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Arbeitslosenzahlen für den September

Meldung aus dem Bereich: Armut

Dr. Dieter Porth Zur Übersicht wurden einige wichtige Zahlen aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit ermittelt. Ein wesentliches Problem bei Statistiken ist, dass viele Zahlen nur mäßig miteinander vergleichbar sind. Leider gibt es keine Korrelationstabellen, mit denen zum Beispiel aus der Zahl der ALG-II-Empfänger die Zahl der Kinder in Armut schätzen kann.

Was macht die Meldung wichtig?

Die Zahlen zum Arbeitsmarkt sind Indikatoren für den Sozialprotektionismus (soziale Abschiebung) in der sozialen Marktwirtschaft.

Göttingen - x!-- Datum --x08.10.2005 - Pressemitteilung
Bürgerstimmen im Göttinger-Land [ [Homepage] ] (Dr. Dieter Porth )

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[Göttingen - 08.10.05 - Pressemitteilung] [Quelle: Email]

Arbeitslosenzahlen und Armut im Landkreis Göttingen

Die folgende Liste stellt einige Eckwerte zum Arbe3itsmarkt in Göttingen heraus. Die Zahlen stammen von der Statistikseite der Agentur für Arbeit. In der folgenden Liste werden einige ausgewählte Eckwerte präsentiert:
- Im September waren über 13000 Menschen arbeitslos. Davon erhalten über 4000 Menschen das Arbeitslosengeld I und sind damit meist weniger als ein Jahr arbeitslos. Im Landkreis gab es im Dezember2004 insgesamt fast 86000 besetzte Vollzeit- und Teilzeitarbeitsplätze.
- Im September waren nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) im gesamten Landkreis an die 12000 Bedarfsgemeinschaften gemeldet. In den Bedarfsgemeinschaften leben an die 16000 Menschen. Von den 16000 erhielten mehr als 5500 Sozialgeld.
- Die Zahl der Langzeitarbeitslosen muss mit 9000 bis 10000 geschätzt werden. Diese ungefähre Differenz von über 10000 Menschen entspricht damit ungefähr der Zahl der Langzeitarbeitslosen.
- Im gesamten Landkreis leben zirka 260000 Menschen. Da in der Stadt Göttingen die Jugendlichen fast 14% der Bevölkerung stellen, leben im Landkreis schätzungsweise 36000 Jugendliche unter 18 Jahren. Wenn man die Zahl der 5500 Sozialgeld mit der Zahl der unterstützten Jugendlichen gleichsetzt, leben über 15% (=5500/36000*100%) der Kinder in Armut .

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Hinweis: Im Zitat ist nur der einfache Text ohne Formatierungen übernommen worden. Die fett gedruckte oder kursiv gedruckte Textpassagen stellen redaktionell Setzungen dar, die das Wichtige vom weniger Wichtigem abgrenzen sollen.
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