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Hypnose
FS-2 – Freiheit der Entscheidung nach einer Hypnose

08.05.2009 In den ersten zwei Unterkapiteln des Fortsetzungssachbuchs geht Dr. Ulrich Gresch bei der Analyse der dunklen Seite der Hypnose darauf ein, dass in vielen Spielfilmen die Hypnose zur mentalen Versklavung von Frauen dient. Ein realistischer Kern dieser Mythen ist die Stellung, die die Hypnose in den Filmen einnimmt. Menschen mit krimineller Energie oder mit militärischen bzw. Geheimdienstlichen Machtwillen können damit Menschen mental versklaven. Im zweiten Unterkapitel werden die Eigenschaften und Wirkweisen von Hypnose ausgeführt. An zwei Fallbeispielen wird deutlich gemacht, wie komplex hypnotische Befehle auch im realen Leben wirken können. Das Unterbewusste kann stärker als der Wille sein.

 
Reporterbericht: Kontaktlink zu Dr. Hans Ulrich Gresch [ Homepage ] (- Diplom-Psychologe und promovierter Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler.)
 

Fortsetzungs-Sachbuch von Dr. Hans Ulrich Gresch zum Thema mentale Versklavung –Teil 1: Die dunkle Seite der Hypnose -

Cold War Hollywood. Bewusstseinskontrolle im Film
Seit dem Ende des Kalten Kriegs sucht Hollywood nach einem neuen politischen Schurken. Nach dem Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 boten sich zwar islamische Terroristen für diese Rolle an. Doch angesichts zahlloser Amerikaner muslimischen Glaubens ist natürlich Zurückhaltung geboten.1) Dies war vor dem Zusammenbruch des Ostblocks ganz anders. Der Schurke war rot, blutrünstig, verschlagen, bewohnte das Reich des Bösen. Und seine Ideologie, der Kommunismus, war eine Ausgeburt der Hölle. Und ein guter Amerikaner war selbstverständlich kein Kommunist, es sei denn, er war Opfer roter Gehirnwäsche.
Zwei Beispiele zum Thema meines Buches illustrieren die Weltsicht Hollywoods, als die Bösen noch an Marx, Mao, Stalin und Lenin glaubten:
Während des Koreakrieges wird ein Zug amerikanischer Soldaten gefangen genommen. Zu diesen Männern zählen Captain Bennett Marco und Sergeant Raymond Shaw. Sie werden in die Mandschurei gebracht und dort von chinesischen Hypnose-Spezialisten einer Gehirnwäsche unterzogen. Die Chinesen verstehen ihr Geschäft so gut, dass Shaw auf Kommando einen Kameraden erwürgt und einen anderen durch Kopfschuss tötet. Die Männer kehren in die Vereinigten Staaten zurück. Ihre Erinnerung an die Gehirnwäsche wurde ausgelöscht. Sie wurden trainiert, Attentate zu begehen, sobald sie durch einen bestimmten Code aktiviert werden. Doch schließlich erinnert sich Marco in Alpträumen blitzlichtartig an die Gehirnwäsche...
Dies ist die Grundidee eines Films von John Frankenheimer2) mit Frank Sinatra (Marco) und Laurence Harvey (Shaw). Dieser Film ( "The Manchurian Candidate"), der 1962 in die Kinos kam, beruhte auf dem gleichnamigen Roman von Richard Condon, der 1959 veröffentlicht wurde und nach der Verfilmung zu einem Bestseller avancierte.
Ein ähnliches Thema greift Don Siegel 1977 mit seinem Film "Telefon" auf. Der KGB-Agent Grigori Borzov (gespielt von Charles Bronson) wird von seinen Vorgesetzten mit einem heiklen Auftrag in die Vereinigten Staaten geschickt. Er soll dort in geheimer Mission unter falschem Namen eine Katastrophe verhindern. Zu Beginn des Kalten Krieges hatte die Sowjetunion Schläfer-Agenten in die USA geschleust. Wie die "Mandschurischen Kandidaten" in Siegels Film hatten diese Agenten ihre Aufträge unter Hypnose erhalten und konnten sich aufgrund einer hypnotisch erzeugten Gedächtnisstörung (posthypnotische Amnesie) nicht mehr daran erinnern. Sie waren davon überzeugt, normale, strebsame Amerikaner und gute Staatsbürger zu sein. Wer jedoch einen bestimmten Code, nämlich einen Vers aus einem Gedicht von Robert Frost kannte, konnte sie übers Telefon aktivieren. Der Vers lautete:
"The woods are lovely, dark and deep,
but I have promises to keep
and miles to go before I sleep.
Remember, comrade,
miles to go before you sleep.”
Ein Anruf mit diesem Vers genügte, um das mörderische Programm zu starten, das den Schläfern von den kommunistischen Psycho-Spezialisten eingepflanzt worden war. In diesem Fall würden die Schläfer wie Roboter Attentate verüben und sich danach selbst töten.
Als in der Sowjetunion zahlreiche Altstalinisten Opfer einer Säuberungswelle wurden, stahl ein führender, abtrünniger KGB-Agent ein Notizbuch mit den Namen der Agenten und floh, unzufrieden mit der politischen Entwicklung in seinem Land, in die Vereinigten Staaten, um die Schläfer zu aktivieren. Er wollte damit den Dritten Weltkrieg auslösen. Borzov hat den Auftrag, ihn zu stoppen.
Zahllose Filme haben das Thema "Hypnose" mehr oder weniger realitätsnah ausgeschlachtet. Fritz Langs Stummfilme "Mabuse der Spieler" und "Das Testament des Dr. Mabuse" schildern die Machenschaften eines genialen Arztes, zu dessen finsteren Kräften auch eine Form der "orientalischen Hypnose" zählte. Mit ihr zwingt er z. B. einen Kriminalkommissar zum Selbstmord. Im James-Bond-Film "Im Geheimdienst ihrer Majestät" betreibt der böse Blofield (gespielt von Telly Savalas) eine Klinik in der Schweiz. Dort werden junge, hübsche Frauen nicht nur mit den Mitteln der Hypnose von ihren Nahrungsmittelallergien befreit, sondern zugleich in Agenten für ein globales Erpressungsprojekt verwandelt. In "Hannusen" holt der gleichnamige "Hellseher" (gespielt von Klaus-Maria Brandauer) einen Nazi-Offizier aus dem Publikum auf die Bühne, hypnotisiert ihn gegen seinen Willen und veranlasst ihn, wie ein Vogel zu singen. Die Liste derartiger Filme ließe sich beinahe beliebig fortsetzen.
Das Thema ist überaus publikumswirksam und bedient die üblichen Klischees: Schwarzhaarige, pomadierte Hypnotiseure versetzen liebreizende blonde Frauen in Trance und berauben sie ihres freien Willens, um sie für ihre finsteren Pläne zu missbrauchen. Diabolische Kriminelle sehen seelenruhig zu, wie ihre hypnotisch versklavten Opfer dem Henker übergeben werden. Patriotische Amerikaner und Lieblinge aller Schwiegermütter werden von schlitzäugigen Kommunisten in Werkzeuge der Weltrevolution verwandelt.
Die meisten Zuschauer dieser Filme hielten hypnotisierte Spione, Attentäter, Bankräuber und Selbstmörder vermutlich für ein Phantasieprodukt aus der Kino-Traumfabrik. Diese Einschätzung wurde zweifellos durch die oft übertriebenen und unglaubwürdigen Darstellungen der Hypnose in diesen Filmen genährt. Doch dabei wurde nur zu leicht auch der wahre Kern verdrängt, der in diesen Geschichten steckte. Die Neigung, Hypnose als Phantasie oder Bühnenspektakel aufzufassen und ihre reale Macht zu verleugnen, stammt vermutlich aus denselben Quellen wie die weitverbreitete Ablehnung der Psychoanalyse: Die meisten Menschen weigern sich gefühlsmäßig, die Realität des Unbewussten zu akzeptieren und einzuräumen, dass sie nicht Herr im eigenen mentalen Hause sind.3)
Auch die überwiegende Mehrheit der Experten ist davon überzeugt, dass niemand gegen seinen Willen hypnotisiert werden könne. Niemand könne in Hypnose veranlasst oder gar gezwungen werden, gegen seine moralischen Prinzipien zu handeln. Es sei unmöglich, einen Menschen durch Hypnose vollständig seines freien Willens zu berauben. Sobald der Hypnotisand die Befehle des Hypnotiseurs als völlig unzumutbar empfinde, wache er umgehend aus der Trance auf. Der Hypnose-Spezialist H. B. Gibson meint z. B., der Glaube an ungewöhnliche Kräfte der Hypnose sei eine moderne Form des Hexenglaubens. Hypnotiseure, die diese Kräfte für sich reklamieren, würden mit diesem Anspruch letztlich nur ihr Ego aufblähen.4)
Auch aus meiner Sicht trifft diese skeptische Beurteilung der Möglichkeiten hypnotischer Beeinflussung auf alle Anwendungen der Hypnose zu, die sich im gesetzlichen Rahmen bewegen. Hypnose-Shows, Hypno-Therapien und einschlägige Lehrbücher vermitteln jedoch nur einen begrenzten Einblick in die teilweise sehr weitgehenden Möglichkeiten der Hypnose. Psychotherapeuten und Hypnosekünstler unterliegen ethischen sowie juristischen Beschränkungen und arbeiten im Licht der Öffentlichkeit. Wer sich diesen Beschränkungen und Kontrollen entzieht, kann mit der Hypnose eine sehr weitreichende Macht ausüben – vor allen über jene Menschen, die für hypnotische Einflüsse überdurchschnittlich empfänglich sind. Auch wenn die Mehrheit der Hypnotiseure aus verständlichen Gründen geneigt ist, die Macht der Hypnose zu untertreiben, finden sich in der Literatur doch immer wieder Hinweise, die dieser Verharmlosung eindeutig widersprechen.
Die Kontrolle über das Unbewusste. Das Wesen der Hypnose
Der amerikanische Hypnose-Experte John F. Kihlstrom z. B. definiert Hypnose als eine soziale Interaktion, in der eine Person, der Hypnotisand, den Suggestionen einer anderen Person, nämlich des Hypnotiseurs mit dem Ziel von Phantasieerfahrungen folgt, die Veränderungen der Gedanken und Handlungen einschließen. Unter den höchstgradig hypnotisierbaren Menschen seien diese Reaktionen mit einer subjektiven Gewissheit, die an Wahnsinn, und mit einer Erfahrung der Unfreiwilligkeit, die an Zwang grenzt, verbunden.5)
Der Arzt und Gerichtsgutachter Ludwig Mayer schreibt: "Die Hypnose ist ein Zustand gesteigerter Suggestibilität, der hervorgerufen wird, indem der hypnotisierende Arzt durch Suggestion in der zu hypnotisierenden Person bestimmte Vorstellungen erweckt. Unter Suggestionswirkungen in diesem Sinne versteht man die Beeinflussbarkeit psychischer und psychophysischer Vorgänge, die sich auf Grund von affektbetonten Vorstellungen im Unterbewusstsein abspielen und sich dann im Ablauf der Hypnose ohne Rücksicht auf den Willen oder Intellekt des Hypnotisanden im Oberbewusstsein durchsetzen."6)
Diese Definitionen beziehen sich offensichtlich nicht auf die Selbsthypnose, da in dieser ja der Hypnotiseur und der Hypnotisand ein und dieselbe Person sind. Da die Bewusstseinskontrolle durch Persönlichkeitsspaltung eine Form der Versklavung darstellt, spielt die Selbsthypnose in diesem Zusammenhang keine Rolle – mit einer Ausnahme, der suggerierten Selbsthypnose: Der Hypnotiseur gibt dem Hypnotisanden den Befehl, sich nach dem Aufwachen aus der Hypnose in bestimmten Situationen oder infolge bestimmter Reize selbst zu hypnotisieren bzw. in Trance zu versinken. Man kann sich natürlich darüber streiten, ob es sich in diesem Fall um eine echte Selbsthypnose handelt. Um die Sache aber nicht unnötig kompliziert zu machen, konzentriere in den folgenden grundsätzlichen Erläuterungen auf die Fremdhypnose.
Der Psychologe Ernest R. Hilgard beschreibt sieben grundlegende Merkmale des hypnotischen Zustands:

  • Der Hypnotisand verliert die Initiative und den Wunsch, eigene Absichten zu verwirklichen.
  • Die Aufmerksamkeit wird höchstgradig selektiv (z. B. hört der Hypnotisand u. U. nur noch die Stimme des Hypnotiseurs).
  • Die Fähigkeiten zur visuellen Erinnerung und Phantasieproduktion sind gesteigert.
  • Die Realitätsorientierung ist vermindert und die Toleranz gegenüber Verzerrungen der Realitätswahrnehmung ist erhöht.
  • Die Suggestibilität nimmt deutlich zu.
  • Die Bereitschaft zum Rollenspiel ist gesteigert.
  • Häufig kann sich der Hypnotisand nicht mehr an die Tatsache der und die Vorgänge während der Hypnose erinnern (posthypnotische Amnesie).7)
Die Gehirnprozesse, die der Hypnose zugrunde liegen, sind weitgehend unbekannt. Selbst sehr allgemeine Annahmen, wie z. B. die angebliche Dominanz der rechten Gehirnhälfte, sind umstritten.8) Manche Forscher zweifeln sogar an der Existenz der Hypnose, weil eindeutige physiologische Indikatoren hypnotischer Prozesse bisher noch nicht entdeckt wurden.9) Diese Skepsis teile ich nicht. Aus meiner Sicht ist die Hypnose ein Grundmuster der Beziehung zwischen Menschen, das vermutlich, abhängig von den Besonderheiten der Individuen und der Situationen, mit unterschiedlichen Gehirnprozessen verbunden ist. Das Grundmuster kann also in zahllosen Varianten auftreten. Man würde ja auch nicht erwarten, dass sich z. B. bei allen Menschen im Zustand der Verliebtheit die Gehirnprozesse gleichen. Dennoch kann man kaum ernsthaft bezweifeln, dass es Verliebte gibt (oder Hypnotisierte).
Die hypnotische Bewusstseinslage unterscheidet sich grundsätzlich vom Schlafzustand. Der gesamte hypnotische Prozess ist z. B. durch eine erhöhte Spannung der Aufmerksamkeit gekennzeichnet, die zumindest der tiefe Schlaf nicht kennt. Die Spannung führt nach Mayer zu einer "Einengung auf die vom Hypnotiseur bestimmte Denkrichtung, während dadurch zugleich die Leistungen aller anderen Sinnesbahnen auf ein Minimum herabgesetzt werden".10) Die sonst im täglichen Leben auf viele Bereiche verteilte Aufmerksamkeit wird im Sinne der Hypnose und ihrer Ziele fokussiert.
Ein bedeutender Hypnoseforscher des 19. Jahrhunderts, der deutsche Arzt Oskar Vogt, sieht demgegenüber eine engere Beziehung der Hypnose zum Schlaf. Für ihn ist der Hypnotisand ein Träumer im Tiefschlaf, mit dem eine andere Person eine hypnotische Beziehung ("Rapport") aufgebaut hat.11) Die hypnotische Steuerung führt allerdings zu einer Ordnung der psychischen Abläufe während der Hypnose, die dem eher spontanen, chaotischen Traum fremd ist.
Aus meiner Sicht ist der hypnotische Zustand eine Bewusstseinszustand eigener Art, der trotz mancher Ähnlichkeiten nicht als Form des Schlafs oder "gesteuerter Traum" verstanden werden kann. Diese Sichtweise wird auch durch die neuere neurophysiologische Forschung gestützt. Computertomographische Studien deuten darauf hin, dass sich der hypnotische Zustand eindeutig vom Schlaf, aber auch vom Wachbewusstsein unterscheidet und dass er auch kein Zustand in einem Kontinuum zwischen Schlaf und Wachsein ist.12)
Hypnose ist ein direkter Weg ins Unbewusste. Natürlich gibt es auch andere Methoden, das Unbewusste ans Licht zu bringen: die Analyse von Träumen, Drogen, Meditation, bestimmte religiöse Übungen, die freie Assoziation in der Psychoanalyse. Doch die Hypnose unterscheidet sich von allen anderen Verfahren durch einen entscheidenden Faktor. Der Psychologe George H. Estabrooks brachte diesen entscheidenden Faktor auf den Punkt: "In der Hypnose ist die Instanz, die das Unbewusste an die Oberfläche holt und die Kontrolle über das Unbewusste ausübt, ein anderes menschliches Wesen, der Hypnotiseur."13)
In einem Tiefen Trance-Zustand, schreibt Estabrooks, erlebe der Hypnotisand den Willen des Hypnotiseurs als seinen eigenen – und dieser neue, im Trance-Zustand erworbene Wille sei u. U. stärker als jede Willensregung, die er jemals zuvor erfahren habe. Der Wille des Hypnotiseur sei im Hypnotisanden sogar stärker als im Hypnotiseur selbst. Die Fähigkeit des Hypnotiseurs, sein eigenes Verhalten zu beeinflussen, sei also geringer als seine Möglichkeit, das Handeln des Hypnotisanden zu steuern.
Dabei hängt die Macht des Hypnotiseurs jedoch in entscheidendem Maß von der Trance-Tiefe ab. Die erreichte Trance-Tiefe ist u. a. eine Funktion der Hypnotisierbarkeit. Diese Fähigkeit ist wie jedes Persönlichkeitsmerkmal variabel. Hilgard hat die Ergebnisse einer Reihe von Studien aus dem zwanzigsten Jahrhundert zusammengefasst. Danach sind im Durchschnitt 20 % der untersuchten College-Studenten kaum, 47 % leicht, 20 % moderat und 13 % höchstgradig hypnotisierbar.14) Nur eine Minderheit der Menschen erreicht jene Trance-Tiefe, in der ein fremder Wille uneingeschränkt als der eigene erlebt werden kann.15)
Doch ist es erst einmal gelungen, einen Menschen in diese veränderte Bewusstseinslage zu führen, dann kann man ihn in diesem Zustand der Fremdsteuerung fixieren. Unter bestimmten Bedingungen ist er dann auf Dauer nicht mehr in der Lage, sich dem fremden Willen aus eigener Kraft zu entziehen. Die Hypnoseforscher P. A. Register und J. F. Kihlstrom bezeichnen diese Menschen als "Hypnotische Virtuosos"16).
In der Hypnoseforschung werden drei Stufen der Hypnosetiefe unterschieden: die Somnolenz, die Hypotaxie sowie der Somnambulismus. Unter "Somnolenz" verstehen wir den leichten, hypnotischen Ruhezustand. Das Gesicht entspannt sich, die Lider werden schwer, die Atmung wird flacher und ruhiger. In der Hypotaxie können Erstarrungen des Körpers, Leichtigkeitsgefühle in Gliedmaßen, automatische Bewegungen usw. suggeriert werden. Das dritte und tiefste Hypnosestadium, der Somnambulismus (Schlafwandeln), ermöglicht neben den bereits beschriebenen Phänomenen folgende psychische Leistungen:

  • die suggestive Steuerung sämtlicher Körperfunktionen,
  • die Erzeugung von positiven und negativen Halluzinationen, welche subjektiv vom Hypnotisanden mit allen Sinnen empfunden werden,
  • völlige Anästhesie, völlige Amnesie und die Möglichkeit der beliebigen Erinnerungsverfälschung
  • völlige oder weitgehende Altersregression
  • Öffnen der Augen in Trance
  • Verwirklichung komplexer Suggestionen unter Beibehaltung des hypnotischen Zustandes.17)
Der Psychologe Kenneth S. Bowers unterscheidet drei Ebenen des Bewusstseins: Das Bewusstsein erster Ordnung ist die Aufmerksamkeit für innere und äußere Reize. Das Bewusstsein zweiter Ordnung beinhaltet die Vorstellungen und Hypothesen über die Inhalte des Bewusstseins erster Ordnung. Das Bewusstsein dritter Ordnung beruht auf der Fähigkeit, das eigene Selbst von den Inhalten des Bewusstseins erster und zweiter Ordnung zu unterscheiden sowie die eigenen Wahrnehmungen und Ideen kritisch zu hinterfragen. In der Hypnose, schreibt Bowers, wird das Bewusstsein dritter Ordnung, je nach Trancetiefe, mehr oder weniger stark eingeschränkt oder gar ausgeschaltet.18)
Die Möglichkeiten des Bewusstseins erster und zweiter Ordnung reichen aus, um Befehle auszuführen – wie ein Automat. Dabei können die Befehle durchaus komplex sein und ihre Ausführung ein hohes Intelligenzniveau erfordern. Es kommt nur darauf an, dass die zur Ausführung der Befehle notwendigen Verhaltensweisen ausreichend trainiert wurden, so dass kein eigenständiges, selbstbewusstes Denken mehr erforderlich ist. Den Automatismus des Handlungsvollzugs könnte erst das Bewusstsein dritter Ordnung aufheben. Und genau deshalb versucht der Bewusstseinskontrolleur, diese Fähigkeit des menschlichen Geistes zu blockieren.
Die Ausschaltung des Bewusstseins dritter Ordnung ist der Schlüsselbegriff zum Verständnis des hypnotischen Phänomens im allgemeinen und der Bewusstseinskontrolle durch Persönlichkeitsspaltung im besonderen. Höchstgradig hypnotisierbare Menschen sind in tiefen Trancezuständen nicht mehr in der Lage, die Suggestionen des Hypnotiseurs mit der Realität zu vergleichen oder an den eigenen Maßstäben zu messen.
In Extremfällen können sogar nicht ernst gemeinte oder falsch verstandene Suggestionen bei "Hypnotischen Virtuosos" verhängnisvolle Konsequenzen nach sich ziehen.
So begab sich z. B. ein junger Amerikaner, Mr. Springston im Sommer 1981 in die Behandlung eines Laienhypnotiseurs, weil er abnehmen wollte. Der Hypnotiseur versuchte Mr. Springstons Ego durch folgende Suggestionen zu stärken: "Sie sind eine sehr starke Persönlichkeit. Sie können alles tun, wozu Sie sich entscheiden. Sie könnten sogar eine Bank ausrauben, wenn Sie dies möchten." Danach arbeitete der Hypnotiseur mit spezifischen Suggestionen, z. B. das Bier schlecht schmecke, Mr. Springston langsamer essen und seinen Teller nicht wieder auffüllen würde.
In den folgenden Tagen nahm aber die gar nicht so gemeinte Suggestion des Bankraubs immer größeren Raum in Mr. Springstons Bewusstsein ein und wurde schließlich zum Zwang. Seines freien Willens beraubt, schritt er zur Tat. Dabei trug er keine Maske und präsentierte sein Gesicht den Überwachungskameras der Bank. Sein Verhalten war insgesamt völlig dilettantisch. Drei Tage später fragte ihn ein FBI-Agent, ob er eine Bank ausgeraubt habe, was Mr. Springston ohne Umschweife zugab. Mr. Springston wurde dazu verurteilt, sich in einem Hospital für psychisch kranke Straftäter behandeln zu lassen.19)
Ein ähnlich gelagerter Fall demonstriert eindrucksvoll, welcher Schaden durch unbedachte Suggestionen hervorgerufen werden kann, selbst wenn diese beste Absichten verfolgen. Ein junger Frauenarzt versuchte, eine übergewichtige Frau durch Hypnose zu kurieren. Als er feststellte, dass die Patientin seinen Suggestionen nicht im wünschenswerten Maße folgte, entschloss er sich, seine Befehle durch eingepflanzte Ängste zu verstärken. Und so suggerierte er ihr, dass sie von einem unwiderstehlichen Impuls, ihren heißgeliebten Pudel zu töten, erfasst würde, wenn sie zwischen den Mahlzeiten esse. Zu Hause konnte die Patienten einer Portion Eiscreme nicht widerstehen, geriet in einen akuten Panikzustand, erwürgte ihren Hund und versuchte, sich umzubringen. Nachbarn fanden sie zum Glück rechtzeitig, der Notarzt konnte ihr Leben retten.20)
Diese und ähnliche Berichte über unerwünschte Konsequenzen und Gefahren der Hypnose riefen natürlich jene Kritiker auf den Plan, die Hypnose für grundsätzlich harmlos halten. So schreibt z. B. Robert A. Baker, dass es sich in den Fällen angeblicher Komplikationen durch Hypnose um Individuen gehandelt habe, die schon vorher an psychischen Störungen litten und hinterher fälschlich die Hypnotherapie für ihre Probleme verantwortlich machten.21) Man kann Bakers Mutmaßung natürlich nicht mit Einzelfällen widerlegen, und seien sie noch so zahlreich. Dennoch halte ich diese Position für falsch. Es ist aus ethischen Gründen zwar unmöglich, Experimente zur verwirklichen, in denen Menschen durch Hypnose absichtlich schwerer Schaden zugefügt wird. Und so ist es auch nicht möglich, einen wissenschaftlich hieb- und stichfesten Gegenbeweis zu erbringen. Aber ich bin davon überzeugt, dass die Fülle der Einzelfälle und experimentellen Befunde, die eine mögliche Gefahr durch Hypnose nahe legen, nicht mit dem läppischen Argument beiseite gewischt werden können, die angeblich Geschädigten wollten nur die Verantwortung von sich abwälzen.
In den beiden vorangestellten Fällen wird eine Besonderheit der Hypnose deutlich: In einem tiefen hypnotischen Zustand nimmt das Unbewusste die Äußerungen des Hypnotiseurs wortwörtlich. Es ist nicht in der Lage, posthypnotische Befehle kritisch zu hinterfragen und an der Realität zu überprüfen. Aber auch nach dem Aufwachen aus der Hypnose kann sich der Hypnotisand nicht kritisch mit den Suggestionen auseinandersetzen. Zwar hat er nun sein kritisches Wachbewusstsein wiedererlangt, aber, bedingt durch die posthypnotische Amnesie, kann er sich nämlich nicht mehr an die Hypnose sowie deren Inhalte erinnern.
In den obigen Beispielen zeigten sich destruktive Konsequenzen posthypnotischer Suggestionen, die nicht von den Hypnotiseuren beabsichtigt wurden. Wir werden uns nun zwei weiteren Fällen zuwenden, in denen die Hypnotiseure kriminelle Handlungen der Hypnotisanden nicht nur bewusst anstrebten, sondern systematisch in die Wege leiteten. Auch bei wohlmeinenden Absichten besitzt die Hypnose ein destruktives Potential, das natürlich immens verstärkt werden kann, wenn sich die Hypnose mit unmoralischen Zielen verbindet. In jedem Fall beruht die Hypnose auf einem Machtverhältnis, das zum Missbrauch einlädt. Es verführt sogar in besonderem Maß zum Machtmissbrauch, weil es die Spaltung und Kontrolle des Bewusstseins beinhaltet.
Die beiden folgenden Fallbeispiele dienen zur Veranschaulichung der psychischen Mechanismen und sozialpsychologischen Prozesse, die dem kriminellen Missbrauch der Hypnose zugrunde liegen. Im Anschluss daran werden die Mechanismen und Prozesse im Detail analysiert. Die geschilderten, zu ihrer Zeit aufsehenerregenden Kriminalfälle sind heute weitgehend vergessen und nur noch einer kleinen Zahl von Experten bekannt. Die von den Hypnose-Verbrechern eingesetzten Methoden sind allerdings nicht "von gestern", sondern bilden nach wie vor den Kern effektiver Strategien zur Bewusstseinskontrolle. Die einzelnen Elemente dieser Strategien bilden ein Netzwerk wechselseitig voneinander abhängiger Maßnahmen. Für sich genommen sind die einzelnen Elemente nicht geeignet, einen Menschen mental zu versklaven. Dies wird erst durch das Zusammenwirken der verschiedenen Methoden möglich.
Das Ineinandergreifen der "Rädchen des Getriebes" der Bewusstseinskontrolle lässt sich am besten durch Fallbeispiele veranschaulichen. Und so habe ich mich zu einer sehr ausführlichen Darstellung dieser Kriminalfälle entschlossen, um das Verständnis der sich anschließenden theoretischen Analysen zu erleichtern. Dieses Wechselspiel von Konkretisierung und Abstraktion durch Beispiele und Analysen werde ich auch in den späteren Abschnitten dieses Buches beibehalten. Die ersten beiden Fälle (Alice E. und Palle Hardrup) konzentrieren sich auf die hypnotischen Aspekte der Bewusstseinskontrolle; im weiteren Verlauf des Buchs werden dann Beispiele geschildert, die ergänzende Methoden (Drogen, Elektroschocks, Folter, sensorische Deprivation etc.) einbeziehen.

Liste der Endnoten

1) Lyman (2001)
2) John Frankenheimer, einer Meister des Polit-, Psycho- und Agententhriller-Genres, starb 72jährig nach einer Herzattacke am 6. Juli 2002 in Los Angeles.
3) Watkins (1963), 99 f.
4) Gibson (1991)
5) Kihlstrohm (1995)
6) Mayer (1951), 21
7) Hilgard (1965), 5 ff.
8) Rainville et al. (1999)
9) Harrary (1992a)
10) Mayer (1951), 22
11) Vogt (1897/8)
12) Bartolo Abela (2000)
13) Estabrooks & Gross (1961), 74
14) Hilgard (1965), 80
15) Levitt et al. (1990), 234
16) Register & Kihlstrom (1986)
17) Meinhold, (1997), 248)
18) Bowers (1994)
19) Deyoub, P. L. (1984)
20) Kline (1972, 90 f.
21) Baker (1990), 270

Zusammenfassung, Übersicht, Zusatzinformation, ..

Redaktion buergerstimmen.de - Dr. Dieter Porth, Göttingen: Die Literatur findet man im Startartikel zu diesem Fortsetzungssachbuch oder in der Original-PDF-Datei auf der Website des Autoren. Dr. Hans Ulrich Gresch. Die Startseite mit dem Literaturverzeichnis finden sie, wenn sie in der Sammelübersicht "Schläfer" (siehe oben) nach dem untersten Link suchen. In der Schlagzeile findet sich der Suchausdruck "FS-0".

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[Demonstrationsfestival = Demonstration mit dazugehöriger Gegendemonstration]

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