geändert am 27.07.2010 - Version Nr.: 1. 2320

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Gleiche Arbeit - Gleiches Geld
IG Metall beginnt Unterschriftensammlung

14.07.2010 Mit der Unterschriftenaktion reagiert die IG Metall gegen den zunehmenden Missbrauch der Leiharbeit, bei welcher die Leiharbeiter weniger Lohn, schlechtere Arbeitsbedingungen und weniger Kündigungsschutz hinnehmen müssen als die mit der gleichen Arbeit betraute Stammbelegschaft. Als Schirmherren unterstützen laut Pressemeldung diese Aktion die Ex-Bundesarbeitsminister Dr. Ehrenberg (1976 - 1982), Dr. Blüm (1982 - 1998) und Riester (1998 - 2002).

 
Emailnachricht: Kontaktlink zu IG Metall Göttingen [ Homepage ]
 





Die IG Metall meldet - IG Metall Süd-Niedersachsen-Harz startet Unterschriftensammlung "Gleiche Arbeit – Gleiches Geld"

14.07.2010 - Northeim. – Mitten im Sommer startet die Unterschriftensammlung zur Initiative der IG Metall "Gleiche Arbeit – Gleiches Geld". Mit der Initiative bringt die Gewerkschaft eine breite gesellschaftliche Initiative zur fairen Gestaltung der Leiharbeit auf den Weg. Drei ehemalige Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung unterstützen die Initiative als Schirmherren: Dr. Norbert Blüm, Dr. Herbert Ehrenberg und Walter Riester. Gerd-Uwe Boguslawski, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Süd-Niedersachsen-Harz: "Leiharbeit bedeutet Unsicherheit und schlechte Löhne. Das ist ein gesellschaftlicher Skandal. Der zunehmende Missbrauch von Leiharbeit muss aufhören, die Politik endlich aktiv werden. Dafür werden wir in den Betrieben und in der Öffentllichkeit Unterschriften für unsere Initiative sammeln." Boguslawski weiter: "Auch bei uns steigt die Zahl der Leiharbeitnehmer wieder überproportional an, zum Beispiel bei Metallumform in Hann. Münden."
Die IG Metall fordert die Angleichung der deutschen Gesetze an das EU-Recht. Mit der Initiative "Gleiche Arbeit – Gleiches Geld" fordert die IG Metall die Einhaltung von Standards, auf die sich die EUMitgliedstaaten Ende 2008 in einer Richtlinie geeinigt haben. Die deutsche Leiharbeitsgesetzgebung bleibt weit hinter den darin enthaltenen Mindeststandards zurück. Während die EU-Richtlinie den Gleichbehandlungsgrundsatz und eine Begrenzung von Leiharbeit einfordert, legalisieren die deutschen Gesetze den Missbrauch von Leiharbeit: Sie erlauben es Unternehmen, mit dem Einsatz von Leiharbeit Personalkosten zu sparen. Und Beschäftigte je nach Auftragslage "zu heuern und zu feuern". Dumpinglöhne und schlechte Arbeitsbedingungen – das ist Leiharbeit in Deutschland. Die Deregulierungen im Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) öffnen dem Missbrauch Tür und Tor.
Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer bekommen für die gleiche Arbeit im Schnitt 35 Prozent weniger Geld als regulär Beschäftigte. Mehr als zwei Drittel leben von Niedriglohn. Die Chancen auf eine Festanstellung sind verschwindend gering. Die Gefahr, in die Arbeitslosigkeit abzustürzen umso größer. In der Krise hat fast jeder Dritte in Leiharbeit Beschäftigte den Job verloren. Leiharbeit bedeutet Unsicherheit und schlechte Bezahlung. Diese ungerechte Entwicklung muss gestoppt werden.
Weitere Informationen zur Initiative unter http://www.gleichearbeit-gleichesgeld.de/
[Kontakt: internet: www.snh.igmetall.de ]

Initiative Gleiche Arbeit – Gleiches Geld!

[Vorbemerkung: In beigefügter PDF-Datei unter die Ex-Arbeitsminister Dr. Herbert Ehrenberg (1976 - 1982), Dr. Norbert Blüm (1982 - 1998) und Walter Riester (1998 - 2002) als Schirmherren die Initiative der beiden Initiatoren Berthold Huber (1. Vorsitzender der IG Metall und (2. Vorsitzender der IG Metall)


Leiharbeit wird immer häufiger und massiver zu Lohndrückerei, zur Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und zur Verkleinerung von Stammbelegschaften missbraucht.
Aus dem erhofften Klebeeffekt der Leiharbeit in feste Beschäftigungsverhältnisse ist ein Schleudersitz in Unsicherheit und Arbeitslosigkeit geworden.
Leiharbeitnehmer und Leiharbeitnehmerinnen sind heute Beschäftigte zweiter Klasse, denen gleicher Lohn und gleichwertige Arbeitsbedingungen für gleiche Arbeit verweigert werden.
Es ist höchste Zeit, die Leiharbeit auf neue Grundlagen zu stellen: "Gleiches Geld" muss die Regel für Leiharbeit werden.
Ein gesetzlicher Mindestlohn muss auch in Deutschland für die Leiharbeit verankert werden. Nur so ist zu verhindern, dass Verleihfirmen aus dem Ausland hierzulande Leiharbeit zu Armutslöhnen anbieten können.
"Heuern und Feuern" muss auch für Leiharbeitnehmer und Leiharbeitnehmerinnen verboten werden, indem das sogenannte Synchronisationsverbot wieder eingeführt wird.
Leiharbeit darf kein Instrument zum Abbau von Stamm-Arbeitsplätzen werden. Deshalb muss es eine Höchstverleihzeit geben.
Wir fordern die Arbeitgeberverbände und Unternehmen auf:
Machen Sie Schluss mit der Ungleichbehandlung von Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmern!
Wir fordern die Bundesregierung auf:
Nehmen Sie die Umsetzung der EU-Richtlinie zum Anlass, Leiharbeit fair zu gestalten!

[verzögerte Veröffentlichung♠ 1]

Liste der redaktionellen Inline-Kommentare

♠ 1) Die Meldung wurde schon am 14.07.2010 von der Redaktion bearbeitet. Auf Grund der angestrebten Aktualität von Meldungen für die Leser wurde die Veröffentlichung auf den 21.07.2010 verschoben.
Ihre Redaktion der Internet-Zeitung www.buergerstimmen.de.

Leserbriefe / Kommentare zur Meldung

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  1. 07.08.2010Dirk Großmann

    Unterschriftensammlung der IG Metall

    Als IG Metall Mitglied bin ich nätürlich auch für -gleichen Lohn für gleiche Arbeit-.
    Obwohl es mich nicht betrifft, möchte ich mich mit meiner Unterschrift für all diese ungerecht behandelten Arbeiter und Arbeiterinnen einsetzen.
  2. 07.08.2010Sabine Großmann

    Unterschriftensammlung der IG Metall

    Ich bin für gleichen Lohn bei gleicher Arbeit!!!Arbeite in einem Dienstleistungsunternehmen, für ein Unternehmen, welches die Autoindustrie beliefert(Sintermetall-Teile u.a.)
    Trotz gleicher Arbeit ( in 3 Schichten), nicht einmal die Hälfte des Lohnes der Festangestellten!!!
    Hier muß sich was ändern!!! Dafür gebe ich meine Unterschrift!!!
  3. Ende der Leserbriefe

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21.07.2010 Die Duderstädter Film-Fabrik zeigt in der kommenden Kinowoche das Animationsabenteuermärchen " Für immer Shrek", den vampirösen Liebesfilm " Eclipse – Bis(s) zum Abendrot", den Agentenfilm "Knight and Day" sowie den Science-Fiction-Thriller "Predators". Als Filmkunst wird am Dienstag und Mittwochabend "Die Affäre (Partir)" präsentiert.

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21.07.2010 Für das Programm der hauptamtlichen Redaktion sind für die kommende Wochenwerktage vom 26.7. bis 30.7.10 folgende Beiträge geplant: "Blitzturnier mit St. Pauli in Göttingen" [Mo. 8:40], "Klima in Friedland"[Mi. 9:10] und "Bioenergiedorf Barlissen"[Fr. 8:35]. Die Sendung "brain drain" ist in "Into the Pit" umbenannt worden und bringt weiterhin harten Rock an jedem Mittwoch von 22:00-24:00.

Behindertenschultransporte
Neue Strukturen beim Schultransport für Behinderte

16.07.2010 In der Pressemeldung weist der Landkreis Göttingen auf die Verbesserungen hin, die sich aus der Umstrukturierung der Transporte für behinderte Schüler ergeben. Durch die Bindung der Lose an die Schulen wird eine Verkürzung der Fahrzeiten für die Schüler erreicht, wobei die Fahrzeit maximal 60 Minuten betragen darf. Gleichzeitig wurden beim Vergabeverfahren Dreipunktgurte auf jedem Sitz vorgeschrieben.
[Auf Nachfrage wurde gesagt, dass die Kosten von 1,2 Millionen auf 1,7 Millionen steigen werden.]

Didaktik
27.7. - Bewegungslabor oder Physik im Tanz erleben

21.07.2010 In einer Pressemeldung wird auf die interdisziplinäre Veranstaltung Bewegungslabor „Lebendige Physik“ hingewiesen, die am 27.7. von 15-17 Uhr im Uni-Sportzentrum am Sprangerweg vorgestellt wird. Das Seminar wendet sich an praktizierende und angehende Physiklehrer, die ihren Schüler die Physik der Mechanik (beim Tanzen) am eigenen Leib erfahren lassen wollen.

Gesamtschulen
Wenzel: Kreis-FDP ignoriert Willen der Göttinger Eltern

20.07.2010 Stefan Wenzel, Fraktionsvorsitzender der Grünen im niedersächsischen Landtag, reagiert mit der Pressemeldung auch eine Äußerung vom FDP-Fraktionsvorsitzenden im Göttinger Kreistag. Er verweist darauf, dass jeder Schulplatz an einer Göttinger Gesamtschule mit zwei Kindern besetzt werden könnte. Weiter wiederholt Wenzel seine Forderung nach einer weiteren Gesamtschule in Göttingen, um dem Elternwillen gerecht zu werden. In ähnlicher Weise argumentiert Jürgen Trittin, dessen Pressemeldung mitzitiert wurde.

Sparen
CDU: Dezernentenstelle unbesetzt lassen

19.07.2010 Angesichts des Weggangs des Dezernenten Ludwig Hecke schlägt die Ratsfraktion der CDU vor, die Stelle zukünftig unbesetzt zu lassen, um so das Defizit im Haushalt zu minimieren. Nach Ansicht der CDU könnten die bisherigen Ressorts Schule, Jugend und Ordnung leicht auf die übrigen Dezernate verteilt werden.

Neuere Nachricht

Karriere
Schuldezernent wechselt nach Nordrhein-Westfahlen

19.07.2010 In einer kurzen Meldung gibt die Stadt Göttingen den Wechsel vom Schuldezernenten Ludwig Hecke ins nordrhein-westfahlische Schulministerium bekannt.

Blindgänger
Alle Verdachtsflächen bisher ohne Befund

23.07.2010 In einer Zwischenbilanz meldet die Stadt Göttingen, dass bei siebzehn der insgesamt dreißig Verdachtsflächen keine Spuren für Blindgänger gefunden wurden. Die Untersuchungen werden bei den restlichen dreizehn Verdachtsflächen fortgesetzt.

Urlaubsplanung
Nur jeder Hundertste unter 45 fahre nicht in den Urlaub

20.07.2010 Bitkom, der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., berichtet in der Meldung über eine Umfrage zur Art der Urlaubsplanung. Danach soll schon jeder Zweite seine Route mit einem Navigationsgerät planen, während nur jeder Dritte dafür noch Kartenmaterial benutzen soll. Bei der Nutzung von Reiseführern sollen Frauen den Reiseführer lieber verwenden als die Männer, wobei bei beiden Geschlechter nur jeder vierte bis fünfte überhaupt auf einen Reiseführer zurückgreift. In der Meldung findet sich aus die Aussage aus der obigen Schlagzeile.
[Angesichts der Behauptung, dass trotz Armut nur jeder Hundertste unter 44 zu Hause bleibt, hinterlässt bei mir den Eindruck, dass die Studie vielleicht nicht für die gesamte deutsche Bevölkerung repräsentativ ist. Die Behauptung zu den Reiseführern ist übrigens nicht statistisch abgesichert. Dr. Dieter Porth]

Infoveranstaltung
Kann der Landfkreis Göttingen die Schüler-Sonderbeförderung 2010/2011 gewährleisten?

22.07.2010 Der Behindertenbeauftragte des Landkreises Göttingen, der Vorsitzende des Behindertenbeirats der Stadt Göttingen und der Paritätische Wohlfahrtsverband hatten am Dienstag den 20.7.10 zu einer Informationsversammlung eingeladen. Thema war im Kern die Frage, ob im kommenden Schuljahr die Schulbeförderung für körperlich und geistig behinderte Schüler gewährleistet ist. Der Grund für die Veranstaltung waren Befürchtungen, dass es im kommenden Schuljahr 2010/2011 zu größeren Problemen bei der Sonderbeförderung kommen könne.

Hinweis
Vertrauensintervalle für repräsentative Umfragen

22.07.2010 Bei Wahlen oder auch zu anderen Anlässen werden oft Ergebnisse von repräsentativen Umfragen veröffentlicht, ohne dass dabei die Schwankungsbreiten bei den Ergebnissen angegeben ist. Diese Schwankungsbreiten sind wichtig, wenn statistisch begründete Folgerungen aus Umfragen gezogen werden. Als grobe Faustregel kann gesagt werden, dass in repräsentativen Umfragen um den ermittelten Prozentwert Schwankungen bei 100 Befragten um bis zu 10%-Punkte, bei 300 Befragten um bis zu 6%-Punkte, bei 500 Befragten um bis zu 4,5%-Prouzentpunkte und bei 1000 Befragten um bis zu 3,2% Prozentpunkte auftreten können. Die absolute Schwankungsbreite sinkt, wenn das Umfrageergebnis stärker von dem 50%-Wert abweicht.

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