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Internetnutzer glauben 50 mal pro Woche ihrer Suchmaschine
07.10.2010 In einer Umfrage hat die Bitkom, der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., das Nutzerverhalten analysieren lassen. Danach werden wöchentlich bei jedem Internetnutzer im Schnitt Antworthinweise auf Fragen aus 17 Themenbereichen gefunden, wobei der Nutzer im Schnitt pro Abfrage drei Suchabfragen tätigt. In einer älteren Meldung wird von der BITKOM festgestellt, dass der Nutzungsanteil von Google bei den Zugriffen in Deutschland bei über 80% liegt.
[Bei einer Nutzungsrate von über 80% in Deutschland ist google faktisch das informelle Zentralkomitee (ZK) für deutsche Internet-Nutzer. Ich denke, dass dies faktische Monopol über die Verfügbarkeit und Nichtverfügbarkeit von Informationen demokratisch problematisch ist. Welcher Nutzer recheriert schon mit zwei oder mehr Suchmaschinen? Dr. Dieter Porth]
Internet-Zitat: Link zur zitierten Webseite: Kontaktlink zu http://www.bitkom.de/ [ Homepage ] (--)
Die Bitkom, der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., meldet - Suchmaschinen im Boom
(Meldung vom 7.10.2010)
Berlin, 7. Oktober 2010
- Etwa 50 Suchanfragen pro Woche
- Männer recherchieren deutlich häufiger im Web als Frauen
Durchschnittlich 50 Suchanfragen stellen deutsche Internetnutzer pro Woche über so genannte Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo. Dabei werden 17 unterschiedliche Themen recherchiert, jeweils mit im Schnitt drei Suchanfragen. Das ergab der aktuelle BITKOM-Webmonitor, eine repräsentative Umfrage von Forsa im Auftrag des BITKOM. "Internet-Suchmaschinen erleichtern den Alltag enorm. Vom Arzt bis zum Zierfisch lässt sich alles problemlos und schnell finden", sagt Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, Präsident des BITKOM.
Männer gehen wesentlich häufiger auf Online-Suche als Frauen. 22 verschiedene Themen recherchieren männliche Internetnutzer pro Woche, weibliche nur zwölf. Mit zunehmendem Alter nimmt das Interesse an der Internetrecherche ab. 14- bis 29-Jährige nutzen 25 Mal in der Woche Suchmaschinen, über 60-Jährige dagegen im Durchschnitt nur sechs Mal. Lediglich drei Prozent aller Internutzer nutzen Online-Suchmaschinen überhaupt nicht.
Am populärsten sind derzeit indexbasierte Suchmaschinen. Sie durchforsten mithilfe automatischer Programme, so genannter Webcrawler, permanent das Internet und bilden aus den gefundenen Seiten eine Datenstruktur. Bei der eigentlichen Anfrage durchsuchen die indexbasierten Suchmaschinen nicht mehr das gesamte Netz, sondern lediglich den Index. Nach diesem Muster arbeiten zum Beispiel Google, Yahoo Search und Microsofts Live Search.
Methodik: Forsa befragte 1.003 Internetnutzer in ganz Deutschland ab 14 Jahren per Telefon.
Frühere Meldung der BitKOM zum Thema Suchmaschinen & Nutzerverhalten - Bewegung bei Internet-Suchmaschinen - [Google weltweit populärste Suchmaschine]
(Meldung zu finden unter http://www.bitkom.org/de/presse/62013_59404.aspx - gefunden am 7.10.2010)
Berlin, 28. Mai 2009 - Der Suchmaschinen-Markt im Internet gerät in Bewegung. Für die nächsten Tage hat Microsoft den Start einer neuen Suchmaschine angekündigt. In der Internet-Community wird derzeit außerdem viel über die Suchmaschine "Wolfram Alpha" diskutiert. Marktführer ist weiterhin Google: Von April 2008 bis März 2009 beantwortete Google vier von fünf Suchanfragen in Deutschland (80 Prozent). Den zweiten Platz belegt eBay mit 5,8 Prozent, den dritten Platz die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck mit 3,1 Prozent. Der weltweite Marktanteil von Google liegt im gleichen Zeitraum bei 62 Prozent. Es folgen Yahoo mit 10,1 Prozent und die chinesische Suchmaschine Baidu mit 8,2 Prozent. Diese aktuellen Zahlen hat das Marktforschungsunternehmen Comscore für den Hightech-Verband BITKOM ermittelt. "Im Internet herrscht ein extrem hoher Wettbewerbsdruck. Die Konkurrenz ist immer nur einen Klick entfernt", sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. "Das gilt insbesondere für Suchmaschinen, die zu den meistgenutzten Angeboten im Internet zählen."
Suchmaschinen sind quasi der Haupteingang zu Milliarden Internetseiten weltweit. Am populärsten sind derzeit indexbasierte Suchmaschinen. Sie durchforsten mithilfe automatischer Programme, so genannter Webcrawler, permanent das Internet und bilden aus den gefundenen Seiten eine Datenstruktur. Bei der eigentlichen Anfrage durchsuchen die indexbasierten Suchmaschinen nicht mehr das gesamte Netz, sondern lediglich den Index. Nach diesem Muster arbeiten zum Beispiel Google, Yahoo Search und Microsofts Live Search.
Die Suchergebnisse werden in der Regel in einer Trefferliste dargestellt. Das gilt für die Index-Suchmaschinen ebenso wie für die Meta-Suchmaschinen, die mehrere indexbasierte Suchmaschinen zugleich abfragen. Je besser eine Website zu den gesuchten Begriffen passt, desto weiter oben steht sie in der Trefferliste. Wie relevant eine Seite ist, berechnen die Suchmaschinen mit einem ausgefeilten Algorithmus. Einen anderen Weg der Darstellung geht zum Beispiel das Angebot Hulbee.de. Basierend auf der Suchmethodik von Yahoo werden die Ergebnisse hier zusätzlich in Form einer Begriffswolke dargestellt. Dadurch sollen die Inhalte optisch besser erschlossen werden.
Wer speziell in einem Themenfeld auf die Suche geht, ist gut bei so genannten vertikalen Suchmaschinen aufgehoben. Sie konzentrieren sich zwar nur auf ein begrenztes Themenfeld, dort liefern sie in der Regel sehr gute Ergebnisse. Es gibt zum Beispiel spezielle Anbieter für die wissenschaftliche Informationsrecherche (www.vascoda.de) oder für das Business Web wie www.infometrics.de.
Einen anderen Ansatz verfolgt die Suchmaschine Wolfram Alpha. Die Eingabe des Suchbegriffs erfolgt zwar wie bei den bekannten Anwendungen. Der dann ablaufende Prozess ist aber neuartig: Die Fragen werden mathematisch interpretiert und dazu passende Informationen und Querverweise zusammengestellt. Die Ergebnisse werden nicht in einer Liste aufgeführt. Stattdessen werden passende Daten und Texte zusammengestellt sowie – falls vorhanden – auch Schaubilder und Karten. Dabei durchsucht Wolfram Alpha lediglich eine von Hand gepflegte Datenbank, in der derzeit vor allem wissenschaftliche Fakten aufgeführt sind.
Die nächste Generation der Suchmaschinen wird die semantische oder "intelligente" Suche beherrschen (z.B. www.semager.de, www.hakia.com). Prinzip der semantischen Suche ist es, die Suchanfrage im inhaltlichen Zusammenhang zu deuten und ihr entsprechende Ergebnisse aus dem Internet zu zuweisen.
BITKOM-Meldung aus dem Jahre 2008 zum Nutzerverhalten - Der weltweite Markt für Suchanfragen
(Meldung vom 1.2.2008 - gefunden am 7.10.2010 - http://www.bitkom.org/de/presse/62013_59404.aspx )
* Google, Yahoo! und Microsoft sind die beliebtesten Suchmaschinen in der westlichen Welt
Berlin, 1. Februar 2008 - Anlässlich des Übernahmeangebots von Microsoft für Yahoo! veröffentlicht der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) Daten zu den Marktanteilen der am stärksten genutzten Suchmaschinen.
An der Spitze steht Google mit einem Anteil aller weltweiten Suchanfragen von 66 Prozent. Es folgt die Suche bei Yahoo! Mit einem Anteil von 13,1 Prozent. Auf Platz drei liegt die chinesische Suchmaschine Baidu.com mit 7 Prozent und auf dem vierten Platz Microsoft (MSN Search) mit 3,5 Prozent. Grundlage der Daten sind Angaben des Marktforschungsinstituts ComScore für den BITKOM, die im Dezember 2007 erhoben wurden. Danach gab es allein in diesem Monat weltweit fast 49 Milliarden Suchanfragen. Rund 3,2 Milliarden entfallen davon auf Deutschland.
In Deutschland ist Google nach Angaben von ComScore die Website mit den meisten Besuchern. Im Dezember 2007 zählte Google 23,7 Millionen einzelne Besucher ("unique visitors"). Auf Platz zwei liegt Microsoft mit 17,8 Millionen Besuchern und auf dem dritten Rang Ebay mit 17,5 Millionen. Es folgen Time Warner mit 15,7 Millionen Besuchern und United Internet (Web.de, GMX) mit 15,4 Millionen. Die Otto-Gruppe erreichte 14,7 Millionen Besucher und Arcandor (Karstadt, Quelle) 13,8 Millionen.
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Internet, erzählen 07.10.2010 Hitartikel |
Internet 11.10.2010 Go-Lösung erzählen 09.10.2010 Verschwörungsfiktion |
Internetvisionen 24.09.2010 Applications |
Internetvisionen 01.11.2010 Handysicherheit |
Wirtschaft 07.10.2010 Energietage |
Wirtschaft 11.10.2010 Gastrojobs |
Kampagnen 06.10.2010 Anti-Gorleben-Demo |
Kampagnen 09.10.2010 Aktion |
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Hitartikel 07.10.2010 Zu den Top 5 der 30-Tage-Artikel im September 2010 gehörten 'Tourismuswüste Göttinger Land – zumindest für Kanu-Wanderer', 'Landrat: 380kV-Leitung muss vollständig unter die Erde', 'fünf Konzerte im September + drei Sessions', 'Musik & Nachrichten & mehr' sowie 'Sind Adelebser Grundschul-Lehrbeauftragte wasserscheu? - Linke machen Unterschriftenaktion'. Neben 'Flöhe' und 'Flohbisse' wurde auch 67igmal über den Suchbegriff 'waffensteuer' eine Seite bei der Internet-Zeitung gefunden. Der Rückblick auf vergangene Konzerte scheint in manchen Fällen auf Interesse zu stoßen, wie der Artikel "Konzerte vom 20. Mai bis zum 26. Mai 10" zeigt. Hitartikel 07.10.2010 In der Woche vom 27. September bis 3. Oktober 2010 gehörten folgende Artikel zu den Top 5 der 7-Tage-Artikel:'"So, 26.9. - Preview "Das Sandmännchen - Abenteuer im Traumland"', 'Banner 10 vom 13. September 2010', 'ab 23.9. "The Town - Stadt ohne Gnade"', '25.9. – Front Porch Picking' und 'Grüne kritisieren Vorsitzenden der Göttinger CDU-Ratsfraktion'. Auf Platz 2 der häufigsten Suchbegriffe kam der Begriff "Sonderbeförderung" - hinter dem Begriff "Göttingen". Rückblick 40/10 07.10.2010 Der Rückblick dokumentiert die Konzerte und damit die stilistische Entwicklung der Musik in der Region. Neben den Links zu den Websites und Myspace-Sites der Bands finden sich hier auch Silberlingskritiken (CDs) und Kurzinfos zu den Bänds. In dem Zeitraum waren unter anderem "Klaus Weiland", "Rüdiger Bierhorst", "Offenes Singen mit Wieland Ulrichs", "Sven Panne", "Alan Graham", "John Kirkbride" und "The Chiantis" in Göttingen oder in der Region Südniedersachsen musikalisch unterwegs. Energietage 07.10.2010 Am Wochenende vom 8.10. – 10.10. findet in der Lokhalle wieder die Verbrauchermesse "Energietage". Anbieter rund um das Thema Energieeinsparungen, Energiegewinnung und Energieberatung werden auf der Messe vertreten sein. Neben den Ausstellern wird auch ein reichhaltiges Vortragsprogramm geboten. Die Messe beginnt am Freitag ab 14 Uhr. Am Samstag und Sonntag ist sie jeweils von 10-18Uhr geöffnet. Anti-Gorleben-Demo 06.10.2010 In der Zeit vom 5.-8. November könnte wieder radioaktiver Müll durch Deutschland gefahren werden (Castor-Transporte). Am 6. Nove4mber findet deshalb in Gorleben eine bundesweit organisierte Demonstration statt, mit dem gegen ein Atommüllendlager im unsicheren Salszstock Gorleben demonstriert werden soll. Für die Demonstration werden die Göttinger Grünen Busse organisieren. Interessierte mögen sich bei den Grünen anmelden. Sendeplan – 2010-09-30 06.10.2010 Thematisch wurde am Donnerstag unter anderem in der Radiosendung "Bürgerstimmen im Göttinger Land" die Forderung nach Rücktritt vom Kreissozialdezernenten Wucherpfennig angesprochen. Musikalisch bestimmten die anstehenden Konzerte die Bürgerfunksendung beim Stadtradio Göttingen am 30. September 2010. | |
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Göttinger Friedenspreis 08.10.2010 Jürgen Trittin, Bundestagsabgeordneter der Grünen, begrüßt die Vergabe des Göttinger Friedenpreises an die Arbeitsgruppe Rüstungsexporte der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) sowie an die christlich-ökumenische 'Aktion "Ohne Rüstung Leben"'. In der Meldung wird unter anderem herausgestellt, dass die der GKKE im Gegensatz zur Regierung verlässlich und zeitnah die Rüstungsgeschäfte und die dazugehörigen staatlichen Subventionen auflistet. Bei der Aktion "Ohne Rüstung Leben" wird hervorgehoben, dass diese sich auch gegen den Export von Kleinwaffen als Friedensstiftende Maßnahme einsetzen. Aktion 09.10.2010 Mit der Aktion "Achtung Kommunalbaustelle" am 18.10.2010 zwischen 12:00 und 14:00 will die Gewerkschaft ver.di auf die desolate Finanzsituation der Kommunen aufmerksam machen. Sie verweisen darauf, dass der Rettungsschirm für die Banken auf Kosten der Kommunen finanziert wurde. Junges Theater 09.10.2010 In der aktuellen Woche vom 7-13.10.2010 zeigt das Junge Theater Göttingen das Sinnstück "Warteraum Zukunft"[Fr., Di.] und die politische Ohnsorg-Komödie "Außer Kontrolle"[Sa.]. Aidshilfe 09.10.2010 Am 7. Oktober überreichte die Technikerkrankenkasse 8,5k€ Euro an die Aids-Initiative "hin und Weg". Mit ganz unterschiedlichen Aktionen sollen insbesondere junge schwule Männer in den ländlichen Regionen erreicht und zum sicheren Sex motiviert werden. In Niedersachsen leben 2200 HIV-Infizierte Männer und 1800 HIV-infizierte Frauen. Jährlich kommen 190 Neuinfizierte allein in Niedersachsen dazu. Erzählcafe 09.10.2010 Im Oktober hat die Freie Altenarbeit Göttingen e.V. zwei Veranstaltungen organisiert. Am 16.10. ist eine Exkursion nach Hameln geplant, um dort die "Wohngruppe Scharnhorst" zu besuchen. Dort leben Menschen mehrerer Generationen zusammen. Am 29.10.10 findet ein Erzählcafe zum Thema "Anders leben – anders altern!?" statt. An das Erzählcafe schließt sich ein Workshop an. |