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Spekulation
Wirkt der Treibhauseffekt nur auf der Nordhalbkugel?

03.05.2012 Der Informationsdienst Wissenschaft zitiert eine Pressemeldung vom Max Planck Institut für Meteorologie. Danach schrumpfte auf der Nordhalbkugel das Eis in der Arktis, während auf der Südhalbkugel bei der Antarktis das Meereis zunimmt. Bei der Arktis soll der Treibhauseffekt die Rolle spielen, während er für die Antarktis keinen nennenswerten Effekt haben soll. Ein Wissenschaftler vom MPI wird in der Meldung mit mit den Sätzen zitiert: „Unsere Ergebnisse zeigen, dass der Anstieg der Treibhausgaskonzentration bisher keinen starken, direkten Einfluss auf das Meereis in der Antarktis gehabt hat. Dort wird die Ausdehnung primär von der Entwicklung der Windsysteme und Meeresströmungen bestimmt. In dem von Land umschlossenen Arktischen Ozean hingegen ist augenscheinlich die Zunahme der Treibhausgase hauptverantwortlich für die beobachtete Abnahme des Meereises.“
[Ich halte die Ausdeutung von exakt berechneten Klimamodellen für genauso wissenschaftlich wie die Ausdeutung von exakt berechneten Horoskopen. Dr. Dieter Porth]

Kommentar,Gedanken, Anmerkungen, ...

Redaktion buergerstimmen.de - Dr. Dieter Porth, Göttingen: Zu meinen kritischen Anmerkungen der Verfechter der Treibhaus-Gas-Horoskope sei gesagt, dass ich den Klimawandel als existent akzeptiere. Ich denke auch, dass der Mensch den Klimawandel verursacht. Die Ursache sind aber nicht die Treibhausgas (Kohlenstoffdioxid und die anderen Gase), sondern die Veränderung der Welt durch den Menschen. Durch Übernutzung von Land ist der Mensch dabei die Erde im wahrsten Sinne des Wortes zu verwüsten. Das die Verwüstung mit einem Anstieg der Temperaturen und einer Verschiebung der Niederschlagsgebiete einhergeht, ist auch klar. Da der Mensch zur Verwüstung der Erde immer mehr Maschinenkraft benutzt, ist klar, dass auch der Kohlenstoffdioxid-Gehalt in der Luft steigt. Die Korrelation zwischen Klima und Kohlenstoffdioxid ist also genauso eine Scheinkorrelation wie die Korrelation zwischen der Zahl der Störche und der Zahl der Geburten in Deutschland.
Zur einfachen Deutung der Unterschiede zwischen der Eisbildung bei der Arktis und bei der Antarktis in den letzten Jahrzehnten sei auch auf die Idee den letzten Inline-Kommentar verwiesen. Wenn ich die Pressemeldung richtig gelesen haben, dann haben die Wissenschaftler nicht in diese aus meiner sicht triviale und naheliegende Richtung gedacht. Die aktuellen Forschungen zu den Klima-Horoskopen sind aus meiner Sicht nur eine Verschwendung von Steuergeldern.
Dr. Dieter Porth

 
Internet-Zitat: Link zur zitierten Webseite: Kontaktlink zu Informationsdienst Wissenschaft (IDW) [ Homepage ]
 




Der Informationsdient Wissenschaft (IDW) zitiert - Rückgang von Meereis in der Arktis ist kein Zufall

(Info zur Meldung vom 2.5. – Link zur Meldung beim IDW angesurft am 3.5.12)

Das unerwartet schnelle Schmelzen von Meereis in der Arktis wird häufig als Beleg für den menschengemachten Klimawandel angeführt. In einer jetzt erschienenen Studie haben Wissenschaftler des MPI für Meteorologie untersucht, ob diese Interpretation wissenschaftlich haltbar ist. Dabei zeigte sich, dass der beobachtete Rückgang von Meereis in der Arktis nicht durch natürliche Schwankungen erklärt werden kann. Bei der Suche nach einem äußeren Antrieb für den Meereisrückgang in der Arktis fanden die Forscher einen klaren Zusammenhang mit dem Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen. Für das Meereis in der Antarktis konnten sie allerdings keinen solchen Zusammenhang feststellen – aus gutem Grund.
Normalerweise verwenden Forscher komplexe Klimamodelle, um die Ursache für eine beobachtete Veränderung im Klimasystem zu identifizieren. Die Wissenschaftler des Hamburger Max-Planck-Instituts für Meteorologie verfolgten jedoch eine andere Strategie, um herauszufinden, warum das Meereis in der Arktis in den letzten Jahren so schnell zurückgegangen ist. Dr. Dirk Notz, Leiter der Meereis-Forschungsgruppe und Hauptautor der jetzt in der Fachzeitschrift Geophysical Research Letters [1] erschienen Studie, erläutert warum: "Meereis ist so dünn, dass es äußerst sensibel auf die in der Arktis vorherrschenden starken natürlichen Wetter- und Klimaschwankungen reagiert. Da die zeitliche Abfolge dieser Schwankungen chaotisch ist, kann sie von normalen Klimamodellen nicht richtig simuliert werden. Solche Modelle sind daher nicht unbedingt das beste Werkzeug, um herauszufinden, ob natürliche Schwankungen den Rückgang des Meereises in den letzten Jahren verursacht haben."

Die Forscher benutzten stattdessen einen historischen Datensatz, in dessen Rahmen die natürlichen Schwankungen des Arktischen Meereises vom Beginn der 1950er bis zum Ende der 1970er Jahre aufgezeichnet worden waren. Diese natürlichen Schwankungen des Meereises verglichen die Forscher mit der Entwicklung des Meereises in den letzten 30 Jahren. Dabei zeigte sich, dass der Meereisrückgang in den letzten Jahrzehnten nicht durch natürliche Schwankungen verursacht worden sein kann. Die Forscher konnten darüber hinaus nachweisen, dass sich der Rückgang von Meereis nicht selbst verstärkt. Es gibt also keinen Teufelskreis, der das Meereis immer weiter zurückgehen lässt: "Immer wenn es in den Datensätzen einmal einen starken Rückgang des Meereises von einem Jahr zum nächsten gab, wurde dieser Rückgang im Folgejahr wieder teilweise ausgeglichen", erläutert Dirk Notz. Dies wäre nicht der Fall, wenn sich der Rückgang des Eises selbst verstärken würde♠1.

Prof. Jochem Marotzke, Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie und Zweitautor der Studie, beschreibt die nächsten Schritte der Forscher: "Nachdem wir natürliche Schwankungen und eine Selbstverstärkung als Ursache für den Rückgang des Eises ausschließen konnten, war klar, dass irgendein äußerer Antrieb das Eis immer weiter zurückgehen lässt. Wir machten uns daher auf die Suche nach einem äußeren Antrieb, der einen physikalisch plausiblen Zusammenhang mit dem Meereisrückgang zeigt." Die Forscher untersuchten zum Beispiel die Stärke der Sonnenstrahlung. "Hier würde ein physikalisch plausibler Zusammenhang zum Meereisrückgang nur dann existieren können, wenn die Sonnenstrahlung in den letzten Jahren stärker geworden wäre."♠2 Jedoch ist das Gegenteil der Fall, die Sonnenstrahlung hat in den letzten Jahrzehnten leicht abgenommen. Es ist daher physikalisch äußerst unwahrscheinlich, dass Schwankungen in der Sonnenstrahlung der Hauptantrieb für den beobachteten Rückgang des Meereises waren. Ebenso konnten die Forscher keinen plausiblen Zusammenhang der beobachteten Meereisentwicklung mit Veränderungen der vorherrschenden Windmuster, Vulkanausbrüchen, kosmischer Strahlung oder ozeanischen Wärmetransporten finden♠3.
"Am Ende blieb in unserer Liste möglicher Antriebe nur der Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen übrig", erklärt Notz. "Aufgrund fundamentaler physikalischer Gesetze würden wir erwarten, dass ein Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen zu einer Erwärmung und damit einem Rückgang des Meereises führt. Und genau dies wird auch beobachtet". Der physikalische Zusammenhang zwischen dem Anstieg der Treibhausgaskonzentration und dem Rückgang von Meereis ist dabei recht einfach zu verstehen, fügt er hinzu: "Treibhausgase erhöhen die einfallende Wärmestrahlung.♠4 Diese Wärmestrahlung wiederum ist der wichtigste Faktor im Wärmehaushalt von Arktischem Meereis."

In der Antarktis ist die Lage hingegen völlig anders. Hier nimmt die Ausdehnung von Meereis sogar leicht zu, woraus sich schließen lässt, dass hier der Anstieg der Treibhausgase nicht der Antrieb für die beobachteten Veränderungen sein kann. Der Hauptgrund für diese Unterschiede zwischen den beiden Polargebieten liegt in der jeweiligen Landverteilung. In der Arktis ist das Eis auf dem Arktischen Ozean weitestgehend von Landmassen umschlossen, die Ausdehnung des Eises hängt daher vor allem vom jeweiligen Schmelzen und Gefrieren ab. Daher spielen Treibhausgase mit ihrem Einfluss auf die Wärmeflüsse in der Arktis eine dominierende Rolle für die Entwicklung des Meereises. In der Antarktis treibt das Meereis hingegen völlig frei im Südlichen Ozean. Die Meereisausdehnung dort hängt daher primär von den vorherrschenden Winden ab. "Unsere Ergebnisse zeigen, dass der Anstieg der Treibhausgaskonzentration bisher keinen starken, direkten Einfluss auf das Meereis in der Antarktis gehabt hat. Dort wird die Ausdehnung primär von der Entwicklung der Windsysteme und Meeresströmungen bestimmt.", erklärt Marotzke. "In dem von Land umschlossenen Arktischen Ozean hingegen ist augenscheinlich die Zunahme der Treibhausgase hauptverantwortlich für die beobachtete Abnahme des Meereises."

[1] Die Originalveröffentlichung ist frei zugänglich unter http://dx.doi.org/10.1029/2012GL051094

Notz, D. and J. Marotzke (2012), Observational record reveals external driver for Arctic sea-ice retreat, Geophys. Res. Lett., VOL. 39, L08502, 6 PP., 2012, doi:10.1029/2012GL051094.

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Liste der redaktionellen Inline-Kommentare

♠1) Selbstverstärkende Mechanismen können von zyklischen Schwankunggsmechanismen überdeckt sein. Die Argumentation ist also eher als halbseiden anzusehen.
Der Forschern sei aber zugebilligt, dass sie sich keinen selbsterhaltenden Schrumpfungsprozess vorstellen konnten. Ich weiß auch nicht, wie solche Mechanismen aussehen könnten.
Dr. Dieter Porth
♠2) Siehe nächsten Kommentar, der sich mit dem Ozonloch beschäftigt?
Dr. Dieter Porth
♠3) In dieser Aufzählung fehlt das Ozon-Loch, welches insbesondere über den Polen auftritt. Durch das Ozonloch erhöht sich der Strahlungsanteil von UV-Licht, der die Erde bzw. das Eis erreicht. Vielleicht ist es aber auch so, dass das fehlenden Ozonloch insbesondere in den arktischen Nächten zu mehr Wolkenbildung führt.
Die historischen Daten sind, weil zur damaligen Zeit das Ozonloch kleiner bzw. die Ozonschicht dicker war, mit den heutigen Daten nicht wirklich vergleich bar.
Weiterhin wird auch die Wolkenbedeckung nicht erwähnt. Dabei ist doch klar, dass die Wolken wesentlich den klimatischen Energiehaushalt beeinflussen.
Dr. Dieter Porth
♠4) Dieser Satz ist einfach physikalischer Unfug.
Bestenfalls können die Treibhausgase die Wärmewiderstand erhöhen. weil sie die Wärmestrahlung absorbieren und einen Teil wieder zur Erde Reflektieren. Die Treibhausgase erhöhen also nicht die die Wärmestrahlung, sondern sie verringern lediglich den Abfluss von Wärmeenergie in Form von Strahlung.
Da man aus Erfahrung weiß, dass es in klaren Nächten draußen ziemlich schnell ziemlich kalt wird, ist wohl klar, dass die Treibhausgase keine wirklich großen Effekt haben können. Übrigens wird es bei bewölkten Nächten nachts nicht so schnell kalt wie bei klaren Nächten, was zeigt, dass die Wolken viel effektiver den Wärmeverlust verhindern als die Treibhausgase. Vielleicht gab es einfach mehr Wolken über der Arktis als über der Antarktis in den letzten Jahrzehnten während der Arktischen Nacht. Das Wort "Wolken" findet sich aber in der Pressemeldung nicht, weshalb ich davon ausgehe, dass es nicht untersucht wurde.
Dr. Dieter Porth

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[Für Demonstranten bedeutet dies, dass man sich mit Drohnenabwehrwaffen ausrüsten muss, um seine Freiheit zu schützen. Natürlich ist die Technik auch hervorragend geeignet um militärische und terroristische Angriffe im Häuserkampf durchzuführen. Dr. Dieter Porth]

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Landkreis Göttingen glaubt, keine Rüge vom Innenministerium bekommen zu haben

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[In Vordrucken wie dem Krankenschein zeigt der Landkreis an, wie er das Recht auslegen will. Vor diesem Hintergrund wirkt der Widerspruch der Verwaltung auf mich wie eine faul-arrogante Ausrede von jemanden, der keine Reue ob eines offensichtlichen Fehlers zeigen kann oder will. Dr. Dieter Porth]

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Betreuungsgeld
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05.05.2012 Die Göttinger Ratsfraktion der Linken unterstützt die Zivilklausel-Initiative des Göttinger Allgemeinen Studenten Ausschusse (AStA). Mit der Zivilklausel möchte der AStA erreichen, dass in Göttingen an der Universität nicht zu militärischen Fragen geforscht wird. Die Linke wünscht sich, dass möglichst viele Studenten und Professoren die Initiative unterstützen. Auch wirbt die Linke in der Meldung für das Bündnis „Schulen ohne Bundeswehr“, an welchem sich ihrer Meinug nach möglichst viele Schulkollegien, Elternräte und Schülervertretungen beteiligen sollten.

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03.05.2012 Das Institut für Print- und Medientechnik der Technischen Universität Chemnitz zeigt auf der Drucktechnik-Messe drupa ihre neusten Innovationen auf Papier. Es handelt sich um gedruckte funktionsfähige Lautsprecher und um gedruckte stromerzeugende Solarzellen. Zum gedruckten Lautsprecher wird gesagt, dass seine Klangqualität gut ist, wobei die Bässe etwas schwach wirken sollen. Die gedruckten Solarzellen werden auf der Messe als Solarbaum präsentiert, wobei die Solarblätter von der Unterseite mit Werbung bedruckt sind. Die Innovationen entstanden in Zusammenarbeit mit verschiedenen Firmen. Zusammenfassend meint der Chemnitzer Professor Hübler zu den Innovationen: "Elektronik wird zunehmend gedruckt werden, und Printmedien werden elektronisch sein."

Sommerferien
Göttinger Ferienkalender 2012 kommt raus

03.05.2012 In der kommenden Zeit wird der Ferienkalender 2012 mit verschiedenen Angeboten für die Sommerferien an Schulen verteilt. Auch liegt er bei vielen Behörden und bei der Sparkasse aus und steht im Internet zum Download bereit. Neben verschiedenen Einzelangeboten werden im Ferienkalender die verschiedenen städtischen Jugendtreffs vorgestellt, die Besonders in den Ferien anbieten. Ein Highlight ist die fünftägige integrative Ferienfreizeit auf dem Schulbauernhof in Hevensen. Zu der Freizeit muss man sich frühzeitig anmelden. Einkommensschwache Eltern können zur Finanzierung wirtschaftliche Jugendhilfe beantragen. Auch behinderte Kinder werden an der Freizeit teilnehmen.

Prophezeihung
Was wäre, wenn die Bäume schneller als die Gräser wachsen

29.06.2012 Klimaforscher vom Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) haben ein hypothetisches Modell für die Savannen Afrikas entwickelt. Sie gehen von der Idee aus, wonach mit steigendem Kohlenstoffdioxid-Gehalt die Bäume gegenüber den Gräsern einen Wachstumsvorteil bekommen könnten. Bei Studien an Nutzgehölzen haben Änderungen des Kohlenstoffdioxidgehalts zwar keine großen Effekt bewirkt, aber die Autoren glauben: "Mit dem aktuellen Anstieg [des Kohlenstoffdioxid] geht das Wachstum der Savannenbäume daher erst richtig los." Die Autoren billigen ihrer Studie eine Relevanz für den praktischen Umweltschutz zu.
[In der Pressemeldung werden Tiere als Vegetations-prägende Lebewesen nicht erwähnt. Die Lüneburger Heide ist eine baumlose Steppe aus Heidekraut geworden, weil die Heidschnucken jeden Baumkeimling frühzeitig weggefressen haben. Ob die Tiere in Afrikas Gras-Savannen ihre Landschaft ähnlich kultivieren? Dr. Dieter Porth]

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