Einbau von Flüsterasphalt und ein Geschwindigkeitsbegrenzung gefordert, um den Lärm in Elliehausen in Grenzen zu halten.

 
Emailnachricht: Bürgerinitiative -Lärmschutz für Elliehausen (- Sprecher der Initiative)
 

Meldungen von Bürgerinitiative "Lärmschutz für Elliehausen" - "Befürchtungen erhärten sich – Lärmschutzgutachten für Elliehausen wohlmöglich falsch?"

Erwiderung zur PM des Ob Meyer (veröffentlicht im GT 06.06.09, ExtraTip 07.06.09, buergerstimmen.de 03.06.09) auf die PM der BI vom 18.05.09
Man kann nur mit Verwunderung den Kopf schütteln über die Einlassungen "unseres" Oberbürgermeisters und seiner Verwaltungsspitze. Den genehmigten Lärmschutzwall auf der Ostseite der A 7 müssen wir so hinnehmen. Merkwürdig ist hierbei nur, dass wir in der Pressemitteilung vom 18.05.09 gar nicht angefragt haben, ob der Lärmschutzwall genehmigt worden ist. Unsere Frage war in unserer PM und ist es bis heute: Hat der Lärmschutzwall auf der Ostseite der A 7 lärmtechnisch einen Einfluss auf Elliehausen? Konkret: Sind die Lärmemissionen des Lärmschutzwalles durch Reflexion Richtung Elliehausen Bestandteil der Lärmprognose für Elliehausen im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zum Ausbau der BAB A 7 gewesen. Aber beide, OB Meyer wie Nds. Verkehrsministerium, drücken sich um die Beantwortung der Frage. OB Meyer verliert sich hier nicht nur in Allgemeinplätzen wie "Elliehausen bekommt auch einen Westwall". Nein, er unterstellt der Bürgerinitiative sogar, sie hätte die Elliehäuser nicht über den Bau eines Lärmschutzwalles auf der Westseite (also auf Elliehäuser Seite) südlich der Brücke Hermann-Kolbe-Straße informiert, - eine Frechheit und diffamierend.
Schon auf der Kundgebung während der Demo 2008 in Elliehausen hat die BI vor Zeugen (Mdl Schminke, Ortsräte, Bürger, Presse und über Flyer) darauf hingewiesen, dass zwar südlich der Brücke Herman-Kolbe-Straße ein Lärmschutzwall errichtet wird, nicht aber nördlich der Brücke, - also für die gebeutelten Bewohner am Blookweg. Daher auch die Forderung der BI "Lärmschutzwall für den Blookweg".
Ein zweiter Anlauf zur Klärung des Sachverhaltes wurde durch eine Anfrage der Grünen an die Stadt Göttingen im Ortsrat Elliehausen/Esebeck gestellt. Darin wurde die gleiche Frage zu den Auswirkungen des Ostwalls auf die Lärmbelastung in Elliehausen gestellt. Zusätzlich wurde nachgefragt, warum ein Industrie-/Gewerbegebiet (Autoverwerter) durch einen Wall geschützt wird, aber Wohngebiete wie das am Blookweg keinen Schutz erfahren. Keine Antwort auf diese Fragen, auch nicht für den Ortsrat am 09.06.09. Nur der Hinweis, Elliehausen bekommt einen Westwall. Hier keimt der Verdacht auf, dass die Lärmprognosen für Elliehausen falsch sind. Damit würde ein gravierender Mangel im Planfeststellungsverfahren sichtbar, dessen rechtliche Konsequenzen noch gar nicht absehbar sind. Es wäre ein leichtes für OB Meyer und dem Nds. Verkehrsministerium, die Fragen der Elliehäuser zu beantworten. Aber sie schweigen!
Die Lärmbelästigung durch den Wall auf der Ostseite hat deutlich zugenommen, sogar bis in die Bereiche, die vorher von den Elliehäuser als unbelastet galten. Die Elliehäuser befürchten nicht, sie stellen fest! Wenn OB Meyer meint, ein (von der BI vermeintlich verschwiegener) Westwall würde diese Problem lösen, so irrt er gewaltig. Wie blauäugig muss man sein, bar jeder physikalischen Grundkenntnisse und bar jeglicher Ortskenntnisse. Die Lärmschutzwälle sind und werden konisch angelegt, d.h. auf Grund der Schrägen wird der Lärm über die Wälle in beide Richtungen, also auch nach Elliehausen reflektiert bzw. gelenkt. Die Folge ist eine heute schon feststellbare deutliche Zunahme des Lärms. Daher auch die Forderung der BI nach Flüsterasphalt und Geschwindigkeitsbegrenzung.

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