Meldung gesetzt von ~ Dr. Dieter Porth
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⇐ Datenschnüffelei
Serverbetreiber könnten ihre Surfhistorie ausspionieren und andere Unschönheiten
29.11.2010 Die Verbraucherzentrale Bundesverband weist darauf hin, dass mit einer Vielzahl von Techniken Werbetreibende und Plattformbetreiber das Surfverhalten der Nutzer ausforschen. Die Forschungen dienen dazu, um die Manipulation von Kauf- & Surfverhalten zu optimieren. Der Bundesverband Verbraucherzentrale fordert mehr Transparenz und eine Aufklärungsverpflichtung für Werbetreibende und Portalbetreiber.
[Übrigens die Ortsauflösung von IP-Adressen wird in der Studie nicht erwähnt, obwohl es sicher ein wichtiges Marketing-Instrument zur Manipulation der Verbraucher und zur Zensur des Informationszugangs ist. Dr. Dieter Porth]
Kommentar,Gedanken, Anmerkungen, ...
Interessant und neu war für mich aber der Angriff auf die Nutzer-Historie über das Visit-Attribut bei Links und über das Reaktionsverhalten des Browser bestimmt, ob der Link früher schon einmal besucht wurde. (http://www.heise.de/security/meldung/Angreifer-koennen-Liste-besuchter-Webseiten-auslesen-152012.html.)
Angesichts der übersehenden Regionalisierung von IP-Adressen sollte jeder Provider von Internet-Zugängen gefordert sein, sogenannte Anonymisier für seine Kunden vorzuhalten oder zumindest den vereinfachten Zugang zu solchen Proxy-Computern zu ermöglichen.
Dr. Dieter Porth
Internet-Zitat: Link zur zitierten Webseite: Kontaktlink zu Verbraucherzentrale Bundesverband [ Homepage ] (---)
Meldung des Verbraucherzentrale Bundesverband - Die Wirtschaft schaut beim Surfen zu - Datensammelei und Datenweitergabe im Internet: vzbv fordert Transparenz und Einwilligung
25.11.2010 - Wer online unterwegs ist, hat unerbetene Zuschauer. "Behavioural Tracking und Targeting" nennen sich die Praktiken, auf die der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) heute im Rahmen einer Veranstaltung in Berlin aufmerksam macht. "Der gläserne Verbraucher ist im Internet bereits Realität", sagt vzbv-Vorstand Gerd Billen. Ein aktuelles Gutachten der TU München zur digitalen Profilbildung sowie ein Online-Check zum Einsatz von Cookies zeigen: Die Erhebung und Verarbeitung von Daten läuft meist ohne Wissen und Einverständnis der Verbraucher ab.
Cookies, Pixeltracking, Network Targeting, Packet Sniffing oder Mousetracking sind nur einige Techniken, mit deren Hilfe Werbewirtschaft und Plattformbetreiber die Nutzer automatisiert ausspionieren. Das Ergebnis sind Nutzerprofile, die zur gezielten Ansprache dienen oder lukrativ an Dritte verkauft werden. "Es kann ja durchaus auch Nutzen bringen, wenn Anbieter meine Vorlieben kennen. Allerdings will ich wissen, wann mich wer beobachtet und wer meine Daten wofür nutzt", so Gerd Billen. "Was wir brauchen sind klare Informationen der Anbieter und auf dieser Grundlage eine aktive Zustimmung der Verbraucher zum Einsatz der Techniken."
Gemäß dem in dieser Woche veröffentlichten bayerischen Verbrauchermonitor halten zwei Drittel der Internetnutzer die Gefahr für groß bis außerordentlich groß, im Internet ausspioniert zu werden. Zudem glaubt 60 Prozent der deutschen Bevölkerung, laut einer Studie der Fittkau & Maaß Consulting GmbH, dass im Internet erhobene Daten zu Werbezwecken missbraucht werden. Auch Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner fordert eine transparente Information der Anbieter zum Umgang mit persönlichen Nutzerdaten. "Das sollte für seriöse Anbieter selbstverständlich sein", sagt Aigner. Dies müsse auch für technische Verfahren gelten, mit denen Informationen über Nutzer gesammelt werden. Aigner: "Nutzer müssen zudem die Möglichkeit erhalten, ihre Rechte zum Beispiel auf Auskunft oder Löschung von Daten einfach und effektiv wahrzunehmen."
Gutachten - bereits die kleinste Bewegung ist wertvoll
Das im Auftrag des vzbv erstellte Gutachten "Digitale Profilbildung und Gefahren für die Verbraucher" kommt zu dem Zwischenergebnis: Ein Internetnutzer kann auch ohne jegliche Eingabe von Daten erkannt, sein Verhalten ausgewertet und zu Marketingzwecken genutzt werden. So hinterlassen die Nutzer schon beim bloßen Surfen im Internet Datenspuren, die über eine erstaunliche Vielzahl von Techniken eine umfassende Profilbildung ermöglicht. Wer sich davor schützen will, benötigt umfassende technische Kenntnisse. Viele Angebote setzen zum Beispiel den Einsatz von Cookies voraus. Wer diese generell ablehnt, bleibt außen vor.
Cookies - mehr als süße Plätzchen
In einer gemeinsamen Aktion prüften die vom Bundesverbraucherministerium geförderten Projekte "Surfer haben Rechte" (vzbv) und "Verbraucher sicher online" (TU Berlin) den Einsatz von Cookies auf Webseiten von Zeitungen, Versandhändlern, Webmaildiensten und Videoportalen. Ihr Fazit: Der Nutzer wird in der Regel nicht darauf aufmerksam gemacht, dass Cookies eingesetzt werden. Ein weiteres Ärgernis ist die lange Lebenszeit der eingesetzten Cookies, in einem Fall sogar 30 Jahre.
Die Verantwortung nicht beim Nutzer abladen
Für den vzbv ist es ein Ärgernis, dass derzeit die Verantwortung ausschließlich auf die Nutzer abgewälzt wird. "Die zahlreichen Techniken zur Sammlung, Aufbereitung und Verbreitung von Daten zeigen, wie wichtig es ist, Mindeststandards für den Daten- und Verbraucherschutz in der Online-Welt zu verankern", bilanziert Gerd Billen. Anforderungen aus Verbrauchersicht sind:
- Opt-In: Die Vorgaben der e-Privacy-Richtlinie, die Informationspflichten bei der Erhebung und Verarbeitung von Daten vorschreibt und ein Recht auf Ablehnung einräumt, sind konsequent in nationales Recht umzusetzen. Dies ist durch eine aktive, informierte Einwilligung zu gewährleisten (Opt-In).
- Transparenz und Wissen: Die Werbewirtschaft und die Plattformbetreiber müssen die Verbraucher in angemessener und verständlicher Weise über die eingesetzten Techniken und die Nutzung der Daten informieren.
- Selbstverpflichtung alleine reicht nicht: Der Ehrenkodex der Europäischen Direktmarketingbranche zur Erhebung und Verarbeitung von Daten muss verbindlich umgesetzt, dessen Einhaltung kontrolliert und Fehlverhalten sanktioniert werden. Notwendig sind neue und effektive Strukturen der Marktüberwachung und Rechtsdurchsetzung.
- International vermitteln: Die Bundesregierung muss sich international für die Etablierung hoher Datenschutz- und Verbraucherschutzstandards im Internet einsetzen. Zehn Jahre nach der Verabschiedung des Safe-Harbour-Abkommens verweigern sich etwa amerikanische Unternehmen noch immer europäischem Recht, wenn sie Daten in Europa erheben.
Weiterführende Informationen und Links auf www.vzbv.de - rechts oben auf der Seite
[Links wurden zum Teil nachgetragen.]
- Präsentation: Zwischenstand des Gutachtens "Digitale Profilbildung und Gefahren für die Verbraucher", TU München
- Zusammenfassung: Zum Einsatz von Cookies auf Internetseiten, vzbv und TU Berlin
- "Ehrenkodex für die Verwendung personenbezogener Daten in der Direktwerbung", Europäischer Direktmarketingverband FEDMA
- Stellungnahme der europäischen Datenschutzbeauftragten (Artikel 29-Gruppe)
- Link zur europäischen e-Privacy-Richtlinie
- Link zur Website www.surfer-haben-rechte.de
- Hinweis zum Ratgeber "Meine Daten gehören mir"
Die Tabelle aus der der Studie zur Digitalen Profilbildung von der TU München
[Die Tabelle wurde nach den reaktiven und nicht-reaktiven Verfahren in zwei Tabelln aufgesplittet. Die * bei einzelnen Tabellenangaben haben in der Zusammenfassung keinen Bezugstext.
Die Tabelle unterschlägt den Aspekt, dass viele Suchmaschinen schon die IP-Adressen wahrscheinlich mit Regionalisierungsdatenbanken verknüpfen. Zumindest erhalte ich bei Goggle-Abfragen mit dem Suchwort "Kinoprogramm" meinem Wissen nach immer die Auswahlmöglichkeit "Kinoprogramm für Göttingen". Es wäre nicht ungewöhnlich, wenn an dieser Stelle eine regionalisierte Zuordnung der IP-Adresse stattfindet und dass so je nach Region unterschiedliche Suchergebnisse präsentiert werden. Die regionalisierten IP-Adressen (siehe http://www.utrace.de/ als Beispieldatenbank für IP-Regionszuordnungen) können der Zensur dienen. Dr. Dieter Porth]
Reaktive Verfahren
Eingesetzte Technik Erkennbarkeit Zustimmung Erfasste Daten Schutzmöglichkeit Risikopotential Registrierung Ja Ja* Demografische Daten, Mikrogeografische Daten Verzicht auf Ausfüllen nicht-obligatorischer Eingabefelder Lokalisierung, demografische Segmentierung, bei Login eindeutige Zuordnung von Nutzer und Nutzungsverhalten Relevance Feedback Ja Ja Interessen, Präferenzen Verzicht auf Teilnahme Koppelung von persönlichen Präferenzen/Interessen und User-ID bzw. Login Sonstige Benutzereingaben (Fragebögen, Umfragen, etc.) Ja Ja Demografische Daten, Mikrogeografische Daten, Einkommen, Beruf (sozialer Status), Interessen, Präferenzen Verzicht auf Teilnahme Koppelung von User-ID/Login, demografischen Daten, geografischen Daten und sonstigen Daten (Einkommen, Haushaltsgröße) möglich
Nichtreaktive Verfahren
Eingesetzte Technik Erkennbarkeit Zustimmung Erfasste Daten Schutzmöglichkeit Risikopotential Cookies Nein Ja ** User/Session-ID, IP-Adresse, Referrer, Start-&Exit, Timestamp, Clickstream Löschen der Cookies nach Beendigung der Session, Verweigerung von Cookies Koppelung von User-ID/Login mit Nutzungsverhalten und Präferenzen (angeklickte Seiten, Verweildauer, Nutzungsverlauf) Softwareagenten Nein Ja ** Benutzerpräferenzen,
Einkaufsdaten,
ProduktdatenVerzicht auf den nutzerseitigen Einsatz von Agentenprogrammen
Verwendung von Proxyservern oder dynamischen IP-AdressenKoppelung von User-ID/Login mit Präferenzen, Interessen, Kontrollverlust des Nutzers durch autonomes Handeln des Programms Pixel Tracking Nein Nein User/Session-ID, (IP-Adresse), Referrer, Start-&Exit, Timestamp, Clickstream, Hits, Pageviews Blockierung von Zählpixeln durch Plug-Ins Externes Auslesen von IP-Adresse und angeschaute Seiten Modifizierte Browser Ja Ja User/Session-ID, IP-Adresse, Referrer, Start-&Exit, Timestamp, Clickstream, Hits&Pageviews Verzicht auf Toolbars und Modifizierte Browser Koppelung von Browserhistorie mit Nutzungsverhalten und User-ID/Login Browser History Nein Nein Browsing-Historie Regelmäßige Löschung der Historie Auslesen des früheren Nutzungsverhaltens möglich Deep Paket Inspection Nein Nein Package-Inhalt, Start & Ziel-IP Verschlüsselung, Plug-Ins Erfassung sämtlicher gesendeter Inhalte des Nutzers (ID, Nutzungsverhalten), Ableitung von Interessen, Präferenzen möglich Maustracking Nein Nein Klickverhalten des Nutzers auf der Webseite Blockieren von Tracking-Verfahren über Plug-Ins Detaillierte Erfassung der Interaktion des Nutzers mit der Webseite möglich Server-Logfile Analyse Nein Nein User/Session-ID, IP-Adresse, Referrer, Start-&Exit, Timestamp, Clickstream, Hits&Pageviews Browser-Plug-Ins, Proxy-Server s. Cookies
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Weltpremiere 29.11.2010 „Für diesen Film mussten keine Tiere leiden“ – mit diesem Satz endet der Göttinger Kinofilm und meinte wohl die Heuschrecken in den Nebenrollen. Nach dem ausdrucksstarken expressionistischen Krimi, der die Trostlosigkeit der Kriminalität in einer Unterschicht zeigt, bleibt die Frage, ob nicht auch die namenlosen Hauptdarsteller in dem Schwarz-Weiß-Film eigentlich zu den Tieren zu zählen sind. Der expressionistische Film brilliert mit starken Bild-Musik-Kombinationen, denen sich Handlung und Dialoge unterordnen mussten. Termine - Musa 27.11.2010 In der Musa e.V. werden im Dezember 2010 zwei Konzerte präsentiert. Eher punkig-rockig wird es am 13.12. mit „Turbostaat“. Ihre Form des Klezmers präsentiert „Di Grine Kuzine“ schon am 9.12.10. Weiterhin finden im Salon der Musa die regelmäßigen Tanzabende statt - also Tango am Sonntag und Salsa am Montag. Termine - Exil 27.11.2010 Am 16.12.10 spielt die Boggie & Blues-Küche wie jeden 3. Donnerstag im Monat ihre Session im Exil. Wie immer unterstützen viele Gastmusiker die Session der Formation. Am nächsten Tag, also am 17.12.. gibt „Stahlmann“ ein kleines rockiges Weihnachtskonzert. Unterstütz wird die Formation von der Düsterrock-Bänd „Unzucht“. Sperrmüll 25.11.2010 In einer Pressemeldung erläutern die Göttinger Entsorgungsbetriebe, was alles in der Stadt Göttingen zum Sperrmüll gehört und was nicht. Laut Meldung wird zwischen drei Fraktionen unterschieden. Klassisch ist Sperriges aus dem Bereich „Möbel & Holz“. In diesen Bereich fallen auch Teppicke. Im Bereich Elektro- & Weißgeräten (Kühlschrank, Waschmaschine, …) können auch Kleingeräte und Computer mitgenommen werden, wenn sie angegeben werden. Eine dritte Abfallart, die entsorgt wird, sind Altmetalle & Metallschrott. Nicht entsorgt werden Bauschutt und Bauabfälle wie Fenster oder Türen. Auch Kleinteile, die im Abfallsack der Stadt entsorgt werden können, bleiben liegen. Um die Abfuhr zu erleichtern, sollten die Fraktionen 'getrennt' vor die Tür gelegt werden. Die Bestellung einer Sperrmüllabfüuhr kann per Karte oder auch online erfolgen. Termine - Nörgelbuff 27.11.2010 Für den Dezember sind im Nörgelbuff diverse Konzerte angesagt. Musikalisch ist von Jazz ala „Earl Mobilé Orquestra“ über Indiepop ala „Phrasenmäher” und Indierock ala „Alpha Academy“ bis Rock’n’Roll ala „Voodoo Rockets“ eine große musikalische Bandbreite vertreten. Aber auch Experimentelles bei „Armageddon Buzz Club“ & „Coogans Bluff“, funkiges bei „NB Houseband“ bzw. „The PIDs“ sowie bluesiges bei „The Weazels“ und rockiges bei „Flammable Liquid“ bzw. „Querbeat“ wird zu Gehör gebracht. Weitere Veranstaltungen betreffen neben den üblichen Partys die Improvisationsmusik in der Reihe „Grenzwerte“ sowie das Improvisationstheater in der Reihe „Improsant“. Konzerte Kreuzberg on KulTour 27.11.2010 Für die erste Dezemberwoche hat der Verein Kreuzberg on KulTour zwei hochkarätige Konzerte organisiert. Schon am 2.12. kommen Blauson und Phonoflora ins Cartoon. An gleicher stelle werden zwei Tage „Kalter Kaffee“ und „Dominik Pytka“ für heiße Party-Liedermaching-Stimmung sorgen. Am 9.12. findet wie jeden 2. Donnerstag im Monat, die offene Bühne im Cartoon statt, während am 1.12. im Hometown Soul Cafe die offene Folkbühne stattfindet. | |
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Adressenmelken 29.11.2010 Die Verbraucherzentrale Bundesverband hat vorm Landgericht Berlin Klage gegen den Betreiber eines sozialen Netzwerkes eingereicht. Kern der Klage sind verschiedene problematische Verstöße gegen das informelle Selbstbestimmungsrecht der Nutzer. Im Fokus steht die Feststellung, dass der Verbraucher im Unklaren gelassen wird, wie gläsern er und auch seine Freunde durch das Nutzen des Sozialen Netzwerkes werden. Werbeplattform 24.11.2010 Die Bitkom, der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., hat einen kostenlosen Leitfaden mit dreiundreißig Seiten Umfang herausgegeben. In dem Leitfaden geht es über das Werben und Marketing-Tun in sogenannten Social Netwerks. Informationsveranstaltungen 25.11.2010 Mit verschiedenen Veranstaltungen wendet sich das Berufsinformationszentrum Agentur für Arbeit im Dezember an die Jugendlichen. Am 2.12. ab 16:00 ist das sogenannte „Freiwillige soziale Jahr“ Thema eines Vortrags, während am 9.12. ab 14:00 den Schüler aus der Oberstufe eine Übersicht über verschiedene Testverfahren zur Berufsfindung gegeben wird. Am 16.12. (Uhrzeit ?) wird es um Au Pair-Möglichkeiten gehen. Handwerklich interessierte können am 20.12. ab 15:30 an einer Exkursion bei der Lipphardt Metallbau GmbH & Co. KG teilnehmen. Asse-Folgen? 29.11.2010 Vor kurzem kam die Meldung an die Öffentlichkeit, wonach ungewöhnlich viele Leukämie-Fälle in der Gemeinde des pannenreichen Atomlager Assse II zu beobachten gewesen seien. Es traten dort 12 statt der erwarteten knapp 6 Leukämien auf. Eine gehäufte Leukämierate trat auch in Hiroschima zirka fünf Jahre nach dem Atombombenabwurf unter den Überlebenden auf. Eine Häufung von Leukämie könnte(!) also eine radioaktive Belastung durch den Salzstock anzeigen - oder aber auch andere Ursachen haben. Die folgende Meldung fasst chronologisch die Pressemeldungen zu dem Thema zusammen. Transparenz 29.11.2010 Stefan Wenzel, Fraktionsvorsitzender der Grünen im niedersächsischen Landtag, fordert für den Asse-Untersuchungsausschuss vom Bundeskanzleramt endlich Akteneinsicht. Gemäß eines Gutachtens ist der Untersuchungsausschuss zuständig und das Bundeskanzleramt kann sich nicht auf den sogenannten „Kernbereich der Willensbildung“ berufen, um so die Akten auch weiterhin vertraulich zu behandeln. Der Grünenabgeordnete befürchtet, dass sich die maßgeblichen Minister mit Verweis auf vertrauliche Akten vor ihrer Verantwortung drücken wollen könnten. |